Hier findet ihr einen informativen, kurzen Clip über die Arbeit der Polizei in Landshut:
Die Jahreszeiten: Herbst und Winter
Der Herbst

Für viele Menschen ist der Herbst ein Abschied von der warmen, sonnigen Sommerzeit – hinein ins kalte Schmuddelwetter. Allerdings sehen und sahen das nicht alle so. Schon der berühmte deutsche Dichter und Staatsmann Johann Wolfgang v. Goethe sagte nämlich: “
Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.
Wir können nicht mit Sicherheit sagen, was der große Denker damit gemeint hat; wenn wir aber eines seiner Gedichte lesen, wird seine persönliche Beziehung zum Herbst schon deutlicher:
Herbstgefühl (1775)
Fetter grüne, du Laub’,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf!
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller!
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch,
Und euch bethauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Thränen
Ob wir nun Goethes Einstellung teilen oder nicht: Herbst bedeutet nicht nur Abschied, sondern auch ein farbenfrohes Blättermeer („der goldene Herbst“), warme Abende vor dem Kamin oder einfach nur Dankbarkeit über die Ernte, die im Herbst eingefahren wird. Das Wort Herbst hat übrigens sprachgeschichtlich denselben Ursprung wie das englische Wort harvest „Ernte(zeit)“, lat. carpere „pflücken“ und griech. karpós „Frucht, Ertrag“, ferner litauisch kirpti „schneiden“, griechisch krōpíon „Sichel“. Ursprünglich bedeutete das Wort Herbst also „Erntezeit“ -und noch heute feiern wir im Herbst das Erntedankfest!
In folgendender Doku erfahrt ihr mehr über die Macht der Jahreszeiten. Dabei entdecken wir nicht nur die Geheimnisse des Herbstes, sondern blicken auch schon in die nahe Zukunft – die Winterzeit!
Erste Sitzung im neuen Schuljahr
Liebe Leser,
unsere Schülerzeitung hatte am 10.10.2016 das erste Treffen im neuen Schuljahr. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler arbeiten ab sofort beständig an neuen tollen Beiträgen für euch.
Da sich unser Team im diesen Schuljahr überwiegend aus neuen Autorinnen und Autoren zusammensetzt, wird es aufgrund einiger organisatorischer Maßnahmen (z. B. neue Registrierung und Einführung in die Technik) noch etwas dauern, bis neue Artikel erscheinen. Wir bitten um euer Verständnis.
Herzliche Grüße
Das Team eurer Online-Schülerzeitung
Einen guten Start!
Schöne Sommerferien!!!
Das Team der Schülerzeitung verabschiedet sich in die „Sommerpause“ und wünscht allen Schülern und Lehrern wunderbar erholsame Ferien.
Auch sagen wir an dieser Stelle unseren vielen treuen Lesern und Unterstützern herzlichen Dank. Ab dem kommenden Schuljahr sind wir wieder mit vielen interessanten Beitragen für euch da!
Mondsüchtig: die Mini-Krimireihe (Kapitel 10)

KAPITEL 10
DER TÄTER WIRD FESTGENOMMEN UND INS GEFÄNGNIS GEBRACHT
An diesem Abend trafen sich Belle und Andrew wieder bei Belle; die beiden wollten ihren erfolgreich abgeschlossenen Fall feiern und Andrew hatte noch etwas ganz Besonderes vor. Am späten Abend, als Belle gerade vor dem Fernseher saß, brachte Andrew zwei Kerzen in Herzform, zündete sie an und schaltete den Fernseher aus. Dann kniete er sich vor sie hin, öffnete eine kleine Schatulle und fragte sie die Frage, die er schon lange fragen wollte: ,,Liebste Belle, willst du mich heiraten?“ ,,Ja, ich will!“, antwortete Belle total überwältigt und küsste ihn.
ENDE
Droge Smartphones: wie abhängig sind wir?
Das Smartphone ist allgegenwärtig: am Esstisch, im Bus, im Freundeskreis, im Bett – sogar auf der Toilette?
Wie lange und wie oft du zu deinem Smartphone greifst, kannst du leicht selbst herausfinden. Notiere dir über einen bestimmten Zeitraum (z. B. eine Woche),
- wann (Uhrzeit)
- wie lange (Dauer)
- wofür (Apps / Inhalte)
du dein Smartphone nutzt.
Die folgende Doku des Bayerischen Rundfunks setzt sich mit dem Thema Handy und Suchtgefahr genauer auseinander und liefert bemerkenswerte (und teilweise erschreckende) Fakten:
„Wiedergutmachung“ für die Verdingkinder in der Schweiz
Verdingung in der Schweiz
„Verdingkinder“ – ein Begriff, welcher uns in Deutschland nicht geläufig ist. Bedeutung hat er allein in der Schweiz, denn dort wurden jahrzentelang Waisenkinder, Scheidungskinder und Kinder armer Familien „verdingt“. Die Kinder wurden ihren Familien entrissen und mussten in einer fremden Familie arbeiten – unter ähnlichen Bedingungen wie Sklaven.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein lief dieser „Handel“ von vielen 100000 Kindern. Die oft noch sehr jungen Kinder wurden vom Staat den Familien zugeteilt, welche am wenigsten Entschädigung für die Aufnahme eines Kindes verlangten.
Dieser Prozess war offziell zum Wohl des Kindes, es waren „fürsorgerische Zwangsmaßnahmen“ zu deren Erziehung und Lebenserhaltung. Doch die Realität spiegelt dieses Bild nicht wider. Die Verdingkinder wurden als kostenlose Arbeitskraft ausgenutzt, misshandelt oder sexuell missbraucht. Liebe und familiäre Nähe erfuhren sie wohl selten bis nie. Viele berichten von davon, wie sie Hunger leiden mussten oder nicht am Familientisch die Mahlzeiten einnehmen durften.
Diese dunkle Epoche in der Geschichte der Schweiz wurde lange totgeschwiegen, nun soll sie historische aufgearbeitet werden. Es gibt bereits mehrere Filme zum Thema „Verdingung“, der wohl bekannteste ist „Der Verdingbub“ oder „Schwabenkinder“. „Schwabenkinder“ kamen vorwiegend als Kinder von Bergbauernhöfen aus Tirol, Voralberg oder Südtirol, die alljährlich im Frühjahr durch die Alpen zu den Kindermärkten hauptsächlich nach Oberschwaben zogen. Dort verrichteten sie teilweise schwerste körperliche Arbeit.
„Wiedergutmachung“ für die Verdingkinder?
Jetzt sollen die ehemaligen Verdingkinder eine Entschädigung von jeweils zwischen 20.000 und 25.000 Franken, das entspricht einer Summe von ca. 18400 und ca. 23000 Euro (Wechselkurs: 1 Euro -> 1,09 Franken), erhalten. Diese „Wiedergutmachung“ verlangt Zahlungen von bis zu 500 Millionen Franken an die Opfer.
Doch ist dies wirklich eine Wiedergutmachung für das erfahrene Leid? Kann das Geld den Betroffenen ihre Jahre der Kindheit und Jugend wieder geben?
Im folgenden Clip seht ihr ein Interview mit einem Zeitzeugen, der einst ein Verdingbub war:
Dieser Clip geht kurz auf die Wiedergutmachungen gegenüber der Verdingkinder ein:
Mondsüchtig: die Mini-Krimireihe (Kapitel 9)

KAPITEL 9
DER TÄTER WIRD ENTARNT
Am nächsten Morgen bestellten sich Belle und Andrew den Verlobten aufs Revier und nahmen ihn ins Verhör: ,,Also, Herr äh…, egal, wie Sie heißen – auf alle Fälle haben wir eine Aussage einer Zeugin, die behauptet, Sie haben sie vor dem Altar stehen gelassen und all ihre Wertsachen sind mit Ihnen verschwunden, stimmt das? Und noch etwas: ich wette, wenn ich in Ihrer Vergangenheit forsche, finde ich bestimmt noch mehr Frauen, die dasselbe sagen. Liege ich damit richtig?“, sprudelte es aus Andrew heraus. ,,Ja, dass stimmt!“ ,gab der Verlobte kleinlaut zu. ,,Und Sie wollten dasselbe mit ihrer neuen Verlobten auch machen ?“, hakte Belle nach. „Ja, aber an diesem Abend sprach sie mich darauf an, ob ich das wirklich vorhatte, weil sie eine anonyme Frau immer wieder davor gewarnt hatte. Ich sagte ihr, ich würde so etwas nie tun, aber sie hatte ein bisschen was über meine Vergangenheit herausgefunden und konfrontierte mich damit, also wollte sie die Verlobung auflösen, sich von mir trennen und mich bei der Polizei anzeigen.“ , schob der junge Mann nach. ,,Also haben Sie sich in der Nacht noch einmal zu ihr geschlichen und sie ermordet ?“, schlussfolgerte Belle. Der Mann stotterte: ,,Aber es war nur Notwehr, sonst wäre ich ruiniert gewesen.“ ,,Sie sind festgenommen wegen des dringenden Tatverdachts, ihre Verlobte umgebracht zu haben und wegen Betrugs an mehreren Frauen.“
Waffenexporte: ein fragwürdiges Geschäft!
Als Waffenexport bezeichnet man jeden Vorgang im Zusammenhang mit außerstaatlichem Transfer von Waffen. Damit ist gemeint, dass Waffen an andere Länder verschenkt, verkauft oder vermittelt werden. Gerade im Hinblick auf die vielen Krisenregionen in der Welt werden immer wieder Stimmen laut, die den Verkauf von Waffen, vor allem in nicht-demokratisch regierte Ländern, stark begrenzen oder sogar ganz verbieten wollen.
Kriegswaffen wie dieses Maschinengewehr sind eine Ware, mit der Weltweit gehandelt wird.
Waffenexporteure
In der Zeit von 2006 bis 2010 haben folgende Länder Waffen exportiert (die Prozentzahl bezieht sich auf die weltweit legal verkauften Waffen):
USA 30,3%, Russland 22,9%, Deutschland 10,6%, Frankreich 7,1%, Großbritannien 4%, Niederlande 3,3%, China 3,3%, Spanien, Italien, Schweden unter 3%, Israel, Ukraine, Schweiz, Kanada unter 2%, Südafrika, Südkorea, Polen, Belgien, Norwegen, Brasilien unter 1%
Waffenimpoteure
1. Saudi-Arabien: 6,4 Milliarden Dollar
2.Indien: 4,2 Milliarden Dollar
3.Türkei
4.China
Illegale Waffenexporte
Auf mindestens 100 Millionen US-Dollar Umsatz jährlich wird der illegale Schusswaffenhandel geschätzt. Zu den bekannten oder vermuteten Hauptexporteuren von Kleinwaffen, die nur teilweise oder überhaupt nicht über ihre Waffenexporte berichten, gehören Iran, Israel, Nordkorea, Südafrika und Weißrussland. Andere Exportländer, darunter China, Pakistan, die Russische Föderation und Singapur stellen einige Daten über ihre Exporte von Sportwaffen und Gewehren zur Verfügung, machen jedoch keine Angaben über ihre Exporte von Kleinwaffen für militärische Zwecke.
Abnehmer der Illegalen Waffenexporte
Abnehmer sind meistens diejenigen Länder, die von den Vereinten Nationen ein Waffenembargo auferlegt bekommen haben. Dies sind
- Afghanistan
- Armenien
- Aserbaidschan
- Belarus
- China
- Eritrea
- Irak
- Iran
- Kongo, Demokratische Republik
- Korea, Demokratische Volksrepublik (Nordkorea)
- Libanon
- Libyen
- Myanmar
- Russland
- Simbabwe
- Somalia
- Sudan
- Südsudan
- Syrien
- Zentralafrikanische Republik
Politische Diskussion in Deutschland
Deutschland lieferte von 2001 bis 2014 Feuerleiteinrichtungen, Kriegsschiffe, Munition, Kleinwaffen sowie Fahrzeuge und Panzer an Saudi-Arabien, obwohl Saudi-Arabien radikale Terroristen in Syrien unterstützt. Saudi-Arabien gilt als einer der autoritärsten Staaten der Welt. Zudem ist die Situation in dem Wüstenstaat und in der Region sehr bedenklich und der Endverbleib von Waffen nicht gesichert. Kritiker mahnen an, dass Waffenexporte nicht zur Beseitigung der Fluchtursachen, geschweige denn zur Lösung von Konflikten beitragen könnten.
In der folgenden Doku des WDR erfahrt ihr mehr über das „Geschäft mit Waffen“:




