Die Zeit – ein Gedicht von Gerald Jatzek

stundenglas

Gerald Jatzek ist ein österreichischer Autor, Musiker und Journalist.

Gerade in der Vorweihnachtszeit scheint die Zeit schier endlos zäh zu vergehen, vor allem angesichts der vielen Schulaufgaben. Wir sehen uns alle nach ein wenig Ruhe – und plötzlich ist Weihnachten schon wieder vorbei. Jatzek widment sein Gedicht der abstrakten Größe „Zeit“, in der wir nicht nur die Vorweihnachtszeit entdecken können:

Die Zeit

Man kann sie nicht riechen,
man kann sie nicht schmecken,
man kann sie einfach
nirgends entdecken.

Man kann sie vergeuden,
man kann sie vergessen.
Doch was man versäumt hat,
kann man nicht messen.

Man kann sie nicht kaufen,
man kann sie nicht borgen.
Man sucht das Gestern,
schon ist es morgen.

Man kann sie gut nutzen
und jemandem schenken,
und wenn man Zeit hat,
an sie denken.

Top 10 Familienfilme

Du interessierst dich für Filme? Hier sind meine zehn liebsten Familien- und Kinderfilme:

popkorn

10 Der Zauberer von Oz
9 Die unendliche Geschichte
8 Wo die wilden Kerle wohnen
7 Pan Tau
6 Mary Poppins
5 Dschungelbuch
4 Ice Age
3 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
2 Kevin – Allein zu Haus
1 E.T.

Der Adventskalender – von früher bis heute

Ob klassisch, rechteckig, selbstgemacht, mit Schokolade oder Bildern: der Adventskalender dient in erster Linie dazu, seinen Freunden und der Familie eine Freude zu machen und natürlich die Tage bis Weihnachten zu zählen.

Der erste selbst gebastelte Adventskalender stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1851. Familien hängten 24 Tage lang jeden Tag ein anderes Bild auf. Als einfachere Variante wurden mit Kreide 24 Striche auf die Hauswand oder Tür gemalt. Jeden Tag durfte jemand, meist die Kinder, einen Strich wegwischen. In den katholischen Familien wurden Krippen aufgebaut, in die man täglich, bis zum Heiligen Abend, einen Strohhalm legte.

Um das Jahr 1920 verbreitete sich der erste ‚richtige‘ Adventskalender. Man konnte schon Fensterchen öffnen und hinter jedem Türchen war ein Bild zu sehen.

Während des 2. Weltkrieges wurden christliche Weihnachtsbäume verboten, dafür gab das Hauptkulturamt einen Adventskalender heraus. Der Kalender enthielt unter anderem Bastelanleitungen, Märchen und Backanleitungen für ein sogenanntes Sinngebäck, ein Gebäck, das in Form eines Gegenstands war und meist aus Hefeteig bestand.

Beliebt wurde der Adventskalender im Jahre 1950, als er in Massen produziert und somit günstig erworben werden konnte. Damals beinhaltete er allerdings noch keine Schokolade, sondern Bildchen. Als ‚Deckblatt‘ wurde meist eine verschneite Winterlandschaft gewählt. Hinter dem 24. Türchen versteckte sich meist eine Krippenszene.

advent_1

Typischer Adventskalender mit weihnachtlichem Motiv

Beliebt waren auch handbemalte Kalender wie etwa die Leipziger Adventskalender. Oftmals beinhaltete ein gekaufter Kalender neben den Bildern auch kleine Stücke Schokolade, die meist wie ein Spielzeug und an Heiligabend wie ein Weihnachtsbaum aussahen. Der erste Kalender mit Schokolade wurde im Jahre 1958 verkauft und kann bis heute in Supermärkten erworben werden.

Auch wurden selbstgemachte Adventskalender mit 24 Überraschungen verkauft. Die Variante, die immer mehr beliebt wurde, kam ursprünglich aus Skandinavien: man hängte Jutesäcke an eine Schnur und befüllte sie. Dabei kann auch durch das Basteln eines eigenen Adventskalenders die kreative Seite eines jeden erwachen.

advent_2

Adventskalender aus Jutesäckchen nach skandinavischem Vorbild

Der weltgrößte freistehende Adventskalender steht in Leipzig. Jeden Tag, um 16.30 Uhr, wird ein Türchen geöffnet. Die Türen sind drei mal zwei Meter groß und der ganze Adventskalender hat eine Größe von 857 m².

Seit einigen Jahren werden auch Spielzeug- oder elektronisch Adventskalender immer beliebter. So werden zum Beispiel jeden Tag eine Geschichte vorgelesen oder hinter jedem Türchen versteckt sich eine Spielfigur. Auch große Konzerne wie Playmobil oder Ravensburger stellen solche elektronischen und Spielzeugadventskalender her.

holz

Eine eher klassische Variante des Spielzeugadventskalenders: ein Zug aus Holz.

In vielen Städten werden oft die Rathäuser zu einem Adventskalender umgestaltet. Meinstens werden dann die Fenster und Türen werden mit vielen Lichtern geschmückt und verschlossen. Jeden Tag öffnet jemand dann ein Fenster, hinter dem sich oft ein weihnachtliches Bild befindet.

Apfent – Eine lustige bayerische Geschichte für die staade Zeit

 advent_3
Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiss.

Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein Koenig ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Koenige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schoen, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuss abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reisst gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: „Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier dann hauts de mit deim Hirn an d’Tür.“ Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine grosse Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nuesse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest Schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mit getan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht.

Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin.

Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich gross bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gewies: Der Apfent kommt immer wieder.

————————————————————————————————————

Der Text stammt von Toni Lauerer und ist der Website http://www.lustigestories.de/stories/apfent.php entnommen

Strom: gefährlich und nützlich zugleich

Das mit dem Strom ist so eine Sache.

Wenn nur eine geringe Menge Strom fließt, ist er ungefährlich. Es gibt aber auch Stellen mit Hochspannung, die (hoffentlich) mit einem Zeichen versehen sind. Das Zeichen sieht aus wie ein gelbes Dreieck mit einem schwarzen Rand, auf dem in der Mitte ein schwarzer Blitz zu sehen ist. An diesen Orten sollte man vorsichtig sein, dort herrscht nämlich Lebensgefahrt!

high-voltage-1010600_960_720

Strom hat aber nicht nur eine gefährliche, sondern auch eine nützliche Seite. Dank Strom können Straßenbahnen fahren, Handys funktionieren. Überall, auch in unseren Häusern und Wohnungen, wird er benötigt.

Inzwischen gehört er schon lange zu unserem Alltag. Und wer weiß, vielleicht gibt es dank des Stroms eines Tages fliegende Autos. Wir wissen es (noch) nicht!

Strom wird überwiegend durch Kern- und Wasserkraft erzeugt. Allerdings ist die Kernenergie nicht nur gefährlich, sondern auch wie die Stromerzeugung durch Wasserkraft belastend für die Umwelt. Aus diesem Grund werden immer mehr Forderungen nach erneuerbaren Energien laut, die auch schon von der Politik gefördert und beschlossen wurden. Jeder kennt z. B. die Stromerzeugung durch Solarenergie, also der Energie, die uns die Sonne liefert:

solar

Soralpanels auf einem Feld: hier wird Strom dank Sonnenstrahlung gewonnen

In der folgenden Doku der „Sendung mit der Maus“ erfahrt ihr noch mehr darüber, was Strom überhaupt ist:

 

Das Leben des Donald Trump

trump-news

In diesen Tagen hört man viel von Donald Trump, dem nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Heute möchte ich euch eine andere Blickweise auf den Privatmenschen Trump liefern – jenseits der Skandale auf politischer Bühne:

donald-trump

Artwork von Donald Trumps Konterfei

Donald Trump, geboren am 14. Juni 1946, hatte eine interessante Kindheit. Seine Eltern waren sehr vermögend, da sein Vater, Frederick Trump, durch Immobilien viel Geld verdiente. Seine Mutter, Frau Mary Anne MacLeod, stammt aus Schottland. Einer der interessantesten Fakten über Trump ist auch, dass er deutsche Wurzeln hat, da seine Großeltern väterlicherseits aus Deutschland stammen. Trump wurde früh an eine Militärschule geschickt, auf welcher er streng erzogen wurde und wenig Kontakt zu seinen Eltern hatte. Allerdings bereut Donald Trump dies nach eigener Aussage nicht. Diese Schule war auch sehr sportlich orientiert, wobei Trump sich dort gut durchsetzen konnte und auch Kapitän sämtlicher Teams wurde. Auch zeichnete er sich durch ein sehr ehrgeiziges Verhalten aus. Er heiratete dreimal, nämlich zuerst Ivana Marie Zelnícovà, danach die Schauspielerin Maria Maples, und dann Melania Knauss, jetzt Trump, mit der er noch verheiratet ist. Insgesamt ist Trump fünffacher Vater und achtfacher Großvater.

Als er schließlich erwachsen wurde, schenkte ihm sein Vater, laut eigener Aussage eine „kleine“ Startsumme, eine Million Dollar. Genaue Einzelheiten über den Betrag sind nicht bekannt. Zuerst arbeitete Trump nur im Unternehmen seines Vaters, bis er es 1974 übernahm. Er kaufte von nun an vor allem in Manhattan, New York City, Wohnungen und Grundstücke. Da er geschickt einkaufte, konnte er sich bald viel Geld und Steuernachlässe erarbeiten. Er wurde nun unter anderem in der Model- und Bekleidungsbranche tätig. Alles zusammen wurde von ihm Trump Organization genannt. Zum Hauptsitz seines Unternehmens machte er den Trump Tower, in dem sich aber auch Wohnungen befinden. Dort haben Promis wie(u.a.) Christiano Ronaldo eine Wohnung.

trump-tower

Der Trump-Tower in Chicago

Auch in den Medien ist Donald Trump aktiv. Trump veröffentlichte bereits 16 Bücher wie z. B. The Art of Deal. Auch in mehreren Filmen war Trump bereits zu sehen. Er hatte beispielsweise eine Rolle in Die kleinen Superstrolche oder Kindsköpfe 2. Darüber hinaus hatte er auch einige Jahre lang täglich Auftritte im Radiosender Trumped, bei welchem er seine Meinung über das Tagesgeschehen erläuterte. Auch tritt er gelegentlich beim Fernsehsender FoxNews auf. In sozialen Netzwerken soll er laut eigenen Angaben über sieben Millionen Follower haben. Auch erhielt er im Januar 2007 einen Stern in Hollywoods berühmtem Walk of Fame.

Bereits 1988  erwähnte Trump erstmals, dass er sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen wollte. Auch das Amt des Gouverneurs von New York zog er in Erwägung. Schließlich kandidierte Trump 2016 erstmals wirklich für die Präsidentschaft unter dem Slogan „Make America great again“, welchen bereits Ronald Reagan 1980 verwendet hatte. Genauso wie Ronald Reagan gewann er die Wahl, bei der er kürzlich Hillary Clinton, die Ehefrau des früheren Präsidenten Bill Clinton,  besiegte. Doch nach der Wahl protestierten viele Amerikaner gegen Trump als Präsidenten. Dies ist nicht zuletzt auf rassistische und frauenverachtende Aussagen von ihm zurückzuführen.

trump-no

Ein Protestplakat gegen Donald Trump

In der Politik gilt Trump als absolut unerfahrender Neuling. Viele Länder fürchten, dass seine Unerfahrendheit – gepaart mit seiner Unberechenbarkeit – Konflikte in der Welt noch weiter verschlimmern könnte. Es bleibt abzuwarten, wie der nächste Präsidente der USA sein Amt ausüben wird und ob er von seiner Rolle als vermögende Privatperson Abstand hält.

Gedichte? Nicht erst seit gestern!

Bereits im Mittelalter haben Menschen Gedichte geschrieben. Nur schade ist, dass wir viele dieser längst geschriebenen lyrischen Werke nicht kennen. Hier findet ihr ein solches altes Gedicht, das sich auf Gott bezieht. Es stammt von Franz von Assisi: 

Herr Gott im Himmel und auf Erden
laß mich dein Friedenswerkzeug werden.
Wo Haß, da laß mich Liebe spenden
Streit laß mich durch verzeihen enden.
Wo Zwietracht, laß mich Eintracht bringen,
laß Irrtum mich durch Wahrheit zwingen.
Wo Zweifel herrscht laß Glaub erstehen,
laß Finsternis im Licht zergehen;
daß, wie man es auch dreh‘ und wende,
die Traurigkeit in Freude ende.

Franz von Assisi, (1182 – 1226), eigentlich Giovanni Bernadone, katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens

assisi

Faszination Regenwald – Aber wie lange noch?

Der Regenwald auf unserem Planeten bedeckt insgesamt eine Fläche von ca. 18 Millionen Quadratkilometern. Zum Vergleich: Deutschland besitzt eine Fläche von ca. 357 Tausend Quadratkilometern.

rain

Luftaufnahme des Amazonas-Regenwaldes

Der Regenwald weist eine gewaltige Anzahl an Tier- und Pflanzenarten auf. Der größte Regenwald befindet sich in Südamerika, der sogenannte Amazonas-Regenwald. Zudem gibt es noch weitere große Regenwaldgebiete im Kongo-Becken und in Südostasien.

amazonas

Boot auf dem Amazo

Doch diese Faszination wird durch den Menschen bedroht. Obwohl mittlerweile nicht mehr ganz so viel Regenwald abgeholzt wird wie noch vor 10 Jahren, ist die Zahl der Fläche, die pro Jahr gerodet wird, immer noch zu hoch. Denn jedes Jahr werden ungefähr 60.000 Quadratkilometer Regenwald zerstört. Das macht durchschnittlich 35 Fußballfelder in 2 Minuten. Obwohl der Regenwald auch jetzt noch sehr groß ist, wird bald nichts mehr von ihm übrig sein. Das ist vor allem deshalb so schlimm, weil es noch viele unentdeckte Tier- und Pflanzenarten gibt, die irgendwann unwiderruflich verloren sein werden. Der Regenwald ist für den Menschen übrigens auch von weiterem großen Nutzen: er speichert große Mengen an Co², auch reguliert er den Wasserkreislauf und das Klima. Somit schadet sich der Mensch am Ende selbst, wenn er den Regenwald vernichtet.

brazil

Brasilianische Indios (Ureinwohner) bei einer Zeremonie im Regenwald – ihrer Heimat

koboldmaki

Ein Koboldmaki auf einem Ast: noch ist seine Welt (zumindest hier) in Ordnung – aber wie lange noch?

Warum wird der Regenwald überhaupt abgeholzt?

Für die Industrie ist der Regenwald eine Goldgrube, da er viele Stoffe in großen Mengen besitzt. Aus dem Regenwald werden Tropenholz, Holz für die Papierherstellung, Palmöl, Aluminium und Biodiesel gewonnen. Auch wird viel gefällt, um Platz für Weideflächen und Sojaplantagen zu erhalten.

Ihr könnt dazu beitragen, diesen riesigen, vielseitigen Lebensraum selbst zu schützen. Esst beispielsweise kein Fleisch aus Regenwaldregionen. Es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten, wie ihr dazu beitragen könnt, dieses Kleinod der Natur zu erhalten, z. B. durch Spenden an Organisationen, die sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen. Aufhalten kann man die derzeitige Entwicklung allerdings dadurch wohl nicht, da das Abholzen der tropischen Wälder ein lukratives Geschäft ist. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass dieses großartige Gebiet, in dem so viele verschiedene Lebewesen existieren, nicht in ein paar Jahren schon verschwunden sein wird.

In den folgenden Dokus erhaltet ihr weitere Informationen und faszinierende Einblicke:

Ausflugsziel Bayerischer Wald

karte_nationalpark_bayerischer_wald

Deutschlandkarte mit Bayerwald

Bild von Lencer

 

Manchmal will man dorthin, wo die Natur noch ganz sich selbst überlassen ist. Dazu ist der Bayerische Wald, der von unserer Umgebung nicht einmal so weit entfernt ist, genau das Richtige. Hier sind ein paar Ausflugtipps wie z. B. Wanderungen und andere Aktivitäten für euch aufgelistet.

bayerwald

Herrliches Bayerwaldpanorama

1. Silberberg Bodenmais:

Der Silber-Erlebnisberg Bodenmais bietet Spaß und Erholung für die ganze Familie. Er hat ein schönen, kurzen Wanderweg, der auf den Gipfel führt. Der Weg sowie der Gipfel wird von großen Kletterfelsen begleitet. Weil auf dem Silberberg auch ein Bergwerk ist, das aber heute nicht mehr in Betrieb ist, kann man dort auch Führungen durch das Bergwerk machen, im Rahmen derer man über das frühere Arbeiten im Berg informiert und natürlich durch den Berg geführt wird.

2. Joska Kristall:

Wohl bekannt ist auch das riesige Glasgeschäft “ Joska “ in Bodenmais. Viele verschiedene Glasartikel und andere Souvenirs kann  man dorten kaufen. An das Geschäft angeschlossen sind ein Biergarten und ein kleines Café. Wer mag, kann auch selber mal versuchen eine bunte Glaskugel zu blasen.

3. Hochfall (Bodenmais):

Der Wasserfall “ Hochfall “ ist ebenfalls ein schönes Ausflugsziel in der Nähe von Bodenmais. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Wald kommt man zu diesem Wasserfall. Er ist auch sehr empfehlenswert, weil es ein sehr ruhiger und entspannter Ort ist mitten im Wald. Der Wasserfall ist überwältigend.

Hier findet ihr noch eine Karte, auf der der Bayerwald eingezeichnet ist sowie zwei interessantes Dokuvideos, in denen ihr noch viel mehr über dieses Naturerbe ganz in unserer Nähe erfahrt:

Viel Spaß

 

Fernsehtipp: „Klein gegen Groß“: das unglaubliche Duell

Klein gegen Groß ist eine Sendung, die meist zu Beginn und Ende des Monats von der ARD um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird. Der Moderator der Sendung heißt Kai Pflaume. Es werden immer bekannte, erwachsene Prominente in die Sendung eingeladen. Die Hauptpersonen sind aber natürlich die Kinder.

Sie fordern in der Sendung die Prominenten in einer von ihnen ausgedachten Disziplin heraus, z. B. in Rätseln, Quizfragen, aber auch in sportlichen Disziplinen. Der Hauptsieger bekommt am Ende seines Auftritts ein Geschenk.  Egal wer gewinnt; die Kinder werden in dieser Sendung nie als Verlierer dargestellt. Das ist eine schöne Idee und würdigt die Kinder als wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft!

Weitere Informationen dazu und die nächsten Sendetermine findet man unter http://www.daserste.de/unterhaltung/show/klein-gegen-gross/index.html

Ein „Best of ‚Klein gegen Groß'“ ist im folgenden Video zu sehen: