Gedicht: Der Herrscher

Lyrik von Felix Kühn

Der Herrscher

Es is kalt und ein Wind zieht durch den Wald.

Meine Stimme hallt

und sie schallt.

Schritt für Schritt,

Durch den Wald.

Mir ist sehr kalt.

Überall liegt weiße Pracht,

Alles von einem ausgedacht.

Der mit der großen Macht,

Die alles erschafft.

Ich schaue hoch,

ganz weit rauf

und auf den  Wolken ist der Palast des Herrsches drauf.

Ich schließe dieAugen,

Liege im Weißen,

Seh‘ ne Taube, die gleitet zu mir herab

Und ich weiß, von wem gesandt,

Von einer ganz großen Hand.

Ich öffne die Augen,

Doch die Taube ist noch immer da,

die Geschichte mit Gott ist wirklich wahr.

Und Jesus schaut zu mir und er weiß immer, was ich tu.

Und er sandt‘ mir die Ruh‘.

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Water Bottle Flips: was ist das?

Seit ungefähr einem halben Jahr kursiert ein Trend, der sich Water Bottle Flip nennt. Ich habe das ganze auch selbst schon ausprobiert und muss sagen, dass es ziemlich viel Spaß macht. Besonders auf YouTube ist es beliebt; sog. YouTuber wie DudePerfect, Julien Bam, Thats Amazing und noch viele andere können davon sogar leben, verdienen also Geld damit.

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Doch was ist Water Bottle Flip eigentlich?: Man wirft eine Flasche und das Ziel ist, dass die Flasche sich einmal um die eigene Achse dreht und dann auf dem Flaschenboden aufkommt. Das sieht leicht aus und hört sich auch leicht an, aber eigentlich ist das gar nicht so einfach. Besonders wenn man sog. Trickshots macht, z. B. einen Flip auf eine Türklinke, auf ein Bild, auf ein Regal, ist das „hohe Flip-Kunst“.

Und dann gibt es noch die Königsdisziplin: den Cap Flip; dabei muss die Flasche auf dem Flaschendeckel landen. Das erfordert die „richtige“ Flasche und eine ganz bestimmte Wassermenge. Nun möchte ich noch die fünf unglaublichsten Water Bottle Flips vorstellen, die ich jemals gesehen habe.

5: Jemand schafft aus einem fahrenden Auto einen Water Bottle Flip auf einen Tisch.

4: Jemand wirft ungefähr 14 Meter nach oben eine Flasche auf ein Geländer.

3: Jemand hat einen Handstand auf einer Hand und mit der anderen einen Flip gemacht.

2: Jemand schafft es, einen Water Bottle Flip zu machen, während er einen Schraubensalto schlägt

1: Unfassbar: ein Junge erreicht 200 Water Bottle Flips AM STÜCK!!! Davon ist aber wohl eher abzuraten, denn bis man das geschafft habt, ist man vermutlich schon über 30 und hat sein halbes Leben damit zugebracht :D. Mein persönlicher Rekord liegt übrigens bei 27.

Hier könnt ihr euch selbst einen Eindruck machen:

 

Das Burj al Arab

Das Burj al Arab ist eines der luxuriösesten und teuersten Hotels der Welt.

Es steht in Dubai und  ist 321 m hoch, hat 60 Etagen, für die es ganze 18 Aufzüge gibt. Man baute von 1994 – 1999 an dem Gebäude. Die Baukosten betrugen 1,5 Mrd. US-Dollar. Wen wundert das schon, wenn man hört, dass 8000 Quadratmeter Blattgold als Dekoration für den Innenbereich verwendet wurden. Die Gäste haben die Auswahl zwischen 202 Zimmern (die ausschließlich aus Suiten mit 169 – 780 Quadratmeter bestehen).

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Für das Wohlergehen der Gäste sorgen 1600 Angestellte. Das Hotel hat nicht nur eine beachtliche Größe und eine tolle Lage, es hat auch eine atemberaubende Ausstattung. Zu der zählen verschiedene Transfermöglichkeiten wie Rolls-Roys, BMWs mit Chauffeuren und ein Hubschrauber, es gibt auch acht Hotelrestaurants mit jeweils verschiedenen Themen, jeweils mit Bar; außerdem gibt es (natürlich) auch zwei Pool- und Spabereiche. Das alles lässt auf ein enormes Luxus-und Erholungsangebot schließen.

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Der Luxus und die Pracht des Hotels ziehen jährlich viele Reiche nach Dubai – wohl auch einer der Gründe, warum das Hotel eines der Wahrzeichen der Stadt Dubai ist – nicht ohne Grund nennt die Presse es auch das 7-Sterne-Hotel (normalerweise gibt es nur fünf Sterne)!

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Rezept: Smoothies lecker und einfach selbst zubereiten

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Ananas-Mango Smoothie

Zutaten:

  • 1 Tasse frische Ananas in Stücken
  • eine halbe Tasse Naturjoghurt
  • 1 Tasse frische Mango in Stücken
  • 1 EL Honig
  • eine halbe Tasse Orangensaft
  • ca. 6 Eiswürfel
Alles mit einem Mixer mixen, bis es eine cremige Konsistenz hat. In Gläser umfüllen, Eiswürfel hinzugeben und fertig.

Himbeer-Cranberry Smoothie

Zutaten:

  • 75 g Himbeeren
  • 75 g Cranberry
  • 125ml Traubensaft
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
Alle Zutaten mit einem Mixer mixen, bis es eine cremige Konsistenz hat.

Indien – Ein Land aus einer anderen Welt

Fast jeder kennt Indien – das Land der tausend Kulturen und Bräuche. Doch wie genau kennst du dieses Land? Ich möchte versuchen, dir in diesem Artikel das Land selbst und interessante Fakten darüber etwas näher zu bringen.

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Mit 3.287.490 Quadratkilometern ist Indien das siebtgrößte Land der Erde. Da ist es ja klar, dass es dort viel zu entdecken und bestaunen gibt. Auch kein Wunder ist es, dass in einem so großen Land viele Menschen leben, aber ca. 1.210.000.000 Einwohner sind dann doch sehr viele. Das macht es zur Demokratie mit den meisten Einwohnern. Nur in China leben noch mehr Menschen – China ist aber auch keine Demokratie.

Die indische Währung ist die Rupie. Indien weist zudem einige höchst interessante Landschaftsmerkmale auf. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem die Wüste Thar.

Der bekannteste und längste Fluss Indiens mit 2511 km ist der Ganges. Dort wird auch von manchen eine heilige Waschung vollzogen.

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Der heilige Fluss „Ganges“

Indiens höchster Berg ist der Kangchendzönga mit 8586 m. Diese Höhe ist leicht erklärlich, da Indien an das Hochgebirge Himalaya grenzt, in welchem sich der Berg befindet.

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Das Himalaya-Gebirge

Leider wird Indien oftmals von Naturkatastrophen wie Dürren und Zyklonen heimgesucht. Indien verfügt auch über Regenwälder. Allein schon durch diese ist eine große Pflanzenvielfalt garantiert. Die indische Nationalfrucht ist übrigens die Mango.

Zudem weist Indien eine große Anzahl an Tierarten auf, sowohl nur noch selten vorkommende als auch überaus häufig auftretende. Tiere spielen auch in der dort verbreiteten Religion, dem Hinduismus, eine wichtige Rolle, da viele als heilig verehrt werden. Sie werden meist einem Gott zugeordnet. Das bekannteste heilige Tier der Inder ist die Kuh.

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Die „Heilige Kuh“ in einem indischen Tempel

Heilig sind aber auch der Affe, der Elefant, die Ratte, der Pfau, die Schlange und der Tiger, wobei der Königstiger sogar das indische Nationaltier ist. Das größte Säugetier Indiens ist der indische Elefant, sozusagen der kleine Bruder des afrikanischen Elefanten. Vorkommende Raubkatzen in Indien sind vor allem der Tiger, der Leopard und der nur noch selten anzutreffende asiatische Löwe. Ungemein selten ist der im Himalaya lebende Schneeleopard.

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Der Schneeleopard: wunderschön und bedroht

Die weit verbreiteste und bekannteste kleine Raubtierart ist der Mungo. Extrem selten ist auch das Panzernashorn, welches man nur noch in Sümpfen gelegentlich findet. Dafür leben auch umso mehr Paarhufer dort. Dazu gehören zum Beispiel Hirscharten, Wildschweine und Antilopen.

Der Staat Indien, wie wir ihn heute kennen, ist noch gar nicht so alt. Er wurde 1947 gegründet, nachdem sich das Land von den Kolonialherren, den Briten, lossagte. Die indische Kultur exisitert natürlich aber schon viel länger. In Teilen des heutigen Indiens gab es schon vor 4500 Jahren eine Hochkultur. Eine Hochkultur bedeutet quasi zivilisiertes, weiterentwickeltes Leben und Zusammenleben. Um eine Hochkultur zu sein, braucht man eine feste Religion – bei den Indern der Hinduismus – außerdem entwickelte Städte und ein geregeltes Leben in der Gemeinschaft. Zu dieser Zeit waren die meisten Menschen in Mitteleuropa nur Nomaden, das heißt, sie wanderten umher oder hatten nur kleine Dörfer, aber richtige Städte gab es zu dieser Zeit bei uns nicht. Auch eine eigene Schrift gehört zu einer Hochkultur. Natürlich hatten die eine solche, die aber bis heute nicht gänzlich entziffert worden ist. Hierzu kommt noch, dass sie bereits schon Kanalisationen, Seehäfen und Bäder hatten – ca. 2000 Jahre früher als die Römer. Ungefähr um das Jahr 500 nach Christus kam eine neue Religion nach Indien, der Islam, denn Indien wurde von den Arabern erobert. Diese gründeten dann die Mogulreiche. Viele kennen den Taj Mahal, den riesigen weißen Palast. Das ist eigentlich eine Grabmal, welches ein (islamischer) Mogul für seine Frau Mumtaz Mahal baute. 1489 entdeckte Portugal einen Seeweg nach Indien und begann es zu erobern. Ab 1505 fingen auch die anderen europäischen Mächte damit an, kleinere Küstenstützpunkte zu erobern. 1756 beginnt das Königreich Großbritannien Indien zu unterwerfen. Dabei verdränget es die Portugiesen und der englische König wird 1877 Kaiser von Indien. Die Inder begannen aber irgendwann, sich gegen die Briten zu wiedersetzen. Den entscheidenden Schritt schafften die Inder dann unter Mahatma Gandhi. Sie machten einen gewaltlosen Aufstand, das heißt, dass sie keine Waffen nutzten und auch ihre physische Kraft nicht einsetzten.

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Mahatma Gandhi: Jurist, Friedensaktivist und Gelehrter – abgedruckt auf einer indischen Banknote

Die Briten verließen zwar das Land, aber bevor sie sich endgültig zurückzogen, spalteten sie es in drei Länder auf. Der muslimische Teil wurde zu Pakistan und Kaschmir, der hinduistische Teil zu dem Indien, das wir heute kennen. Zuerst war Kaschmir ein eigenständiges Land, doch dann wurde es von Pakistan eingenommen. Da Kaschmir das aber nicht wollte, verkündete es, dass sie sich Indien anschließen wollten. Doch bis heute ist die Frage, wem Kaschmir nun gehört, nicht abschließend geklärt und das Land ist immer noch eine Krisenregion.

Nun ein paar Fakten zur Infrastruktur: Wie schon erwähnt, besitzt Indien ca. 1.148.000.000 Einwohner, wohingegen Deutschland nur ca. 82.000.000 aufbieten kann. Die Lebenserwartung in Indien ist jedoch viel geringer als in Deutschland. In Indien wird eine Frau durchschnittlich 66 Jahre alt, während eine Frau in Deutschland etwa 83 Jahre lang lebt. Die Männer in Indien haben auch nur eine Lebenserwartung von 64 Jahren, während sie in Deutschland ca. 77 Jahre leben. Die Bevölkerung in Indien ist im Durchschnitt 25 Jahre alt, in Deutschland 43.

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Harte körperliche Arbeit, mangelnde Hygiene und das Kastensystem bestimmen das Leben der Menschen in Indien: viele leben in bitterer Armut – auch Kinder!

Auch ist dort ein Viertel der Bevölkerung, das macht ca. 287.000.000 Menschen, zu arm, um sich genug Essen zu kaufen. Es gibt zwar auch in Deutschland Armut und es hat nicht jeder ein Dach über dem Kopf, doch ist das bei uns nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung – und es gibt Obdachlosenheime. Zudem verhungern die Menschen bei uns nicht. In Indien hingegen sind fast die Hälfte der Kinder, nämlich 46%, unterernährt. Auch sterben in Indien ca. 2,1 Mio Kinder, bevor sie ein Alter von 5 Jahren erreichen. Ein trauriger Punkt ist auch noch, dass bereits Kinder in Indien arbeiten müssen, damit sie für ihre Familien genug Geld erwirtschaften, dass sie überleben können.

Erschreckend ist auch noch, dass ein Drittel der Städte in Indien aus Elendvierteln, auch bekannt als Slums, bestehen. Man fragt sich nun, warum die armen Inder nicht einfach einen anderen Beruf ausüben oder zumindest danach streben. „Schuld“ daran ist das Kastensystem. Wie oben schon erwähnt, sind die meisten Inder Hindus. In dieser Religion gibt es viele hundert Götter und jeder hat seine Aufgabe. Darum glauben die Inder, dass sie in bestimmte Gruppen, also Kasten, hineingeboren worden sind, in welchen ihr Ansehen und Beruf gleich vorprogrammiert ist. Hier nun die Kasten im kurzen Überblick:

  • Oberste Kaste: Priester und Gelehrte
  • Zweite Kaste: Krieger und hohe Beamte
  • Dritte Kaste: Bauern und Händler
  • Vierte Kaste: Knechte und Diener (v. a. Unberührbare)

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Umweltverschmutzung und Armut sind besonders in den Städten auf den ersten Blick sichtbar.

Unberührbare sind die Ärmsten in Indien: sie dürfen – wenn überhaupt – nur die „niedersten“ Tätigkeiten ausüben (Kloaken reinigen). Unberührbare heißen auch so, weil körperlicher oder sogar Augenkontakt mit ihnen nach dem Kastenglauben dazu führen, dass man sich „beschmutzt“ fühlen und wieder „reinigen“ muss. Die Menschen, speziell die ganz Armen / Unberührbaren, nehmen die Demütigungen in ihrer Kaste, der Paria, hin, weil sie durch ihre Religion glauben, dass sie, wenn sie sterben, als Mensch oder Tier wiedergeboren werden. Das hängt davon ab, welches Karma sie sich erworben haben; das ist wie ein Sparbuch der guten und schlechten Taten, die sie in ihrem Leben begangen haben. Wenn sie dann sterben, werden die guten und schlechten Taten gegeneinander aufgewogen. Je mehr gute Taten man vollbracht hat, desto höher soll man im nächsten Leben wiedergeboren werden. Das bedeutet: wenn man in einer höheren Kaste ist, hat man in seinem vorherigen Leben viel Gutes vollbracht. Dasselbe Prinzip gibt es auch bei den unteren Kasten – nur umgekehrt.

Man vermeidet eine Vermischung der Kasten dadurch, dass man nicht untereinander heiratet. Die Trennung der Kasten ist in den Städten zwar mittlerweile nicht mehr so stark wie auf dem Land, aber es gibt sie immer noch. Auch interessant zu wissen ist, dass laut dem indischen Gesetz Mann und Frau gleichberechtigt sind. Aber es gibt viel mehr Männer als Frauen. In der Praxis gilt aber der Mann in Indien „mehr“ als die Frau. Das unterstreichen einige Beispiele:

  • Frauen sind in Indien schlechter ernährt, da der Mann bei den Mahlzeiten zuerst essen darf und darnach die Kinder essen. Die Frau bekommt lediglich das, was übrig bleibt. Da aber, wie oben schon erläutert, oftmals nur wenig zu essen da ist, bekommt die Frau also fast nichts.
  • Männer bleiben bei ihren Eltern und versorgen sie bis zum Tod. Die Frauen ziehen jedoch in den Haushalt der Männer. Das bedeutet, dass eine Familie prinzipiell nichts von einem Mädchen hat, außer dass es auch noch zusätzlich mit Essen versorgt werden muss. Deshalb versuchen solche Familien möglichst schnell, Ehemänner zu finden; damit diese die jungen Frauen heiraten wollen, muss der Vater der Braut ein Brautgeld, auch bekannt als Mitgift, zahlen. Das ist häufig mehr als das Jahreseinkommen der Familie der Braut. Da die meisten Männer nicht aus Liebe, sondern wegen des Geldes heiraten, passiert es oft, dass die Familie des Bräutigams mehr verlangt, als die Brauteltern zahlen können. Auch nach der Hochzeit kommen oft noch Geldforderungen. Leider versuchen manche Männer dann auch, wenn nichts mehr zu holen ist, die Frauen zu quälen oder gar umzubringen, weil sie dann für sie keinen Wert mehr hat und häufig nur als „Belastung“ empfunden wird.
  • In Indien haben Frauen häufig nur den „Wert“ von Dienerinnen ohne Rechte. Nicht selten werden Mädchen daher noch vor ihrer Geburt abgetrieben, was auch erklärt, warum es in Indien viel mehr Männer gibt. Jetzt wird das für die von Männern dominierte Gesellschaft aber zunehmend zum Problem.

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Ein typisches indisches Hochzeitspaar

Nun zum Abschluss noch etwas Aktuelles: Indien befindet sich seit einiger Zeit in einer Finanzkrise. Regierungschef Narenda Modi hat sogar verkündet, dass alle 500- und 1000-Rupienscheine ungültig werden. Das ist äußerst schlimm für die Bevölkerung, da 86% des Geldes aus solchen Scheinen bestanden. Darum leidet die Bevölkerung Indiens noch mehr unter Armut.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel viele nützliche Informationen liefern!