Guten Start!
Liebe Seligenthaler,
wir hoffen, dass ihr euch nach den stärkenden Sommerferien schon wieder (wie) zuhause fühlt – das Schuljahr kann auf jeden Fall beginnen!
Wir wünschen euch viel Erfolg und gutes Durchhalten für 2019/20 und freuen uns schon jetzt wieder auf die Arbeit an unserem Blog. Bis die ersten Beiträge veröffentlicht werden können, wird es allerdings noch etwas dauern. Bitte habt bis dahin Geduld und haltet uns die Treue!
Euer Team der Schülerzeitung(en)
Gebet zum Schulschluss
Besonderes Hobby und Sport: Cheerleading
Für viele ist Cheerleading kein Sport. Denn leicht bekleidet rumtanzen kann doch jeder … oder? Nein! Cheerleading ist mehr als nur mit Pompons rumzuwedeln. Cheerleading ist tatsächlich ein richtiger Sport.
Dieses Hobby stammt, wie wahrscheinlich von allen erwartet, aus Amerika. Und ob man es glaubt oder nicht, ursprünglich war Cheerleading ein reiner Männersport. Im Jahre 1898 steckte angeblich eine Footballmannschaft in einer sehr verzweifelten Lage und so standen die Spieler in den Pausen immer auf und animierten die Zuschauer und Fans mit Schlachtrufen. Schon kurz darauf gründeten sie eine Gruppe aus sechs Männern, die ‚Yell captains‘ (Einheizer) genannt wurden – das erste Cheerleading-Team war geboren
Erst in den 1920er-Jahren war es Mädchen erlaubt, in die Teams einzutreten. Das sorgte dafür, dass viel mehr getanzt und sich bewegt wurde. Und dann endlich, in den 1930er-Jahren, hielten die „Girls“ erste bunte Pompon-Puschel in den Händen. Mit der Zeit wurde das Ganze immer bekannter, und in den 1950er-Jahren war beinahe jedes amerikanische Mädchen in einer Cheerleading-Gruppe. Und seit 1978 werden auch richtige Meisterschaften und Wettbewerbe ausgetragen, in denen die Cheerleading-Teams um den Titel der ‚Besten Anfeuerer‘ kämpfen. Mittlerweile wird nicht nur Football von Cheerleadern unterstützt, sondern auch Basketball, Wrestling und Eishockey.
Seit den 1980er-Jahren gibt es diesen Sport nun auch in Deutschland, er ist zusammen mit dem American Football hierzulande populär geworden. Die erste deutsche Gruppe waren die ‚Düsseldorfer Pantherettes‘. Mittlerweile existieren in Deutschland ca. 400 Cheerleader-Teams mit insgesamt ungefähr 20.000 aktiven Mitgliedern, die sehr sportlich sind, eisern trainieren und beeindruckende Choreographien einstudieren.
Die meisten davon sind Mädchen, doch es sind immerhin noch 10% der deutschen Cheerleader auch männlich. Diese männlichen Mitglieder sind vor allem dazu da, die Turnerinnen bei ihren komplizierten Figuren, wie zum Beispiel einer Pyramide, die schon gerne einmal fünf Meter hoch wird, zu stützen. Sie bilden sozusagen die Basis aller Figuren.
Die Aufgabe der Cheerleader ist natürlich hauptsächlich die, ihr Team anzufeuern, und die Zuschauer dazu zu animieren, das ebenfalls zu tun. Außerdem „beschäftigen“ bzw. unterhalten sie die Fans oft in den Pausen während eines Spiels. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen Cheerleader sind, wie auch in vielen anderen Sportarten, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Cheerleading vereint Akrobatik, Bodenturnen und Tanz – und wird wegen dieser großen Spannbreite körperlicher Vielseitigkeit auch in Deutschland immer beliebter und letztlich als Sport angesehen.
„Cheerleading“ bedeutet übersetzt übrigens „den Beifall anführen“ (a. d. Engl.: cheer = Beifall bzw. to cheer = jubeln // to lead = anführen).
Traumziel Sizilien
In diesem Artikel möchte ich das Ferienziel Sizilien bilderreich vorstellen und die wunderschöne Insel dadurch schmackhaft machen!
Fakten;
- Sizilien ist die größte Insel Italiens und die größte Insel im Mittelmeer.
- Sie ist durch die Straße von Messina vom italienischen Festland getrennt und ist vom Ionischen, vom Tyrrhenischen und dem Mittelmeer umgeben.
- Die sizilianische Kultur ist sehr vielseitig, denn sie wurde von der griechisch-römischen, arabischen, byzantinischen, normannischen, staufischen und aragonesischen Kultur beeinflusst.
- In Sizilien gibt es viele Gegensätze in der Natur (Meer, Berge, Flüsse)
- Es gibt zahlreiche, teilweise noch aktive Vulkane (Ätna, Stromboli)
Wenn man mich fragen würde, warum ich den Urlaub auf Sizilien so schön gefunden habe und ich nur ein Beispiel nennen dürfte, könnte ich mich wahrscheinlich gar nicht entscheiden, denn für mich gibt es viele Gründe, um auf Sizilien die Ferien zu verbringen. Die Insel bietet natürlich ein tolles Ferienziel für Badeurlauber, andererseits gibt es auch sehr viele schöne Städte.
Palermo (Hauptstadt)

Catania (nahe Gebirge)

Agrigent (bekannt für seine Tempel)

Cefalu (Wahrzeichen Kirche mit zwei Türmen)

Hier noch ein paar Einblicke in einige sizilianische Städte:




Rätsel der Woche

Auflösung von letzter Woche: die Sommerferien!
Schöne Ferien und bis zum nächsten (ersten) Rätsel in 19/20!
Danke!!!
Liebe Leserinnen und Leser,
so schnell geht ein Schuljahr zu Ende. Ab sofort stellt das aktuelle Schülerzeitungs-Team seine Arbeit ein. Im neuen Schuljahr sind wir wieder wie gewohnt (und ggf. in neuer Zusammensetzung) für euch da. Wir möchten uns herzlich für eure Unterstützung, den Zuspruch und das treue „Lesen“ bedanken. Davon lebt unsere Arbeit – wir machen weiter, ganz bestimmt!
Herzliche Grüße, mit den besten Wünschen für gelungene, erholsame Sommerferien
Euer gymseligenthalblog-Team
Typisch Australien
Australien ist, wie vielen von euch sicherlich bekannt ist, der kleinste Kontinent der Welt. Das heißt aber nicht, dass Australien deswegen weniger interessant ist. Mit seiner ganz eigenen Tier-und Pflanzenwelt ist Australien wunderschön und einzigartig. Während meines zweieinhalbmonatigen Austauschs in „Down Under“ sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ihr, wenn ihr auch einmal diesen Kontinent besucht, sicher bemerkt und eben typisch für Australien sind.
1. Surfen
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich an Australien denke, denke ich automatisch an braungebrannte Surfer. Tatsächlich ist Surfen in Australien sehr beliebt und sogar Nationalsport. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Wetter-und Surfbedingungen in Down Under ideal dafür sind, das Board einfach mal auszupacken, um dem Genuss des Wellenreitens nachzugehen. Da Australiens Küste fast 26.000 Kilometer lang ist und über 7.000 Strände vorweisen kann, die von zwei Ozeanen sowie den verschiedensten Strömungen geprägt wsind, gibt es kaum einen Teil des Landes, an dem das Surfen nicht möglich ist. Die jedoch beliebtesten Plätze sind der Ort Byron Bay (Ostküste) und die meterhohen Wellen um Margaret River (Westküste), die qualitativ sogar mit denen der „Top Spots“ in Hawaii konkurrieren können.
2. Tim Tam
Wer einmal in Australien war, wird sicher schon einmal von Tim Tams gehört haben. Tim Tams sind Schokoladenkekse der Firma Arnott’s Biscuit Holdings in Australien. Sie bestehen aus zwei Biscuitlagen, umhüllt mit Schokolade, zwischen denen eine leichte Schokoladencreme eingebettet ist. Tim Tams findet man ausschließlich in Australien, weswegen sie dort schon fast als Spezialität gelten. Es gibt auch nicht nur eine Sorte, sondern viele verschiedene, von Erdbeere bis zu Minze. Generell sind Tim Tams, das kann ich persönlich bestätigen, superlecker und ein absolutes Muss für jeden Schokoladenfan, der Australien besuchen möchte.
3. Vegemite
Auch hier geht es wieder ums Essen. Vegemite ist ebenfalls typisch australisch und bei den Aussies so beliebt wie bei uns Nutella. Es ist ein Hefeextrakt-Produkt, das viele Vitamine der B-Reihe enthält. Vegemite ist dunkelbraun, mäßig bis gut streichbar und schmeckt salzig, malzig und leicht bitter. Zu viel davon auf sein Brot zu schmieren, ist also nicht empfehlenswert. Obwohl es Vegemite nur in Australien gibt und man so Australien auch automatisch mit Vegemite verbindet, gibt es doch geteilte Meinungen. Die einen (und ist dann doch die Mehrzahl) hassen Vegemite, wiederum andere lieben es. Trotzdem sollte man, wenn man nicht ohnehin schon dazu gezwungen wird, Vegemite einmal selbst probieren, um sich eine eigene Meinung zu diesem etwas ungewöhnlichen Brotaufstrich zu bilden.
4. Linksverkehr
Was manche von euch sicherlich überrascht, ist, dass Australien ein Land mit Linksverkehr ist. Obwohl ich nicht selbst fahren musste, war es für mich doch ebenfalls gewöhnungsbedürftig. So war zum Beispiel eine meiner ersten Gedanken „Oh Gott, wir fahren auf der falschen Straßenseite“ (natürlich war dies nicht der Fall, aber für mich als Europäerin eben etwas komisch). Aber auch im allgemeinen Verkehrsleben sollte man aufpassen, nach welcher Seite man zuerst schaut, wenn man beispielsweise einfach nur die Straße überqueren möchte. Wir blicken nämlich beim Überqueren der Straße in Deutschland automatisch nach links – in Australien kommen die Autos aber von rechts!
5. Gefährliche Tiere
Einer der Gründe, warum Australien ein nicht ganz so beliebtes Urlaubsziel ist, abgesehen von der weiten Entfernung, sind die gefährlichen Tiere, die dieser Kontinent beherbergt. Aussagen wie „In Australien sind mir zu viele giftige Tiere“ oder „Hast du denn keine Angst vor den gefärlichen Tieren?“ bekam ich sehr oft zu hören, sowohl von Freunden als auch von meiner Familie. Natürlich kann ich dies nicht einfach als ein Vorurteil abstreiten. Es stimmt, dass in Australien eine große Anzahl an gefährlichen und auch giftigen Tieren existiert. Häufig kommt die australische Würfelqualle, die sich größtenteils in Nordaustralien aufhält, vor. Besonders nach Regenfällen ist sie oft an Flussmündungen anzutreffen. Deshalb lautet auch die Faustregel der Einheimischen: „Regenzeit ist Quallenzeit.“ Ein anderes Tier, vor dem man sich in Acht nehmen sollte, ist die gewöhnliche Braunschlange, die man in der östlichen Hälfte Australiens antrifft. Diese Schlangen sind im Allgemeinen recht aggressiv und für ihre schlechte Laune bekannt. Außerdem zählen sie mit ihrem Gift zu den zweitgiftigsten Landschlangen weltweit. Und dann gibt es noch den Bullenhai, der im Südwesten und Westen des Kontinents weit verbreitet ist, generell überall entlang der nördlichen Küste und entlang der Ostküste bis nach New South Wales. Ich bekam aber während des „Ocean camps“ in Pambula keinen zu sehen.
6. Das Wort „Mate“
Eine ganz typische Begrüßung in Australien lautet „Good Day, mate. How’s it going?“ Natürlich ist das Wort „Mate“ kein typisches australisches Wort, aber tatsächlich habe ich Australier das Wort „friend“ nie in den Mund nehmen hören. Allerdings ist diese Begrüßung eher unter guten Bekannten anzutreffen. „How’s it going“ (was eigentlich die gleiche Bedeutung wie „How are you?“ hat) ist jedoch eine typische Begrüßung, vor allem auch bei Jugendlichen, mit der ich auch häufig gegrüßt wurde.
7. Dinner
Eine Sache, die für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig war, sind die Essgewohnheiten der Australier. In Australien ist es üblich, das Mittagessen ausfallen zu lassen und dafür abends warm zu kochen. Selbstverständlich gibt es auch deutsche Familien, die die Zeitregelungen der Mahlzeiten so ähnlich verteilen, aber in Australien ist es ganz normal, wenn das Abendessen erst um 20:00 Uhr stattfindet. Während der Schultage hat es für mich keinen großen Unterschied gemacht, da wir es daheim in Deutschland auch manchmal so gehandhabt haben, aber sogar am Wochenende hat man in Australien das Mittagessen ausfallen lassen – anders gesagt: in der Regel gibt es einfach kein Mittagessen dort. So frühstückt man beispielsweise um zehn Uhr morgens und die nächste offizielle Mahlzeit ist erst wieder um acht oder manchmal sogar erst um neun Uhr abends. Klar kann man sich am Nachmittag einen kleinen Snack holen, aber vor allem an Tagen, an denen wir Ausflüge gemacht haben und nicht zuhause waren, musste ich mein „Schicksal“ dann einfach hinnehmen.
8. Die Aborigine-Kultur
Obwohl die Ureinwohner Australiens weniger als vier Prozent der Bevölkerung ausmachen, so ist ihre Kultur dennoch typisch für Australien. Sie sind die älteste noch lebende Kultur auf der Welt, aber nicht überall anzutreffen – am ehesten im Northern Territory, dem berühmt berüchtigtem Outback. In dieser Gegend gibt es viele Orte, die für die Aborigines spirituelle Bedeutung haben und somit zu respektieren sind. Dies bedeutet: Betreten nur mit der Erlaubnis der Ansässigen. Auch der „Uluru“ (Kolonialname: Ayers Rock), das Wahrzeichen des Landes und der größte Monolith der Welt, darf nicht eigenmächtig bestiegen werden. Ansässige Aborigines bieten allerdings gerne Führungen an und laden Interessierte ein, ihre Kultur näher kennenzulernen, so zum Beispiel im ältesten Regenwald der Welt, dem Daintree Rainforest, wo man auch Krokodilen in Begleitung eines Guides näher kommen kann. Allerdings kam ich persönlich leider nicht in den Kontakt mit den Ureinwohnern.
9. Sportbegeisterung
Obwohl das Surfen schon oben erwähnt wurde, muss ich dem Sport in Australien generell einen Extrapunkt widmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich noch nie so viele Sixpacks und Jogger gesehen habe wie in Australien. Australier sind allgemein ziemlich sportbegeisterte Menschen. Auch wenn Fußball, eigentlicher Lieblingssport der Deutschen, ebenfalls in Down Under große Beliebtheit über die Jahre erlangt hat, so gibt es aber auch noch andere Sportarten, für die sich Australier unheimlich begeistern können. Zwei beliebte Freizeitbeschäftigungen sind Rugby und Cricket. Da zeigt sich wiederum den Einfluss der britischen Kultur auf die ehemalige Kolonie Australien. Eine kulturelle Besonderheit – und zwar weil sich diese Sportart in Australien entwickelt hat und auch nur hier ausgeübt wird – ist der sogenannte Australian Football, auch Aussie Football genannt. Obwohl es auch Football ist, ist es nicht zu vergleichen mit American Football, da die Regeln grundlegend verschieden sind. Ein vielbeachtetes Sportevent in Australien ist der Melbourne Cup, ein bekanntes Pferderennen. Es mag auch nicht zu verwundern, dass Sport in Australien ein beliebtes Gesprächsthema ist.
10. Lifeguards
Auch wenn es selbstverständlich nicht nur in Australien Rettungschwimmer, Lifeguards, gibt, so spielen sie hier doch eine große Rolle. Rettungsschwimmer siehst du in Australien an fast allen öffentlichen Stränden. Da Australier (wetterbedingt) bekanntlich das ganze Jahr über surfen und baden (können), sind Rettungsschwimmer so gut wie jeden Tag im Einsatz. Die Wellen können sich an der Ost-und Südküste ganz schön auftürmen, was für Surfer meist ideale Bedingungen bietet, für Schwimmer jedoch nicht. Rettungsschwimmer haben einen hohen Stellenwert in Australien und werden von allen hoch angesehen, denn sie retten nicht so selten, wie man meinen könnte, Menschenleben. Während des einwöchigem Camps, das ich in Australien besucht habe, haben uns die Lifeguards vom Surfclub einen Tag mitgenommen und gezeigt, was die verschiedenen Aufgaben eines Lifeguards sind und welche „Uniformen“ für welche Tätigkeit stehen. In Australien kann man übrigens schon ziemlich jung seine Karriere als Rettungschwimmer starten. Bereits im Alter von 12 Jahren gibt es die Möglichkeit, den „Nippers“ beizutreten. So werden Kinder genannt, die in einem Verein für Rettungsschwimmer trainieren.
Religionen aus aller Welt: der Buddhismus
Der Buddhismus ist eine Religion, genau wie das Christentum, der Islam oder das Judentum. Allerdings gibt es wesentliche Unterschiede, wie zum Beispiel dass das Christentum oder Judentum eine Glaubensreligion ist, während wir, wenn wir vom Hinduismus oder eben vom Buddhismus, von einer Erfahrungsreligion sprechen. Auch gibt es im Buddhismus keinen richtigen Gott, wie etwa im Christentum, und es existiert auch kein Paradies nach dem Tod. Nein, im Buddhismus gibt es nach dem Tod nur „Nichts“. Es ist nur nicht dieses „Nichts“, was wir eher als traurige Leere bezeichnen würden, würden wir nicht an den „Himmel“ glauben. Doch dazu später noch mehr!
Die Geschichte des Buddhismus
Der Buddhismus ist die Lehre von Siddharta Gautama, einem Hindu, der vor etwa 2500 Jahren lebte. Siddahrta soll als reicher Fürstensohn bis zu seinem 29. Lebensjahr ein Leben in unglaublichem Luxus geführt haben. Doch als er mehrmals auf Spaziergängen die Unzufriedenheit der Armen und Schwachen wie auch der Reichen und Verwöhnten Menschen erkennt, macht ihn das sehr nachdenklich und er beschließt etwas gegen die Unzufriedenheit der Menschen zu tun. In der Meditation fand er nach buddhistischem Glauben einen Weg, sich von allem Leid zu befreien. Er führte ein bescheidenes Leben, bescherte seinen Mitmenschen nur Freude und Gutes und betrachtete alle Menschen und Dinge, ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten. Das führte ihn zur wahren Erkenntnis aller Dinge. Damit war er der Buddha. Buddha heißt „der Erleuchtete“.
Was predigte Buddah seinen Anhängern?
Was Buddha seinen Zuhörern erzählt, klingt für viele Europäer bis heute seltsam. Denn einige Dinge, die im Christentum oder im Islam selbstverständlich sind, fehlen: Es gibt kein Paradies. Ja, es gibt nicht einmal einen allmächtigen Gott! Dafür spielt in Buddhas Lehre das Leiden eine große Rolle: alles Leben ist Leiden, lehrt er – denn es besteht aus Krankheit, Unglück und Schmerz. Buddhisten glauben außerdem an das Leben nach dem Tod, auch wenn es kein Paradies gibt. Ist das Leiden eines Buddhisten also für immer und unausweichlich? Nein, es gibt natürlich Methoden, sein Schicksal zu verbessern, z. B. indem man sich an folgende Regeln hält.
Stilisierte Buddha-Figur
Die fünf sittlichen Geboten eines jeden Buddhisten sind:
- Töte keine Lebewesen, weder Menschen, Tiere noch Pflanzen.
- Nimm nicht, was dir nicht zusteht, also stiehl nicht.
- Sei nicht unkeusch.
- Sprich nicht die Unwahrheit, verletze andere nicht durch Worte und führe keine sinnlosen Gespräche.
- Nimm keine berauschenden Mittel wie Alkohol oder Drogen, damit Geist und Verstand klar sind.
Wenn sich ein Buddhist an diese Gebote hält, stehen die Chancen für ihn gut, dass er im nächsten Leben beispielsweise nicht als Kamel, sondern als reicher Fürst wiedergeboren wird. Doch gibt es auch einen Weg, diesem ewigen Leiden (der Wiedergeburt) für immer auszuweichen?
Ja, da gibt es tatsächlich etwas und zwar den sogenannten „Edlen achtfachen Pfad der Erkenntnis“. Wenn es einem Buddhisten gelingt, sich an alle im edlen achtfachen Pfad der Erkenntnis verfassten Lebensregeln, neben den fünf sittlichen Geboten eines jeden Buddhisten, zu halten, wird er nach buddhistischem Glauben von seinem ewigen Leid befreit und erleuchtet, also ein Buddha. Er darf nun nach seinem Leben in der Mitte von Armut und Luxus, wie es Siddharta Gautama predigte, ins sogenannte Nirvana. Sein Geist muss deshalb nicht wieder auf die Erde zurückkehren. Während viele Christen auf ein Leben nach dem Tod im Himmel hoffen, ist es für einen Buddhisten am besten nach dem Tod ins Nichts (Nirvana) zu kommen und erlöst, gleichzeitig erleuchtet, zu sein.
Dies sind die Regeln des Achtfachen Pfades der Erkenntnis:
- Bemühe dich um Weisheit und verhalte dich immer richtig.
- Sei gelassen und friedfertig.
- Lüge niemals.
- Tue keinem Lebewesen Böses und stiehl nicht.
- Schade niemandem und zerstöre nicht die Natur.
- Gib dir Mühe und erfülle deine Pflichten, auch in der Religion.
- Sei achtsam, denke und handle stets besonnen.
- Konzentriere dich, denke nach und meditiere.
Wie wird man Buddhist?
Es ist nicht möglich durch Taufe oder Salbung Buddhist zu werden. Es gibt nur eine wichtige Voraussetzung, nähmlich die grundlegenden buddhistischen Überzeugungen zu verstehen. Das soll helfen, sich zu entscheiden, ob der Buddhismus die richtige Religion für einen ist. Dann kann man den Buddhismus praktizieren und an jahrhundertealten Traditionen teilnehmen.
Thailändische Buddhisten beim rituellen Gebet
Buddhistische Tempel
Der buddhistische Tempel ist ein Ort, der die so genannten Drei Schätze, das heißt Buddha, Dahrma und Sangha, vereint. Buddhistische Tempel unterscheiden sich baulich nach Region und umfassen einen Gebäudekomplex einschließlich Gelände. Im Zentrum befindet sich ein Heiligtum (Stupa oder Kultblid des Buddah). Tempel dienen häufig als Kloster buddhistischer Mönche.
Buddhistische Symbole
Im Folgenden habe ich für euch einige der wichtigsten buddhistischen Symbole aufgelistet und sie kurz beschrieben.
Das Yin und Yang: Dieses setzt sich aus zwei Begriffen der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus zusammen. Der Daoismus ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung und wird als Chinas eigene und authentische Religion angesehen. Die beiden Begriffe stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien. Ein weit verbreitetes Symbol des Prinzips ist das Taijitu, in dem das weiße Yang (hell, hart, heiß, männlich, aktiv, Bewegung) und das schwarze Yin (dunkel, weich, kalt, weiblich, passiv, Ruhe) gegenüberstehend dargestellt werden.
Der Sonnenschirm: Er kann Schutz vor Regen und Sonne, aber auch vor Leiden und bösen Kräften bieten.
Die zwei goldenen Fische: Sie sind neben Glück, Reichtum, Mut und Furchtlosigkeit auch ein Symbol für die beiden Flüsse Ganges und Yamuna.
Die Lotusblüte: Sie soll die gesamte Natur der Menschheit repräsentieren und wurde in vielen Lehren des Buddhismus verwendet.
- Eine weiße Lotusblüte steht für mentale und spirituelle Reinheit.
- Eine pinke Lotusblüte steht für den traditionellen Buddah, während purpur für die Mystik steht.
- Die rote Lotusblüte steht für Liebe und Mitgefühl.
- Die blaue Lotusblüte steht für Weisheit.
Der Lotus repräsentiert dabei, wie wir unser Leiden überwinden, Klarheit, Schönheit und die Erleuchtung erreichen.
Das Banner des Sieges: der Dämon Mara stellt im Buddhismus Stolz, Lust und Leidenschaft dar. Das „Banner des Sieges“ repräsentiert, wie Buddha den Dämon besiegte – und soll daran erinnern, dass wir unseren Stolz und unsere Leidenschaft überwinden müssen, um erleuchtet zu werden.
Die Vase: Sie steht im Buddhismus für übermäßigen Reichtum, Wohlstand und Gesundheit, da man eine Vase mit den unterschiedlichsten Dinge befüllen kann, die mit der Erleuchtung einhergehen können.
Das Dharma Rad: Das Dharma Rad besitzt acht Speichen, welche den achtfachen Pfad der Erkenntnis repräsentieren. Dieses Sysmbol wird dabei oft verwendet, um Buddah selbst darzustellen und ist dabei zu einem nahezu universellen Symbol des Buddhismus geworden.
Der ewige Knoten: Er stellt dar, dass alles im Leben miteinander verbunden ist. Er kann aber auch Religion, Weisheit, Mitgefühl und Fragen symbolisieren, die zusammen eine Einheit schließen.
Die weiße Muschel: Die weiße Muschelschale bedeutet im Buddhismus den erfreulichen Klang die Lehre der Dharma. Wenn sie diese Lehre hören, so repräsentiert die weiße Muschel das Erwachen der Schüler und kann auch so viel wie das Erwachen der Menschen aus der Unwissenheit bedeuten.
Sensationsgebäude
Bauwerke, ob hoch, niedrig, schmal oder abstrakt, jedes ist auf seine Art besonders. Heute werde ich euch zehn der besonders Besonderen vorstellen.
Burj Khalifa (ehem. Burj Dubai)
Der Burj Khalifa wurde von der Projektgesellschaft Emaar Properties nach Plänen des Architekten Adrian Smith vom amerikanischen Architekturbüro Skidmore, Owings and Merrill gebaut. Seit April 2008 ist es das höchste Bauwerk der Welt, besitzt weltweit die meisten Stockwerke und auch das höchstgelegene nutzbare Stockwerk. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2004, im Januar 2009 wurde die Endhöhe von 828 Metern erreicht. Das Gebäude wurde am 4. Januar 2010 eingeweiht.
Das kleinste freistehende Haus Deutschlands
https://www.fnp.de/hessen/oberursel-hessen-wohnen-einem-trafohaeuschen-quadratmetern-12305662.html
Außen ist Frankfurts großes Opernhaus aufgesprüht, innen geht es ganz klein zu. Auf 14 Quadratmetern wohnen Architekt Achim Schollenberger (55) und Lebensgefährtin Simone Stiefel (57) in einem Trafohäuschen: „Das kleinste freistehende Haus Deutschlands.“
In dem 7,50 Meter hohen Häuschen ist alles drin: im Erdgeschoss steht eine Küche mit Essplatz auf 6,1 qm, im Obergeschoss das Wohnzimmer auf 4,5 qm sowie ein Duschbad mit Toilette auf 1,4 qm und im Dachgeschoss gibt es noch ein Schlafzimmer auf 2 qm.
Das schmalste Haus der Welt / Keret House
Schmaler gehts nicht: der polnische Architekt Jakub Szczęsny von dem Kollektiv Centrala wollte mit diesem ,,Haus“ in Warschau wohl mächtig Eindruck schinden. Zwischen zwei elfgeschossigen Wohnhäusern aus der Nachkriegszeit hat er in Warschau das wohl schmalste Wohnhaus der Welt geplant und auch gebaut. 122 Zentimeter an der breitesten und 72 Zentimeter an der engsten Stelle. Hier würde nicht mal ein Auto durchpassen! 14,5 Quadratmeter Wohnfläche zwingen zur absoluten Reduktion; die Miniküche bietet auf bescheidenen 90 Zentimetern Platz zum Kochen.
Das älteste Fachwerkhaus in Deutschland
Noch vor 25 Jahren ahnte keiner, wie alt diese Häuser tatsächlich sind. Wissenschaftler gingen davon aus, dass kein Fachwerkhaus in Deutschland älter als 500 Jahre alt ist. Eine neue Methode zur Altersbestimmung, die Dendrochronologie, bereitete dem Irrglauben ein Ende. Anhand der Jahresringe des Holzes konnte man nun sehr genau feststellen, wann ein Stamm gefällt worden ist. Da bei Fachwerk das Holz immer frisch verarbeitet wurde, stand damit das Baujahr fest.
Befand sich nun aber das älteste Haus in Marburg (1321), Frankfurt (1292) oder in Limburg (1289)? Monatlich gab es neue Meldungen. Am Ende machte Esslingen das Rennen: Das Fachwerkhaus in der Heugasse 3 wurde im Jahre 1261 erbaut und ist damit das älteste in Deutschland.
Das Ulmer Münster – die höchste Kirche der Welt
Das Ulmer Münster besitzt den weltweiten höchsten Kirchturm. Er hat eine Höhe von 161,53 Metern. Erbaut wurde die Kirche von 1377 bis 1890. Übrigens ist der höchste Backsteinturm der Welt der unserer Martinskirche in Landshut.
Längstes Gebäude der Welt
Wer das Terminal 3 des „Beijing Capital International Airport“ komplett kennenlernen will, sollte gut zu Fuß sein. Die Abfertigungshalle nahe Peking ist 3.250 Meter lang und damit das längste Gebäude der Welt. Seitdem das Terminal 2008 anlässlich der Olympischen Spiele eröffnet wurde, hat sich die Kapazität des Flughafens kontinuierlich auf nunmehr rund 90 Millionen Fluggäste pro Jahr erhöht. Entworfen wurde die 1,3 Millionen Quadratmeter große Stahl-Glas-Konstruktion vom britischen Star-Architekten Norman Foster, der auch die gläserne Reichstagskuppel in Berlin entworfen hatte. Unter dem eindrucksvoll gewölbten Dach der Flughafenhalle befinden sich 300 Check-in-Schalter, 64 Restaurants und 90 Geschäfte.
Der schiefste Turm der Welt: Kirchturm von Suurhusen (Deutschland)
Der Schiefe Turm von Pisa ist sicherlich bekannter. Doch schiefer als der Kirchturm im ostfriesischen Suurhusen steht er nicht. Während das italienische Wahrzeichen 4,19 Grad geneigt ist, hat das Gebäude in Norddeutschland 5,19 Grad Neigung zu bieten. Damit steht der Backsteinbau aus dem Landkreis Aurich auf Platz 1 der Liste der nicht absichtlich schief errichteten Gebäude. Das Fundament des Suurhusener Kirchturms besteht aus dicken Eichenstämmen, die morsch wurden, als im 19. Jahrhundert die benachbarten Ländereien trockengelegt wurden. 1885 wurde beim Kirchturm erstmals ein leichter Überhang festgestellt. Heute beträgt der Überhang ganze 2,47 Meter. Mittlerweile wurde das im Jahr 1450 errichtete Gebäude aber mit großem Aufwand stabilisiert.
Das teuerste Privathaus der Welt: Antilia in Mumbai (Indien)
https://www.spiegel.de/panorama/leute/mumbai-teuerstes-privathaus-der-welt-eingeweiht-a-731565.html
Laut „Guinness Buch der Rekorde“ kostete dieses Haus umgerechnet 1,8 Milliarden Euro. Damit ist „Antilia“, der 173 Meter hohe Wolkenkratzer im indischen Mumbai, das teuerste Privathaus der Welt. Eigentümer ist der Petrochemie-Unternehmer Mukesh Ambani, der sein Domizil aber nie bezogen haben soll. Antilia – benannt nach einer mythischen Atlantikinsel – verfügt über ein Kino, hängende Gärten, eine Panoramaplattform, ein Fitness-Studio und drei Hubschrauberlandeplätze. Die Adresse könnte feiner kaum sein: Das 37.000 Quadratmeter große Hochhaus steht an der Altamount-Road, die zu den zehn teuersten Straßen der Welt gehört.
Das Gebäude mit dem größten Fassungsvermögen: Abraj Al Bait Towers in Mekka (Saudi-Arabien)
Mit 601 Metern steht der zentrale Wolkenkratzer der gigantischen Hochhausgruppe „Abraj Al Bait Towers“ nur auf Platz drei der weltweit höchsten Gebäude. Beim Fassungsvermögen ist der Hotel-Komplex an den muslimischen Pilgerstätten von Mekka aber bislang ungeschlagen. Bis zu 65.000 Pilger können hier untergebracht werden. Denn das 2012 fertiggestellte Hochhaus-Ensemble hat mehr als eine Million Quadratmeter Nutzfläche zu bieten und soll vor allem die Gläubigen beherbergen. In der Mitte ragt das „Mecca Royal Clock Tower Hotel“ stolz in die Höhe. Die Uhr an der Fassade des Luxus-Hotels misst 43 Meter im Durchmesser, sie hat damit das weltweit größte Ziffernblatt.
Die größte Fertigungshalle der Welt: Boeing-Werk Everett (USA)
https://www.sueddeutsche.de/geld/everett-boeing-plant-nest-der-giganten-1.171180
Wer große Flugzeuge baut, braucht große Hallen. Die weltweit größte Fertigungshalle befindet sich im US-Bundesstaat Washington. In Everett, 50 Kilometer nördlich von Seattle, baut der Flugzeug-Produzent Boeing die 747 zusammen, die lange Zeit das weltgrößte Passagierflugzeug war. Außerdem werden in Everett die kleineren Boeing 767, 777 und die 787 („Dreamliner“) montiert. Mit dem Bau der riesigen Halle wurde 1968 begonnen. Später folgten umfangreiche Erweiterungen. Heute beträgt das Volumen der Halle 13,4 Millionen Kubikmeter. Auf einer Grundfläche von 400.000 Quadratmetern arbeiten Tausende Mitarbeiter. Die Halle ist damit etwa so groß wie 75 Fußballfelder.


























