Lesen bringt weiter

Viele Leute denken, dass sie einfach nur lesen KÖNNEN MÜSSEN, und würden nicht einmal daran denken, ein Buch in die Hand zu nehmen. Sie lesen nur etwas, wenn sie irgendwo zufällig eine Textzeile sehen oder eine Notwendigkeit, eine Art Zwang, dahinter vermuten.

Dabei ist lesen sehr wichtig und kann einen auch nach der Schulzeit weiterbringen. Es muss nicht immer ein Sachbuch sein, auch ein spannender Roman ist lehrreich, sofern man nicht nur überwiegend sog. Trivialliteratur liest, sondern auch gewisse Ansprüche an das Buch bzw. sich selbst hat.

Inwiefern bringt mich lesen weiter?

  1. Lesen erweitert deinen Wortschatz. Wenn man längere Zeit über viel liest, merkt man, dass man sich gewählter und damit präziser ausdrückt – auch im Schriftlichen. Das kann sehr hilfreich sein, z. B. in der Schule, wenn man eigene Texte produzieren soll. Außerhalb der Schule hilft es einem beispielsweise im Vorstellungsgespräch etc.
  2. Es verbessert deine Empathie, denn wenn du z. B. irgendeine Geschichte liest, versetzt du dich in die Figuren und Personen hinein. Empathie bedeutet, dass man Situationen und dahinterstehende Absichten oder Beweggründe von Menschen besser nachvollziehen kann.  Dass man sich gut in andere hineinversetzen kann, kann im Sozialleben unheimlich wichtig sein, um Konflikte konstruktiv und nachhaltig zu lösen.
  3. Du kannst aus Fehlern anderer lernen. Nicht nur, dass in vielen Geschichten „gute“ Werte vermittelt werden;  in der Regel gibt es in diesen Geschichten auch Handlungsanweisungen und Hilfestellungen, durch die Konflikte und Probleme gelöst werden. Auch das kann man sich für das eigene Leben nutzbar machen.
  4. Du eignest dir (unbewusst) neues Wissen an. Dieses Wissen kann man je nach Buch mal mehr, mal weniger im Alltag brauchen. Trotzdem arbeitet dein Gehirn und man trainiert es sozusagen. Etwas zu wissen, sich also auszukennen, macht Freude, gerade auch dann, wenn man mitreden kann. Damit steigst du in der Gunst deiner Mitmenschen vor allem deshalb, als die anderen schnell merken, dass das, was du zu sagen hast, nicht nur „heiße Luft“ ist, sondern „Hand und Fuß“ hat.

Man sollte sich als Ziel setzen, jeden Tag mindestens 20 Seiten zu lesen, denn es ist eine lohnende Gewohnheit .

Wir haben über das Lesen geschrieben, weil wir der festen Ansicht sind, dass es einen nicht nur in der Kindheit und Jugend weiterbringt. Viele Menschen unterschätzen das Lesen einfach und wir hoffen, dass die LESER dieses Beitrages häufig(er) nach einem Buch statt nach der Fernbedienung greifen. Wir selbst lesen sehr viel und gerne und wünschen euch, dass auch ihr die Freude daran behaltet oder sie entdeckt!

 

Kein Verbot der rechtextremen NPD durch Bundesverfassungsgericht

   SoR-SmC Exklusiv

 

 

 

 

Am 17. Januar 2017 wurde das Urteil im Fall „NPD-Verbotsverfahren“ durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gesprochen: Die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) wird nicht verboten!Die NPD wurde vom Bundesverfassungsgericht, dem oberster Hüter unserer Verfassung, nicht verboten, da die Partei nach dem Urteil der Richter eine zu geringe Durchsetzungskraft hätte und im Rahmen des politischen Prozesses wirkungslos sei und damit keine echte Gefahr für den Bestand der Demokratie darstelle.

Dennoch wiesen die Verfassungsrichter auf die Möglichkeit eines Entzugs staatlicher Geldmitteln (u.a. für die Parteienfinanzierung) hin, welche die Bundesregierung nach eigenen Aussagen „sehr ernst“ nehme. Die dafür nötige Gesetzesänderung wäre laut Bundesjustizminister Heiko Maas noch vor der  Bundestagswahl im September möglich.

Die NPD wurde durch das Urteil im Gericht scheinbar neu motiviert und der Parteivorsitzende Frank Franz twitterte noch während der Urteilsverkündung in diesem Zusammenhang „Sieg!!!!!!“ mit sechs Ausrufezeichen.

In der Öffentlichkeit wurde aber das abgelehnte Verbot durchaus auch als Botschaft verstanden, die Partei sei nicht so gefährlich und könne daher nicht so schlimm sein. Das ist nicht richtig, da das Parteiprogramm in Teilen stark an die Ideologie der Nationalsozialisten im Dritten Reich erinnert und sich mitunter sehr fremdenfeinlich, kämpferisch und rassistisch präsentiert, womit die NPD keinesfalls eine Partei ist, die demokratischen Grundsätzen genügt.

Da die NPD nicht verboten wurde, hat sie bisher weiterhin Zugang zu finanziellen Mitteln, die ihr der Staat zur Verfügung stellt. Allein im vergangenen Jahr erhielt die Partei etwa 1,3 Millionen Euro jährlich. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) meint: „Steuermittel für die NPD sind eine staatliche Direktinvestition in rechtsradikale Hetze.“ An dieser Aussage wird schon deutlich, dass die Bundesregierung womöglich weitere Schritte einleiten wird, um der ohnehin auf politischer Ebene – zumindest laut Aussage der Verfassungsrichter – fast bedeutungslosen NPD nachhaltig die Möglichkeit einer Mitwirkung im politischen Prozess zu entziehen.

Vor einiger Zeit wurde im Stadtzentrum von München übrigens eine Art „Anti-NPD-Verbot“-Demonstration seitens der Partei selbst im Rahmen einer Werbeaktion abgehalten. Diese Aktion misslang, da nur etwa 20 Menschen gekommen waren. Dies unterstreicht nochmals, wie gering die Bedeutung der NPD wirklich ist – zum Glück vor allem auch für die Wähler in unserem Land.

Voice Kids

The Voice Kids ist eine deutsche Musik-Castingshow für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren und wird dieses Jahr schon zum fünften Mal jeden Sonntag um 20. 15 Uhr auf Sat1 ausgestrahlt. In der Sendung werden Kinder gecastet, die sich durch Gesang in die nächste Runde „weiterarbeiten“ können. Am Ende gibt es einen Hauptsieger.

Es bewerben sich mehrere Millionen Kinder, von denen allerdings dann nur etwa 40 in die Sendung aufgenommen werden. Die Sendung ist aufgeteilt in die

  • Blind Auditions (blindes Singen -> die Juroren sehen nichts)
  • die Battles (man tritt gegeneinander an)
  • das Halbfinale
  • das Finale

Die Coache dieses Jahr sind Mark Forster, Sasha und – nun erstmalig, auf einem Doppelstuhl – Nena, zusammen mit ihrer Tochter Larissa.

In den Battles waren 2017 wieder unterschiedliche Altersklassen vertreten. Auch die Art der Musik war wieder sehr verschieden. Die Kinder wählten Pop, Klassik und eine Teilnehmerin sogar Heavy Metal für ihre Blind Auditions. Ein Junge verzauberte  für einen Moment ganz Deutschland. Er durfte, nachdem er seinen Cover-Song performt hatte, bei dem sich alle drei Juroren umgedreht hatten (Blind Audition) eines seiner eigenen Lieder vorspielen. Es handelt von seiner Großmutter, die zwei Jahre zuvor an Krebs gestoben war. Am nächsten Tag kam dieses gefühlvolle Lied sogar im  Radio.

Die Coaches haben sich dieses Jahr wieder viele Talente zusammengesucht und sie tatkräftig unterstützt. Ich bin mir sicher, dass die Battles auch weiterhin sehr spannend und beeindruckend werden.

Insgesamt ist The Voice Kids eine unterhaltsame Sendung für die ganze Familie. Im Gegensatz zu Castingshows, in denen Erwachsene ihr „Können“ zeigen, werden die Kinder sehr nett und zuvorkommend behandelt, weshalb ich die Sendung weiterempfehle. Natürlich darf man aber nicht vergessen, dass es auch hier um Einschaltquoten und damit um Geld geht – während der Sendung gibt es nämlich natürlich auch alternative Programminhalte. Deshalb sollte man sich nicht von so manchen scheinbar spontanen (und häufig sehr emotionalen Momenten) zu sehr beeindrucken lassen. Sie werden nicht selten bewusst inszeniert bzw. so präsentiert, dass viele neugierig werden und sich unterhalten fühlen. Damit sichert sich der Sender seine Zuschauer.

Die zehn beliebtesten Jugendbücher im Februar

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Im folgenden Beitrag findet ihr die besten 10 Kinder- und Jugendbücher für den Monat Februar. Durch einen Klick auf die Bilder werdet ihr weitergeleitet, um Näheres zu den jeweiligen Büchern zu erfahren.

Viel Spaß beim Lesen und Eintauchen!

 

Platz 1:

Rowling, Joanne K.: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

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Platz 2:

Rowling, Joanne K. u.a.: Harry Potter und das verschwundene Kind

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Platz 3:

Kinney, Jeff: Gregs Tagebuch 11 – Alles Käse

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Platz 4:

Riordan, Rick: Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane

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Platz 5:

Armentrout, Jennifer: Oblivion – Lichtflüstern

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Platz 6:

Schmidbauer, Lea: Ostwind – Auf der Suche nach Morgen

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Platz 7:

Funke, Cornelia: Drachenreiter – Die Feder eines Greifs

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Platz 8:

Poznanski, Ursula: ELANUS

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Platz 9:

Woodwalkers – Gefährliche Freundschaft

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Platz 10:

Roth, Veronica: Rat der Neun – gezeichnet

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P-Seminare „Film“ besuchen Medien-Berufsschule in München

Am 02.02.2017 besuchten die „Filmseminare“ von Frau M. Fischer und Herrn J. Kaufmann im Rahmen der allgemeinen Studien- und Berufsorientierung die Städtische Berufsschule für Medienberufe in München.

Frau Fischer hatte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Seminar bereits den Kurzfilm „Herbstgeflüster“ gedreht, der mit dem niederbayerischen P-Seminar-Preis ausgezeichnet wurde. Nähere Informationen dazu finden sich hier:

Klicke, um auf LZ_P-Seminar-Preisverleihung.pdf zuzugreifen

http://gymnasium.seligenthal.de/lehrer-lernen/w-und-p-seminare/p-seminar-film-2015-17/

Ziel der Fahrt nach München war es nun, hinter die Kulissen der Produktion von audiovisuellen Medien und der dazugehörigen Berufe im Allgemeinen zu blicken. „Der Film“ ist dabei nur ein Teilbereich von vielen.

Es gab nicht nur viel Neues zu entdecken; vielmehr durften alle Beteiligte erfahren, mit welche (technischen und körperlichen) Herausforderungen die Ausbildungsberufe im Bereich Medien verbunden sind. Folgende Berufe kann man in München parallel zur Ausbildung im Betrieb „erlernen“:

  • Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien, 
  • Medienkaufmann/-frau Digital und Print, 
  • Buchhändler/in, 
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Berufsschullehrer Herr Peter Klostermaier begrüßte die Gruppe am Olympiaeinkaufszentrum. Nach einem kurzen Fußmarsch zur Berufsschule wurden die Kollegiatinnen und Kollegiaten in eine große Veranstaltungshalle geführt und mit grundlegenden Regelungen vertraut gemacht, die es bei der Ausbildung im Berufsfeld  Medien zu beachten gilt:

  • Dauer der Ausbildung: regulär drei Jahre
  • Blockbeschulung (mehrere Wochen im Ausbildungsbetrieb, danach Schule)
  • Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich (abhängig von Leistung, Einsatz und Vorwissen)

Herr Klostermaier machte gleich zu Beginn deutlich, dass besonders in der Veranstaltungstechnik, also im technischen und logistischen Organisieren von Veranstaltungen, nicht nur fachliches Können, sondern vielmehr auch körperliche Fähigkeiten mobilisiert und abgerufen werden müssen: „Es kommt schon vor, dass man spontan am Wochenende einen Anruf bekommt und dann kurzfristig einspringen muss!“ Wenn ein Konzert vorbei ist, sei danach noch Abbauen und Einpacken angesagt. Die sehr teure Technik müsse dabei fach- und sachgerecht verstaut werden. Nicht selten werde man damit erst mitten in der Nacht fertig und müsse womöglich dann auch gleich zu einer anderen Veranstaltung weiterfahren. Das zehre natürlich an den Nerven und bedeute nicht selten ein großes Schlafdefizit, gerade auch während der Berufsausbildung.

Ein Highlight während des Aufenthalts in München war sicher die „Bühne“. „Zehntausende Euro an Wert reichen da nicht mehr“, meint Peter Klostermaier. Auch sei die Technik innerhalb weniger Jahre veraltet, was natürlich kontinuierlich hohe Ausgaben für den Schulträger bedeute.

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Die beiden P-Seminare im Bühnenraum: die Technik veraltet schnell und muss ständig auf den neuesten Stand gebracht werden

Im „Fernsehstudio“ bekam man einen Einblick in die Beleuchtungstechnik. Unzählige, an der Decke befestigte Scheinwerfer, bleiben dem Zuschauer vor dem Fernseher verborgen. „Die Kunst ist es, den Sprecher perfekt auszuleuchten, ohne dass noch irgendwo Schatten zu sehen sind. Das ist sehr schwierig!“, merkt P. Klostermaier an. Und er fügt hinzu: „Die Strahler werden sehr heiß und der Raum muss daher beständig gut heruntergekühlt werden. Aus diesem Grund arbeiten die Schüler auch mit Jacken hier drin.“

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Das „Fernsehstudio“: voller Technik, die auch fachmännisch bedient werden will

Ebenfalls beeindruckend war das „Tonstudio“. Schon beim Eintreten stellte sich ein eigenartiger Druck auf die Ohren ein. Die Dämmung an den Wänden sei dafür verantwortlich. Durch sie werde garantiert, dass möglichst wenig Schall von den Wänden zurückgeworfen wird, was bei Aufnahmen den Originalklang der Stimmen und Instrumente konservieren soll.

Sogleich wurde diese einmalige Akustik auch von einem Schüler getestet; das Schlagzeug klang viel lauter als auf freier Bühne – ein erwünschter Nebeneffekt der Dämmung an den Wänden. „Manche unserer Schüler bekommen Kopfschmerzen, wenn wir hier länger drin sind“, erzählt P. Klostermaier. Auch für uns war es zu Beginn etwas befremdlich in diesem klanglich sterilen Raum – einige hielten sich daher die Ohren zu.

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Im „Tonstudio“ mit Berufsschullehrer P. Klostermaier: nicht jeder Auszubildende kann sich hier länger aufhalten, da die Akustik nicht der entspricht, die man normalerweise aus dem alltäglichen Leben gewohnt ist

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Die „Schaltzentrale“ eines jeden Tonstudios ist der Bereich hinter dem Sichtglas. Hier befinden sich sog. Monitorlautsprecher, Mischpulte und die eigentliche Technik. Aber „Fachwissen ist nicht alles“, weiß P. Klostermaier (links). „Wenn jemand feine Nuancen, Töne und Frequenzen nicht hört, ist er für das Tonstudio nicht geeignet!“

In einem weiteren „Klassenzimmer“ werden die Azubis in Sachen Bühnenplanung geschult. Dabei kommt hochkomplexe IT-Software zum Einsatz, die nicht nur ein gutes räumliches Denken (vgl. Raumkonstruktion) voraussetzt, sondern auch grundlegende Statik-Kenntnisse, wenn es z. B. um den Aufbau der Bühnenkonstruktion geht, die sehr viel wiegt und fachmännisch unter vollem Körpereinsatz zur Sicherheit aller Beteiligter befestigt werden muss. Aber nicht nur hierbei gilt es, rechtliche Vorgaben einzuhalten und für die Sicherheit der Menschen auf der Bühne sowie der Besucher zu sorgen. Die Feuerwehr weiß ab einer gewissen Besucheranzahl bei Veranstaltungen immer schon vorher, wann welches Lied gespielt wird, wie lange es dauert und wie viele Zugaben es geben wird.

Zum Abschluss der „Tour“ durch die Berufsschule durfte unsere Gruppe noch selbst „Hand anlegen“ und praktische Erfahrungen sammeln. So galt es, ein Mischpult mit dem Smartphone zu verbinden und zunächst eine Tonspur (Musikstück), dann eine zweite „einzumischen“, um die einzelnen Klänge zu überlagern – ein typischer Kniff unter DJs und bei Veranstaltungen aller Art. Die Verkabelung stellte sich trotz der „Einsteigerübung“ als höchst anspruchsvoll heraus und verlangte den Kollegiaten einiges an vorausschauendem Denken, technischem Verständnis und Feinjustierung ab.

Unser technisches Wissen wurde noch erweitert: gewissen Mikrofonen an Mischpulten konnte nur dann ein Ton entlockt werden, wenn man auch die Bauweise und die technischen Spezifikation berücksichtigte. Kondensatormikrofone (dünne Membrane, die durch einen Luftspalt getrennt sind) benötigen beispielsweise eine sog. Phantomspeisung mit 48 Volt. Nur bei entsprechendem, korrekten Anschluss an das Pult – eine gleichzeitige Aktivierung der Phantomspeisung über einen kleinen Druckknopf vorausgesetzt – kann überhaupt mit dem Mikrofon gearbeitet werden.

Der Tag in München war für alle äußerst informativ und gewinnbringend. Besonders das viele Fachdisziplinen umfassende, geforderte Know-How, und die mitunter anspruchsvollen Arbeitszeiten und -bedingungen lassen erahnen, was man in modernen Medienberufen können und leisten muss!

Erfindungen: Das moderne Heute

Natürlich muss man in der Welt Fortschritte machen, beispielsweise in der Wissenschaft oder in der Medizin. Aber die meisten der neuen Erfindungen sind häufig ohne echten praktischen Nutzen und im Grunde genommen ein Rückschritt! Dieser Artikel widmet sich besonders den Gefahren, die von der Technisierung unserer modernen Welt ausgehen.

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Nehmen wir zum Beispiel den selbstfahrenden Staubsauger. Die meisten denken sich, dass das gut ist, aber man kann auch schlichtweg einen gewöhnlichen Staubsauger nehmen, das Kabel in die Steckdose stecken und durchsaugen. Viele eifern mit dem Kauf dieser „Gadgets“ Bekannten nach oder lassen sich von der Werbung beeinflussen. Aber warum sollten solche Erfindungen ein Rückschritt sein? Im Grunde genommen scheint es doch ganz gut, wenn man selbst nicht mehr viel machen muss, oder? Falsch gedacht! Je mehr Produkte auf den Markt kommen, bei denen man zum Beispiel nur klatschen oder schnipsen muss, um sie zu aktivieren, umso weniger bewegt man sich. Das ist besonders problematisch, wenn man bedenkt, dass die heutige Berufswelt ohnehin schon eine ist, in der man zu viel sitzt. Der Mensch bewegt sich also kaum mehr und es ist mittlerweile statistisch erwiesen, dass Fettleibigkeit in modernen Industriegesellschaften immer weiter zum Problem wird.

Ebenso fragwürdig sind selbstfahrende Autos. Beim Autofahren bewegt man sich zwar auch nicht, allerdings gibt man hierbei nicht nur die Kontrolle an eine Maschine ab, sondern in diesem Fall auch das eigene Leben und das anderer, wenn die Maschine einen Fehler macht. Natürlich machen auch Menschen im Straßenverkehr Fehler. Dennoch sollte man sich überlegen, ob wir immer mehr davon aufgeben möchten, was uns als Menschen vor allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten derart einzigartig macht: der Verstand, das logische (verantwortungsbewusste!) Denken, kurz: die Fähigkeiten unseres eigenen Gehirns!

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Für viele ist es eine tolle Vorstellung: ein Roboter erledigt die mühsame Hausarbeit, geht für uns einkaufen, tröstet uns oder ist ein Begleiter im Alltag – doch Maschinen können Menschen vor allem im zwischenmenschlichen Bereich niemals ersetzen!

Ein zweites Beispiel ist das „intelligente“ Haus. Darin sind so gut wie alle Dinge „intelligent“. Man schnipst einmal, die Lampe geht an. Zweimal schnipsen – und die Kaffeemaschine macht einen Kaffee. Ich frage mich: wofür braucht  man das? Wenn bei uns  daheim Besuch da ist, und es gibt zum Beispiel Kaffee, finde ich es immer wieder erheiternd und auch spannend, dabei zuzuschauen, wie die Kaffeemaschine arbeitet und wie man sie bedient. Aufstehen und den Kaffee holen muss man ohnehin. Da kann man ihn doch gleich selbst machen. Vielleicht, besser gesagt bestimmt, wird es  irgendwann Roboter geben, die fast alles für uns erledigen. Natürlich wird es wie heute auch in Zukunft Menschen geben, die die oben beschriebene Entwicklung nicht unterstützen oder zumindest nicht gutheißen – vor manchen Dingen kann man sich aber nie ganz „schützen“, weil man Teil der Gesellschaft ist, in der man lebt. Man bedenke die digitale Welt, die es heutzutage von fast allen Bevölkerungsgruppen verlangt, grundlegende IT-Kenntnisse vorweisen zu können, um im Alltag und vor allem im Beruf bestehen und vorankommen zu können.

Vorteile der o.g. Innovationen gibt es natürlich auch, wie zum Beispiel die einfache Bedienung, die gerade für alte Menschen weniger Anstrengung bedeutet.

Auch das Handy ist (eine zugegeben nicht mehr ganz so) moderne Erfindung. Fast überall sieht man immer jüngere Kinder mit dem Handy. Da denke ich mir nur: warum? Ist es nicht viel schöner, als Kind draußen zu spielen, sich zu bewegen oder im gemütlichen Heim etwas zu malen? Wir werden von allen Seiten beschallt, da wäre „abschalten“ durchaus einmal angesagt!

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So viele Freunde, so viele Apps: die Zahl von Diensten und potentiellen Verpflichtungen überfordert laut Forschern nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern zunehmend auch Erwachsene!

Fazit: Natürlich gehen zu diesem Thema die Meinungen auseinander. Man könnte „ewig“ weiterdiskutieren und immer wieder neue positive oder negative Aspekte finden, die für bzw. gegen moderne technische Innovationen sprechen. Für mich ist die Welt schon modern genug, für andere nicht. Zum Glück haben wir (ja noch) unseren funktionierenden Verstand. Dank ihm können, ja dürfen wir selbst entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Hoffentlich endet er nicht in einer Sackgasse!

Pieper-Magazin: das renommierte Politikmagazin aus Seligenthal wird neu aufgelegt

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In Kürze wird es wieder neue Beiträge unseres berühmten Politikmagazins „Pieper“ für euch geben. Euch erwarten unterschiedliche Artikel aus den Themenbereichen Politik, Gesellschaft und Zusammenleben.

Von der „Bundestagswahl“ über „Donald Trump“ hin zu „Soziale Gerechtigkeit“, „Internationale Politik“ und „Religion“ kann also alles dabei sein – wie immer kurzweilig und sorgfältig recherchiert für euch aufbereitet und natürlich werbefrei! Oben findet ihr auch das neue Logo des „Pieper“.

Das Magazin hat seine eigene Website, die unter www.piepermagazin.blog in Kürze zu erreichen sein wird. Eine gedruckte Version des „Pieper“ wird es nicht mehr geben. Damit leisten wir als überzeugte Umweltschule unseren Beitrag, um wertvolle Ressourcen zu schonen.

Es wird noch etwas dauern, bis die „Produktion“ der Beiträge anlaufen kann. Wer selbst gerne Artikel, Texte oder Gedichte schreibt, sich für den „Pieper“ sowie anspruchsvolle gesellschaftspolitische Themen interessiert und gerne als Autor bei uns mitwirken möchte, kann gerne eine Email an u. s. Adresse schreiben oder Herrn Kaufmann direkt darauf ansprechen!

Eine Mitarbeit ist grundsätzlich ab der 10. Jahrgangsstufe möglich!

email    sz.gymseligenthal@gmail.com