Belle und Andrew saßen jetzt schon zwei Stunden an ihrem Schreibtisch und überlegten, wer bzw. was diese ominöse Gestalt gewesen sein könnte. Nach diesen zwei Stunden meinte Andrew schließlich: ,, Wir sollten einmal mit den Nachbarn von
Gegenüber reden, vielleicht konnten sie ja den Fahrer oder die Fahrerin oder sogar das Kennzeichen sehen.“ Darauf entgegnete Belle nur, dass das eine gut Idee sei, sie das aber lieber morgen erledigen sollten, denn jetzt galt es, den anstrengenden Tag „sacken“ und gemeinsam ausklingen zu lassen, wie es die beiden Kriminalisten von Zeit zu Zeit machen. Sie trafen sich eine Stunde später bei Belle, die bereits gekocht, den Tisch gedeckt und jetzt nur noch auf Andrew gewartet hatte. Als dieser endlich kam, fiel sie ihm unerwartet in den Arm und küsste ihn. Leicht irritiert setzten sich beide an den Tisch, blickten einander während des Essens schüchtern und verliebt an. Beim gemeinsamen Aufräumen der Küche klingelte plötzlich das Telefon und Belle ging ran. Es war die Dienststelle: sie solle sofort auf das Kommissariat kommen. Daraufhin klingelte auch Andrews Telefon. Die beiden machten sich natürlich sofort auf den Weg, fuhren aber mit zwei verschiedenen Autos, damit keiner „Verdacht“ schöpfte, es könnte sich zwischen ihnen etwas angebahnt haben. Vorerst mussten sie erst ihre Gedanken „sortieren“…
Ölgemälde „The End of The Song“ (1902) von Edmund Leighton
Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen – besonders in Frankreich und Deutschland – haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.
Die Tristan-Handlung stützt sich auf den keltischen Sagenkreis um König Artus und Tristan – letzterer überliefert in dem großangelegten Versroman Tristan des Gottfried von Straßburg (13. Jahrhundert). Wagner kannte dieses bedeutende Werk der spätmittelalterlichen Literatur ebenso wie die zeitgenössischen Adaptionen des Stoffs durch August von Platen, Karl Ritter (senior) und Julius Mosen.
Zum ersten Mal wird „Tristan und Isolde“ niederbayernweit auf Theaterbühnen aufgeführt. Im Folgenden Clip erfahrt ihr mehr darüber. Auch Regisseur Stefan Tilch kommt zu Wort:
Der Flughafen München ist der zweitgrößte Flughafen in Deutschland. Hinter dem Flughafen Frankfurt kommt er an zweiter Stelle mit jährlich rund 41 Millionen Passagieren. Am 17.05.1992, also vor etwa 24 Jahren wurde der heute als einer der besten Airports der Welt in Betrieb genommen. Der Betreiber des internationalen Flughafens ist die “Flughafen München GmbH“ (kurz: FMG). Der Freistaat Bayern hat einen 51-prozentigen Anteil, die Bundesrepublik Deutschland einen 26-prozentigen und die Stadt München ist mit 23% an dem Flughafen beteiligt. Der Flughafen befindet sich etwa 28 Kilometer von München entfernt.
Der Flughafen München verfügt über 2 Terminals, dem Terminal 1 und dem Terminal 2, mit dem neuen Terminal 2 Satellit. Das Terminal 1 ist für Passagiere von Lufthansa und andere Star-Alliance-Mitglieder (ein Zusammenschluss von mehreren Fluggesellschaften). Zudem verfügt der Airport über zwei parallele Start- und Landebahnen, die jeweils 4000 Meter lang un 60 Meter breit sind. Die nördliche Start- und Landebahn wird benutzt, um die Flieger, die aus dem Norden kommen, starten starten und landen zu lassen, die Südbahn ist für alle nach Süden startende und von Süden kommende Flugzeuge da. Von 6 bis 22 Uhr ist das Landen ohne besonderen Grund möglich, danach geht das nur mit spezieller Genehmigung.
Derzeit fliegen 97 Airlines zu 247 Destinationen in 70 Ländern, die meisten Flüge werden von Lufthansa, inklusive Lufthansa Cityline, gestartet. An zweiter Stelle liegt airberlin. Der internationale Flughafen ist durch Buslinen von der Innenstadt Landshut gut zu erreichen. Auch die MVV verbindet den Flughafen mit Freising und Erding. Ebenso verbinden die S-Bahnen S1 und S8 den Flughafen mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt München. Auch Flix- und Postbusse geben die Möglichkeit, weite Teile Deutschlands sowie die umliegenden Gegenden zu erkunden. Für das neue Jahr wird wieder ein starker Passagieranstieg erwartet.
Die Autorin Cassandra Clare wurde am 25.Juli 1975 im Irak geboren und verbrachte die ersten Jahre ihre Lebens in England, Frankreich und der Schweiz. Später ging sie in Los Angeles und in New York zur Schule. Sie arbeitete zuerst für eine Zeitschrift und fing an, viele kleine Geschichten und Bücher zu schreiben. So verschaffte sie sich einen Namen und begann auch, kleine Fortsetzungen oder Beifügungen zu bekannten Büchern zu schreiben. 2007 erschien der erste Band ihrer „Chroniken der Unterwelt“- Reihe. Seitdem ist sie eine sehr bekannte Jugendbuchautorin.
Kurzer Inhaltsüberblick:
In dem Buch Chroniken der Unterwelt 2 – City of Ashes geht es um den sogenannten Schattenjäger Jace und seine Schwester Clary, auch Clarissa genannt, die versuchen, sich gegen ihren Vater Valentin zu wehren, der nicht wie ein normaler Vater Zeit mit ihnen verbringen möchte, sondern versucht, mit ihnen und ihren sehr außergewöhnlichen Fähigkeiten gegen seine Feinde zu kämpfen. Doch auch der Rat der Schattenjäger ist an den Kindern Valentins interessiert und schicken deshalb die Inquisitorin , die Jace zum Rat bringen soll. Diese ist jedoch voller Hass auf Jace, da er ja der Sohn das mörderischen Schattenjägers ist. Von Clary weiß sie nichts und hält sie für einen normale Mundie (steht für Mädchen im Schattenjägerjargon). Die beiden Stiefgeschwister von Jace, Isabell und Alec stehen voll und ganz hinter ihm und versuchen die Inquisitorin umzustimmen, indem sie sich gegen sie stellen und so fast selbst in Gefahr geraten!
Doch die beiden geben nicht auf und befreien Jace aus der Gewalt der alten Dame. Doch nicht nur sie will den jungen Schattenjäger für sich, sondern auch Valentin versucht seinen Sohn auf seinen Seite zu ziehen. Er weiß, dass sich Jace zu einem sehr starken jungen Mann entwickelt hat und dass er mit ihm gegen seine Feinde im Rat der Schattenjäger kämpfen kann. Doch Jace versucht sich so gut es geht von seiner Schwester fernzuhalten und etwas Spannendes mit seinen Stiefgeschwistern zu unternehmen. Auch Clary bemerkt einige merkwürdeige Eigenschaften an ihr, die ihr und den anderen Schatteljägern weiterhelfen können. Doch Valentin beginnt vor Wut auf Jace einen Kampf gegen den Rat, indem er die Dämonen zusammenruft und so viele Schattenjägern den Tod finden. Doch dann entdeckt Jace die andere Seite der Inquisitorin.
Das Buch von Cassandra Clare erschien, nachdem der erste Band vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen worden ist. Mittlerweile gibt es sechs Bücher aus der Reihe „Chroniken der Unterwelt“, die noch immer Bestseller sind und gerne von der Jugend gelesen werden . In allen Büchern der Reihe geht es um die Hauptfiguren Jace und Clary. Der erste Band wurde 2013 auch verfilmt. Dort trat das Paar Jamie Campell Bower und Lily Collins in die Rollen des Jace und der Clary. Auch der Film ist sehr gut angekommen, doch ist es nicht sicher, ob ein zweiter Film abgedreht wird. Cassandra Clare hat außerdem auch noch die „Chroniken der Schattenjäger“ und die „Chroniken des Magnus Bane“ geschrieben .
Das vorgestellte Buch umfasst 480 Seiten und ist im Arena-Verlag im Jahr 2011 erschienen. Geeignet ist das Werk für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.
Die Bücher der Reihe „Chroniken der Unterwelt“ heißen:
Der amerikanische Präsident Barack Obama besuchte am 27. Mai 2016 als erster amerikanischer Präsident die Gedenkstelle in Hiroshima und gedachte den mehr als 200.000 Opfern der Atombombe.
Gedenkstätte in Hiroshima
Was geschah in Hiroshima im August 1945?
Dass im 2. Weltkrieg viele Gräueltaten begangen wurden, ist wohl allgemein bekannt. Doch der Völkermord an den Juden war nicht das einzige erschreckende Ereignis während dieser Zeit. Im August 1945, als der Krieg in Europa durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht bereits zu Ende war, kam es in Japan zu einem historischen Ereignis, im negativen Sinne.
Der Konflikt zwischen den USA und Japan während des 2. Weltkriegs kann man an zwei größeren Ereignissen festmachen: Der Angriff auf Pearl Harbour, der verantwortlich war für den Kriegseintritt der USA von japanischer Seite, und der Atomangriff auf Hiroshima und Nagasaki von amerikanischer Seite aus.
Der Angriff auf Hiroshima geschah, wie gesagt, im Rahmen bzw. als Folge des 2. Weltkrieges. Der damalige amerikanische Präsident Harry S. Truman entschied sich dazu, am 6. August 1945 über der japanischen Stadt Hiroshima eine Atombombe abzuwerfen, wenig später am 9. August folgte eine weitere über Nagasaki. Diese Bombenangriffe richteten eine ungeahnte Zerstörung an und löschten unzählige Menschenleben aus. Allein bei dem Angriff auf Hiroshima starben mehr als 200.000 Menschen, die genaue Zahl ist noch immer nicht bekannt. Die wenigen Überlebenden werden wohl ihr restliches Leben lang mit den Folgen der Katastophe, deren unfreiwillige Zeugen sie wurden, zu kämpfen haben.
Die USA sind damit die erste und letzte Nation, die sich für den Einsatz von Atombomben in einem Krieg entschloss, trotz der veheerenden Folgen. Die USA rechtfertigte sich mit der Erklärung, dass der Atomangriff eine notwendige und richtige Maßnahme war, um Japan im September 1945 zur Kapitulation zu zwingen und den Krieg auch in Asien zu beenden, da dieser in Europa bereits im Mai 1945 beendet worden war.
Historikern zufolge sei Japan bereits wirtschaftlich am Ende gewesen und hätte die nötigen Mittel zur Kriegsführung so oder so nicht mehr lange aufrechterhalten können. Doch durch den Angriff auf Hiroshima und Nagasaki wurde Japan von einen Schlag auf den anderen vom „Täter“ zu einem „Opfer“ des zweiten Weltkriegs.
Heute befindet sich in Hiroshima eine Gedenkstätte zu Ehren der Opfer.
Obamas Besuch der Gedenkstätte
Bis jetzt hat noch kein einziger amerikanischer Präsident Hiroshima besucht und so Verantwortung für die Taten seines Landes übernommen und den Opfern gedacht. Es gibt sogar noch immer Stimmen in Amerika, die den Atomangriff nicht als falsches Handeln einstufen.
Barack Obama dagegen besuchte am 27. Mai 2016 die Gedenkstätte zusammen mit dem japanischen Präsidenten und einem ganzen Gefolge aus Menschen, zum Beispiel Überlebenden der Katastrophe. Obama sprach sich bereits 2009 für eine atomwaffenfreie Politik aus und auch wenn er dieses Versprechen vielleicht nicht ganz einhalten konnte, so zeigt dieser enorme Schritt doch, wie ernst es ihm mit dem Weltfrieden ist. Eine Entschuldigung für den Angriff in Hiroshima sprach er, wie zuvor bereits angekündigt, nicht aus. Vermutungen besagen, dass dafür eine Entschuldigung für den Angriff auf Pearl Harbour von japanischer Seite aus nötig gewesen wäre, um eine Entschuldigung für den Atomangriff zu erhalten.
Doch auch ohne eine offizielle Entschuldigung hat der Besuch Obamas eine wichtige symbolische Bedeutung. Denn die Beziehung zwischen Japan und den USA war seit dem zweiten Weltkrieg von den Ereignissen getrübt und abgekühlt.
Ich denke, dass es wichtig ist, in der heutigen Zeit, in der die politische Lage mehr als nur unsicher ist, alte Konflikte aus dem Weg zu schaffen. Gute Beziehungen zwischen den einzelnen Staaten sind der Ausgangspunkt, um die aktuellen Verhältnisse zu verbessern. Die Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki und die Folgen waren tragisch und sollten für alle Nationen als Mahnung dienen, um zukünftigen Einsätzen von Atombomben entgegenzuwirken, denn nach wie vor gibt es Staaten wie Nordkorea, die mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen.
Im Folgenden findet ihr eine Reportage von ZDF-History über geschichtliche Hintergründe der Katastrophe in Hiroshima, um sie noch besser verstehen zu können:
Die Stadtpfarr- und Kollegiatstiftskirche St. Martin ist ein Wahrzeichen unserer schönen Stadt Landshut.
Folgender Beitrag des Bayerischen Fernsehens widmet sich einem ganz besonderen Teil dieser Kirche, nämlich: ihrem Turm! Im Comic-Video weiter unten erfahrt ihr mehr über den Namenspatron unserer Kirche, den heiligen Martin.
Auf dem Kommissariat ließen sich Belle und Andrew die Krankenakte von der Mutter des Opfers schicken. Aus ihr schlussfolgerten sie, dass die Mutter wohl behauptete, ein zweites Gesicht zu haben und zu wissen, was in der Zukunft passieren würde. Die beiden Komissare fuhren erneut zu den Eltern;dieses Mal aber sprachen sie nur mit der Mutter. Die Mutter erzählte ihnen von ihrer Vision: ,,Letzte Woche ging ich früh ins Bett, weil ich mich den Tag über nicht sehr wohl gefühlt hatte. So also ging ich schlafen, doch als ich eingeschlafen war, hatte ich einen merkwürdigen Traum; Im Dunkeln trat eine junge Frau, also meine Tochter, aus ihrem Hau. Als sie ins Freie trat, überraschte sie eine Gestalt verkleidet als Mond mit einem Messer in der Hand. Er zerrte sie in den Garten. Dort verschwand er hinter einem Baum und man hörte 11 Schreie. Dann verschwand die Mondgestalt wieder in der Ferne; das einzige, was man noch hören konnte, war das Wegfahren eines Autos. „Nach dieser Aussage konnten die Kriminalisten nun zu zumindest feststellen, was passiert war – wahrscheinlich. Aber als Beweis konnte natürlich ein Traum nicht dienen. Sie verabschiedeten sich von der Mutter und fuhren zum Kommissariat zurück.
„Glück ist eine Gleichung mit 7“ ist der deutsche Titel des Buches „Counting by 7s“, geschrieben von Holly Goldberg Sloan. Die deutschsprachige Version erschien 2015 im Verlag „Hanser“. Das Taschenbuch kostet 8,10 Euro, das gebundene Buch 16,90 Euro.
„Counting by 7s“ wurde für den „Dorothy Canfield Fisher Book Award 2014“ nominiert und gewann den Preis „best book for young readers“ in North Carolina, Pennsylvania und Michigan.
Über die Autorin
Holly Goldberg Sloan, geboren 1985, ist neben ihrer Tätigkeit als Autorin auch noch Regisseurin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin. „Counting by 7s“ ist nach „I’ll be there“ erst ihr zweites Buch.
Zum Inhalt
„7 Dinge, die man über Willow Chance wissen sollte“ – so beginnt die Autorin den Klappentext. Da Auflistungen in dem Buch keine geringe Rolle spielen, möchte ich mich meine Inhaltsangabe ebenfalls so gestalten.
7 Dinge, die man über das Buch „Counting by 7s“ wissen sollte:
Willow Chance ist eine hochbegabte Zwölfjährige.
Sie hat ein Faible für Krankheiten, Pflanzen und die Zahl sieben.
Sie ist ein Mädchen, das nicht recht in das System unserer Gesellschaft passt und es auch gar nicht möchte.
Durch ein großes Missverständnis, das aus einer Schularbeit, einer zu hohen Punktzahl und einem Fehler der zwischenmenschlichen Kommunikation entsteht, muss sie regelmäßig zu dem Schulpsychologen Dell Duke.
Dort lernt sie die Geschwister Mai und Quang-ha kennen, die die ersten potenziellen Freundschaftskandidaten seit langem sind.
Durch einen Autounfall verliert sie ihre Eltern und muss sich nun, neben der Trauer, auch noch ganz anderen Schwierigkeiten und Problemen stelllen.
Zusammen mit Dell Duke, Mai, Quang-ha und deren Mutter sucht Willow nach ihrem Platz im Leben.
Eigene Meinung
Holly Goldberg Sloan behandelt ein Thema, das wohl in zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern aufgegriffen wird: Ein Kind/Jugendlicher verliert seine Eltern/Angehörigen und er/sie muss sich nun alleine im Leben zurecht finden. Dabei geht „Counting by 7s“ ganz anders an dieses und andere problematische Themen heran als alle anderen Bücher, die ich bis jetzt zu diesem Themenbereich gelesen habe. Man begleitet Willow und ihre Freunde auf einer Reise, die für alle Charaktere einen Neubeginn beinhaltet.
Sharon Creech, Autorin von „Walk Two Moons“, sagte über das Buch: „Willow Chance subtly drew me into her head and her life, so much so that I was holding my breath for her by the end. Holly Goldberg Sloan has created characters who will stay with you long after you finish the book“ und ich kann mich dieser Aussage nur anschließen.
Meiner Meinung nach schreibt Sloan auf eine Art und Weise, die einen Willows Gedanken und Gefühle nicht nur nachvollziehen, sondern beinahe selbst fühlen lassen. Ihre Sicht auf die Welt lässt einen sein eigenes Weltbild überdenken.
Die einzige Kritik, die ich anbringen könnte, ist, dass Sloan in der Erzählperspektive sehr stark hin- und herspringt. Willow, welche den Großteil der Geschichte erzählt, spricht in der Ich-Perspektive, während die Parts aller anderen Charaktere, die Passagenweise die „zentrale Position“ einnehmen, in der dritten Person geschrieben sind. Dies kann anfangs zu ein wenig Verwirrung führen, weil teilweise nicht sofort ersichtlich ist, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.
Denjenigen unter euch, die auch mal gerne zu einem englischsprachigen Buch greifen, kann ich nur wärmstens empfehlen „Counting by 7s“ in der original englischen Version zu lesen. Allerdings ist diese vom Sprachniveau her durchaus anspruchsvoll und setzt entsprechende Sprachkenntnisse voraus. Im Vergleich dazu sind John Greens Bücher, wie zum Beispiel „Paper Towns“ („Margos Spuren“), „The fault in our stars“ („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) oder „An abudance of Katherines“ („Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]“), die vielleicht eher auch auf Englisch gelesen werden, bedeutend leichter zu verstehen.
Vorletzten Dienstag, am 26. April, jährte sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Nun werde ich den Verlauf, die Gründe und die leider zahlreichen schlimmen Folgen des Atomunfalls erklären.
Vermeintlich weit weg und doch so gefährlich nah: das Atomkraftwerk Tschernobyl
Verlauf und Gründe
26.04.1986, 1:22 Uhr: Im Block 4 des Reaktors im Atomkraftwerk Tschernobyl, welches in der Ukraine an der Grenze zu Russland liegt, haben die Ingenieure einen riskanten Test vor: sie wollen prüfen, wie der Reaktor bei einem Stromausfall reagiert. Deshalb wollen sie, trotz Einwände einiger Kollegen, den Strom ausschalten.
30 Sekunden später: Schon als die Ingenieure den Versuch vorbereiten, stellen sich Komplikationen heraus: die Leistung des Reaktors sinkt auf etwa unter ein Prozent, obwohl vorhergesehen war, den Reaktor auf etwa 25 Prozent seiner Leistung herunterzufahren. Außerdem ertönt ein Klopfen aus dem Reaktor, was bei einigen Beteiligten noch mehr Unsicherheit auslöst. Doch weder das eine noch das andere stimmt den leitenden Ingenieur um, da „der Test nur ein bis zwei Minuten dauern wird“. Eine sehr leichtsinnige Entscheidung und rückblickend betrachtend der Auslöser einer riesigen Katastrophe.
26.04.1986, 1:23 Uhr: Der Test wird gestartet. Der Strom wird abgeschaltet und das Wasser im Reaktor verringert. Schon nach wenigen Sekunden eskaliert die Situation: das verbliebene Wasser im Reaktor fängt an zu brodeln und die Leistung des Reaktors steigt erheblich. Der Schichtleiter versucht eine Notabschaltung, doch ohne Erfolg. Die Leistung erhöht sich weiter. Der Druck im Reaktor ist so hoch, dass er die Brennstäbe verbiegt und sie nicht mehr in die Einschublöcher passen, was die rettende Lösung wäre. Es ist zu spät. Einige Augenblicke später erschüttert eine gewaltige Explosion den Reaktor, bei der radioaktives Material in die Atmosphäre geschleudert wird. Das Feuer in Block 4 greift auf das Dach von Block 3 über. Wenige Sekunden nach der ersten Explosion folgt eine zweite. Der Qualm dieser Explosion trägt wieder Unmengen von radioaktiven Material in die Atmosphäre.
Die Folgen
Das Gebäude: Feuerwehrleute beginnen Wasser in den Reaktorkern zu pumpen. Als das nichts hilft, werden mithilfe von Militärhubschraubern 5000 Tonnen löschendes Material wie Blei, Bor, Sand und Lehm in das Feuer geschüttet. Zusätzlich schicken die Verantwortlichen ca. 600.000 – 800.000 Arbeiter, die herausgeschleuderte radioaktive Brocken mit Schaufeln wieder in den Krater werfen sollen, hinein, da Roboter bei dieser enormen Strahlung bald nicht mehr funktionieren. Diese Arbeiter, sogenannte Liquidatoren („Beseitiger“), werden jedoch über die enorme Strahlung und die daraus folgende Lebensgefahr nicht informiert, was ich in Hinblick auf diese lebensbedrohliche Situation nicht zumutbar finde. Denn dadurch sind sich die jungen Männer dem Ernst der Lage nicht bewusst, bleiben länger als die als Schutzmaßnae hervorgesehene Zeit, nämlich 45 Sekunden, im Einsatz und legen die ohnehin mangelhafte Schutzkleidung nieder, weil es zu heiß ist – mit der Folge, dass sie einer 300.000 Mal größeren Strahlung ausgesetzt werden, als es bei uns in Deutschland als Jahresdosis gesundheitlich unbedenklich eingestuft wird. Später wurde mit ferngesteuerten Kränen ein Sarkophag aus Stahlbeton um den Reaktor gebaut. Dieser ist allerdings mittlerweile marode und es bedarf einer neuen Konstruktion, die schon in Bau ist.
Die betroffenen Menschen: In Hinblick auf die Gesundheit der Menschen ist wohl der größte Fehler, dass die Verantwortlichen die betroffene Bevölkerung erst anderthalb Tage nach dem Unfall über die Katstrophe informieren. Erst dann werden die Gegend um Tschernobyl evakuiert und die Menschen mit Bussen weggebracht. Insgesamt werden so 300.000 Menschen umgesiedelt, darunter auch Bürger der jetzigen Geisterstadt Prypjat.
Auch außerhalb des 30. Kilometerradius wird im 1990 eine gleich hohe Strahlung wie im direkten Umkreis des Reaktors gemessen. Doch die Menschen, die in diesem Umfeld wohnen, leben sogar ganze fünf Jahre ahnungslos in dem Strahlungsumfeld. Außerdem zieht bei dem Unfall „die Wolke“ (radioaktiv!) bis nach Mitteleuropa, weshalb die Kinder, die damals geboren worden sind oder sich im Freien aufgehalten haben – in der Nähe des Reaktions natürlich ungleich größer – einem verstärkten Krebsrisiko ausgesetzt sind. Über die Zahl der Toten wird noch heute gestritten (Experten gehen davon aus, dass mittlerweile über 30.000 wissenschaftliche Beiträge über die Folgen von Tschernobyl existieren); sie wird zwischen 60.000 und 1.440.000 geschätzt. Überlebende
Abschließend kann man sagen, dass die Folgen dieses Atomunglücks viel größer sind als der kleine, leichtsinnige aber doch fatale Fehler, den die Ingenieure damals, vor 30 Jahren, begangen haben. Deshalb sollte sich die ganze Welt einmal überlegen, ob die Atomkraft vielleicht doch nicht für den Menschen gemacht ist und ob wir lieber ein bisschen mehr für ökologischen Strom bezahlen wollen, anstatt zu riskieren, dass vielleicht nur durch einen einzigen Fehler im Umgang mit der Atomkraft das Leben von Millionen oder sogar das eigene in Gefahr gerät.