Kurzprofil: Ed Sheeran

Ed Sheeran ist einer der erfolgreichsten Sänger in England.

Er wurde in Hebden Bridge geboren. Später zog seine Familie mit ihm nach Framlingham, wo er die Thomas Mills High School besuchte. Bereits in jungen Jahren lernte er Gitarre zu spielen, und in seiner Schulzeit entstanden erste eigene Songs. 2005 erschien unter dem Titel The Orange Room EP seine erste EP (ein Tonträger, der zwischen Single und Album einzuordnen ist). 2006 und 2007 folgten zwei Alben, 2008 siedelte er nach London über und spielte dort in kleinen Clubs.

Nach Veröffentlichung einer weiteren EP, You Need Me, ging Sheeran mit Just Jack auf Tournee. Im Februar 2010 erschien seine EP Loose Change, der Rapper Example lud ihn ein, ihn auf seiner Tour zu begleiten. Im Januar 2011 veröffentlichte Sheeran die EP No. 5 Collaborations Project, auf der Gastmusiker wie Wiley JME, Devlin und Ghetts zu hören sind. Über iTunes verkaufte sie sich in der ersten Woche über 7000 Mal. Daraufhin erhielt er einen Plattenvertrag bei Atlantic Records. Nach einem Auftritt in der Castingshow The Voice of Germany, am 10. Februar 2012, erreichte The A Team Platz 9 der deutschen Single Charts; das Album stieg gleichzeitig auf Platz 12 der Charts ein.

Bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London interpretierte Sheeran am 12. August 2012 zusammen mit Nick Mason, Richard Jones und Mike Rutherford vor einem Millionenpublikum den Pink-Floyd-Song Wish you where here.

Ebenfalls 2012 erschien Everything Has Changed, das Ed Sheeran zusammen mit Taylor Swift geschrieben und als Duett aufgenommen hatte. Der Song wurde auf Swifts Album Red veröffentlicht. 2013 steuerte Sheeran zum Film Der Hobbit den Titelsong I See Fire bei. Das Stück erreichte in vielen Ländern obere Platzierungen in den S Charts. Hier findet ihr die berühmte Studioversion:

Am 20. Juni 2014 veröffentlichte er mit X sein zweites Album. Als erste Single wurde Sing  veröffentlicht und als Deutschland-Premiere im Finale der Show Germany´s Next Topmodel gespielt. In Fernsehserien war Sheeran auch zu sehen.

Am 6. Januar 2017 veröffentlichte Sheeran die Lieder Shape of You und Castle on the Hill. Während Shape of you auf Platz 1 der deutschen Singlecharts einstieg, schaffte Castle on the Hill den Einstieg auf Platz 2. Er ist somit der erste Künstler, der mit zwei Liedern gleichzeitig auf Platz 1 und 2 in den Singlecharts einstieg. Auch in den britischen Singlecharts gelang ihm dies. In Österreich und der Schweiz stiegen die beiden Titel ebenfalls auf Platz 1 bzw. 2 der Singlecharts ein. Sein drittes Studioalbum ÷ erschien am 3. März 2017. In Großbritannien wurde es bereits in der ersten Woche über 672.000 Mal verkauft und stellte somit den Rekord als meistverkauftes Album eines männlichen Künstlers in der ersten Verkaufswoche auf.

Zudem wurde er der erste Interpret, der gleichzeitig die ersten fünf Positionen der britischen Singlecharts besetzen konnte. Insgesamt platzierten sich am 10. März neun Titel aus dem Album in den Top 10, sieben weitere erreichten die Top 20. In den deutschen Charts stellte Sheeran mit sechs Top-20-Platzierungen ebenfalls einen neuen Rekord auf, zudem konnten sich auch dort alle 16 Titel gleichzeitig in den Top 100 platzieren.

Ich selbst bin auch totaler Ed Sheeran Fan und kann gar nicht mit dem Singen aufhören. Ich empfehle euch einmal, in die Alben reinzuhören, denn es ist sicherlich für jeden ein tolles Lied dabei. Viel Spaß!

Der Ursprung der Sommerzeit

In rund zwei Monaten ist es wieder so weit: die Uhr wird eine Stunde vorgestellt, es gilt dann die Sommerzeit. Aber wo hat diese Zeitumstellung ihren Ursprung?

Die Idee einer staatlich verordneten Sommerzeit kam erstmals von George Vernon Hudson 1895 und – unabhängig voneinander – auch von William Willet 1907. George Vernon Hudson stelle seine Idee sogar vor der Royal Society of New Zealand, einer Akademie für Wissenschaft, vor, und veröffentlichte sie drei Jahre später. Weder sein Vortrag noch die Veröffentlichung fand Anklang und so geriet George Vernon Hudson bald in Vergessenheit. An die Idee mit der Zeitumstellung erinnerte man sich aber bald wieder.

Erstmals eingeführt wurde die Sommerzeit nämlich dann am 30. April 1916 von Deutschland und im damals noch zusammengehörigen Österreich-Ungarn (sog. k. u. k-Monarchie). Die Begründung war der hohe Ernergieverbrauch im ersten Weltkrieg, für dessen Umsetzung man viel Elektrizität brauchte (Waffenfabriken etc.). Man erhoffte sich eine Einsparung von Strom, der damals noch vorwiegend durch Kohle- und Wasserkraft gewonnen wurde. Als man die Uhr nun umstellte, war es eine Stunde länger hell (z. B. noch um 19:00 Uhr) und damit musste das elektrische Licht, das damals noch von recht energiehungrigen Glühbirnen kam, erst später eingeschaltet werden – daher die Ersparnis.

Noch im selben Jahr führten auch die Kriegsgegner Deutschlands und Österreich-Ungarns, nämlich Großbritannien und Frankreich sowie zahlreiche andere europäischen Länder, als Reaktion darauf die Sommerzeit ein. 1919 schaffte Deutschland die unbeleibte Kriegsmaßnahme allerdings wieder ab.

In den Schützengräben des Ersten Weltkriegs: die Materialschlachten, besonders in Frankreich (z. B. Verdun), verlangten nach beständigem Nachschub an Waffen, Munition, und Rüstungsgütern, die in Fabriken mit hohem Stromverbrauch produziert werden mussten. Außerdem herrschte ein Steinkohlemangel, mit dem die Fabriken zuvor betrieben worden waren. Nun mussten sie „verstromt“ werden, was den Engpass an Elektrizität noch verschärfte.

Großbritannien war das einzige Land, das an der Sommerzeit festhielt. Frankreich beendete sie 1922 aufgrund der Proteste der Bauern. Ein Jahr später 1923 wurde sie allerdings schon wieder eingeführt. Auch andere Länder versuchten sich mit bzw. an der Sommerzeit. Griechenland führte sie lediglich für zwei Monate ein, die Sowjetunion stellte die Uhren 1930 zwar eine Stunde vor, aber nicht mehr zurück. Kanada und die USA hatten ein ganz anderes Problem: da die Sommezeit in diesen beiden Ländern nicht für das ganze Land galt, sondern regional oder sogar in einzelnen Städten die Sommerzeit (teilweise unterschiedlich) geregelt wurde, konnte es passieren, dass man zwischen zwei Städten die Uhr umstellen musste.

Deutschland führte die Sommerzeit 1940 zum zweiten Mal ein. Wieder war ein Krieg dafür verantwortlich, nämlich der Zweite Weltkrieg. 1947 wurde eine doppelte Sommerzeit eingeführt, das heißt, man stellte die Uhr zwei Stunden zurück statt nur um eine, um das Tageslicht optimal zu nutzen. Lange hielt sie sich nicht, die Sommerzeit – schon nach sieben Wochen kehrte man wieder zur einfachen Sommerzeit zurück. 1949 wiederum einigten sich das geteilte Ost- und Westdeutschland darauf, die Zeitumstellung wieder zu beenden.

Als die Ölkrise im Jahr 1973 Einzug hielt, musste durch hohe Energiepreise gespart werden. Doch nur Frankreich führte drei Jahre später die Sommerzeit als Gegenmaßnahme ein. Erst danach zogen andere Länder nach. Ostdeutschland fürchtete durch die Zeitumstellung das Land noch mehr zu teilen und zögerte deshalb. Als Westdeutschland 1979 die Sommerzeit (mal wieder) einführte, einigte man sich darauf, sie in ganz Deutschland in Kraft zu setzen. Viele Nachbarländer, die bis jetzt (ab)gewartet hatten, führten die Zeitumstellung nun ebenfalls ein.

Zu Zeiten der Ölkrise blieben teilweise die Straßen und Autobahnen ganz leer. Es gab Fahrverbote oder einfach keinen Treibstoff.

Bis 1996 wurden alle Zeitumstellungen in der EU vereinheitlicht.

Am letzen Sonntag im März stellt man die Uhr um 2:00 Uhr eine Stunde vor; diese Umstellung dauert bis zum letzen Sonntag im Oktober an. Dann wird sie um 3:00 Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt. Die Sommerzeit, wie wir sie heute kennen, hatte – das haben wir oben gesehen – ursprünglich ganz andere Hintergründe.

Heute profitieren wir davon und denken womöglich in Zukunft auch an ihre Ursprünge zurück, und zwar um dankbar zu sein, dass wir in Frieden leben dürfen.

Der Hund: dein Freund und Helfer

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Die erste Domestizierung, also die Bändigung und Nutzbarmachung von Wildtieren erfolgte in denselben Regionen und von denselben Menschen, die auch die ersten Pflanzen anbauten, also als erste Landwirtschaft betrieben. Einzige Ausnahme ist, soweit bekannt, der Hund, der schon von nomadisierenden (herumziehenden) Wildbeutern und Sammlern Jahrtausende vor der Sesshaftwerdung domestiziert wurde.

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Schlittenhunde helfen damals wie heute im Winter beim Überqueren von Eis und Schnee

Für die meisten der frühen Haustiere sind drei unabhängige Zentren der frühesten Domestizierung auszumachen, die gleichzeitig unabhängige Regionen bei der Erfindung der Landwirtschaft waren: der „Fruchtbare Halbmond“ in Vorderasien vor etwa 10.500 bis 10,000 Jahren, gleichzeitig, oder wenig später, Zentral-China, und, deutlich später, die südamerikanischen Anden.

Hunde stammen von den Wölfen ab und wurden im Laufe der vielen Jahrtausende durch den Menschen von seinen Artgenossen isoliert. Dadurch wurden auch Züchtungen von neuen Hunderassen möglich. Da Hunde eine Art „Rudelgen“ in sich tragen, brauchen sie auch ein „Herrchen“, das sie anführt. Wenn man Hunden also zu viel Frauraum lässt, legen die Tiere das nicht selten als Schwäche des „Anführers“ aus, keine verbindlichen Entscheidungen (für das Ersatzrudel) treffen zu können, und übernehmen die Kontrolle.

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Der Wolf: Urvater aller Hunde

Der Hund zählt zu einem der beliebtesten Haustiere weltweit. Er eignet sich zum Kuscheln, als Weggefährte, als „Freund“ und spendet älteren Menschen Trost, wenn sie ihren Partner verloren haben – mit einem Hund ist der Mensch nicht einsam.

Was sog. Suchhunde können, erfahrt ihr in folgendem Beitrag von Isar TV. Darin – soviel darf schon verraten werden – nutzen Hunde ihr feines Näschen zum Aufstöbern von vermissten Menschen oder sogar Sprengstoff:

Vom Aussterben bedrohte Tiere

Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht:

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Der Wilkinsammerfink kommt nur auf Inselgruppen vor, z. B. auf Tristan da Cunha (Atlantischer Ozean). Dort findet man dan Finken auf der Nightingale Island.

Der Weiße Hai

Der Weiße Hai ist derzeit sehr stark vom Aussterben bedroht und steht fast ganz oben auf der Roten Liste.

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Foto von Terry Goss

Der Koala:

Wegen des Klimawandels leiden auch die Koalas und sind vom Aussterben bedroht.

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Ein (müder) Koala auf einem Eukalyptus-Baum

Der Flügelkopf-Hammerhai:

Er ist ein fast zwei Meter langer Fisch und lebt zumeist in den küstennahen Gewässern von Süd- und Südostasien.

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Der Leopard:

Der Leopard ist zwar in Asien und Afrika noch relativ häufig anzutreffen, aber seine Rückzugsgebiete haben sich im letzten Jahr fast halbiert. Deshalb zählt auch er mittlerweile zu den gefährdeten Tieren.

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Leopard: schön und gefährlich

One Piece: ein berühmter Manga-Comic

One piece ist eine seit 1997 laufende Animeserie (TV und DVD/Bluray) und Manga-Buchreihe. Mangas sind japanische Comics, die man von hinten liest, Animes sind die künstlerische Umsetzung in einen Film oder eine Serie.

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Ein typisches Bild im Manga-Style

Die Storyline der Serie One Piece und der Mangas wurde von dem Japaner Eiichiro Oda geschrieben. One Piece ist zudem eine der erfolgreichsten Animes überhaupt. Es gibt mittlerweile mehr als 16 Staffeln und es werden noch mehr dazu kommen.

Die  Handlung spielt in einer fiktiven Welt, in der die Strohhutpiraten, angeführt von ihrem Kapitain Monkey D. Ruffy, nach einem Schatz, der „One Piece“ genannt wird, suchen, und der von dem ehemaligen Piratenkönig versteckt wurde. Sie geraten immer mehr in Gefahr, von der Marine gefasst zu werden. Im Laufe der Serie bestreitet die Strohhutbande viele Kämpfe, bei denen ihnen ihre besonderen Kräfte helfen. Diese Kräfte erhält man durch spezielle Früchte .Wenn man sie isst, verleihen sie einem übernatürliche Kräfte. Nebenbei wird auch viel über die Charaktere selbst erzählt, zum Beispiel über Herkunft, Kindheit etc.

In der Strohhutbande gibt es neun Piraten; ihre Namen lauten: Ruffy, Nami, Sanji, Robin, Zoro, Chopper, Brook, Franky und Lysop.

Die TV-Serie und die Mangas von One Piece sind erst ab 12 Jahren freigegeben.

Ich habe über One Piece geschrieben, weil ich die Story fesselnd und abwechslungsreich finde. Dennoch gilt: Mangas sind nicht automatisch etwas für Kinder, bloß weil sie bunt und „comichaft“ sind. Achtet auch bei Mangas stets auf die Altersfreigabe – es gibt sie nicht umsonst!

Neuer RSS-Feed in der Seitenleiste: Nachrichten für Kinder und Jugendliche im ZDF tivi – logo!

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Das mit dem Nachrichtenschauen bzw. Zeitunglesen ist bekanntlich so eine Sache: man versteht vieles nicht, die Texte sind lang und es gibt zu wenige Bilder. Damit wir aber mitreden können und ernst genommen werden, müssen wir informiert sein, sonst wird es schnell peinlich und das möchte schließlich keiner!

Die Tagesthemen in den ARD oder die Tagesschau im ZDF sind gute Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Auch die Tageszeitung ist in diesem Zusammenhang eine gute Wahl. Die Inhalte sind – wie oben angemerkt – aber häufig vor allem für Kinder und Jugendliche nicht ohne Hintergrundwissen nachzuvollziehen und erscheinen wenig „spannend“. Deshalb gibt es jetzt auf unserer Schülerzeitungseite eine gute Ergänzung zu den üblichen Medien, auf die deshalb aber natürlich nicht verzichtet werden sollte. Bei Nachrichten gilt auch weiterhin: die Vielfalt macht die Meinung – der Vergleich schafft fundiertes Wissen!

In der Seitenleiste findet ihr bekanntlich unsere RSS-News. Das sind Schlagzeilen, auf die ihr klicken könnt, um dann zu dem Artikel oder einem Video weitergeleitet zu werden. Diese News sind nun ergänzt durch einen RSS-Feed der ZDF-Kinder- und Jugendnachrichten mit dem Namen „logo!“

Um aktuelle Nachrichten ansehen zu können, klickt ihr auf der Seitenleiste unserer Schülerzeitung einfach auf den jeweiligen Tag (zuerst müsst ihr natürlich runterscrollen).

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Links seht ihr immer die Beiträge, rechts – unter den anderen Kurznachrichten – befinden sich dann die Nachrichten für den jeweiligen Tag

Ihr werdet dann auf die Seite von „logo!“ weitergeleitet und seht die Nachrichten des Tages als Video. Natürlich könnt ihr auch die Internetseite selbst besuchen, auf der noch viele weitere Beiträge auf euch warten:

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/

Die Internetseite von „logo!“ bietet euch noch viel mehr als nur aktuelle Nachrichten im Videoformat

Jeden Tag gibt es ein neues Video, das ihr auf unserer Seite in der Leiste einfach nur aufrufen müsst. Schaut euch dazu das erste Bild oben nochmals an.

 

Das Burj al Arab

Das Burj al Arab ist eines der luxuriösesten und teuersten Hotels der Welt.

Es steht in Dubai und  ist 321 m hoch, hat 60 Etagen, für die es ganze 18 Aufzüge gibt. Man baute von 1994 – 1999 an dem Gebäude. Die Baukosten betrugen 1,5 Mrd. US-Dollar. Wen wundert das schon, wenn man hört, dass 8000 Quadratmeter Blattgold als Dekoration für den Innenbereich verwendet wurden. Die Gäste haben die Auswahl zwischen 202 Zimmern (die ausschließlich aus Suiten mit 169 – 780 Quadratmeter bestehen).

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Für das Wohlergehen der Gäste sorgen 1600 Angestellte. Das Hotel hat nicht nur eine beachtliche Größe und eine tolle Lage, es hat auch eine atemberaubende Ausstattung. Zu der zählen verschiedene Transfermöglichkeiten wie Rolls-Roys, BMWs mit Chauffeuren und ein Hubschrauber, es gibt auch acht Hotelrestaurants mit jeweils verschiedenen Themen, jeweils mit Bar; außerdem gibt es (natürlich) auch zwei Pool- und Spabereiche. Das alles lässt auf ein enormes Luxus-und Erholungsangebot schließen.

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Der Luxus und die Pracht des Hotels ziehen jährlich viele Reiche nach Dubai – wohl auch einer der Gründe, warum das Hotel eines der Wahrzeichen der Stadt Dubai ist – nicht ohne Grund nennt die Presse es auch das 7-Sterne-Hotel (normalerweise gibt es nur fünf Sterne)!

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Indien – Ein Land aus einer anderen Welt

Fast jeder kennt Indien – das Land der tausend Kulturen und Bräuche. Doch wie genau kennst du dieses Land? Ich möchte versuchen, dir in diesem Artikel das Land selbst und interessante Fakten darüber etwas näher zu bringen.

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Mit 3.287.490 Quadratkilometern ist Indien das siebtgrößte Land der Erde. Da ist es ja klar, dass es dort viel zu entdecken und bestaunen gibt. Auch kein Wunder ist es, dass in einem so großen Land viele Menschen leben, aber ca. 1.210.000.000 Einwohner sind dann doch sehr viele. Das macht es zur Demokratie mit den meisten Einwohnern. Nur in China leben noch mehr Menschen – China ist aber auch keine Demokratie.

Die indische Währung ist die Rupie. Indien weist zudem einige höchst interessante Landschaftsmerkmale auf. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem die Wüste Thar.

Der bekannteste und längste Fluss Indiens mit 2511 km ist der Ganges. Dort wird auch von manchen eine heilige Waschung vollzogen.

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Der heilige Fluss „Ganges“

Indiens höchster Berg ist der Kangchendzönga mit 8586 m. Diese Höhe ist leicht erklärlich, da Indien an das Hochgebirge Himalaya grenzt, in welchem sich der Berg befindet.

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Das Himalaya-Gebirge

Leider wird Indien oftmals von Naturkatastrophen wie Dürren und Zyklonen heimgesucht. Indien verfügt auch über Regenwälder. Allein schon durch diese ist eine große Pflanzenvielfalt garantiert. Die indische Nationalfrucht ist übrigens die Mango.

Zudem weist Indien eine große Anzahl an Tierarten auf, sowohl nur noch selten vorkommende als auch überaus häufig auftretende. Tiere spielen auch in der dort verbreiteten Religion, dem Hinduismus, eine wichtige Rolle, da viele als heilig verehrt werden. Sie werden meist einem Gott zugeordnet. Das bekannteste heilige Tier der Inder ist die Kuh.

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Die „Heilige Kuh“ in einem indischen Tempel

Heilig sind aber auch der Affe, der Elefant, die Ratte, der Pfau, die Schlange und der Tiger, wobei der Königstiger sogar das indische Nationaltier ist. Das größte Säugetier Indiens ist der indische Elefant, sozusagen der kleine Bruder des afrikanischen Elefanten. Vorkommende Raubkatzen in Indien sind vor allem der Tiger, der Leopard und der nur noch selten anzutreffende asiatische Löwe. Ungemein selten ist der im Himalaya lebende Schneeleopard.

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Der Schneeleopard: wunderschön und bedroht

Die weit verbreiteste und bekannteste kleine Raubtierart ist der Mungo. Extrem selten ist auch das Panzernashorn, welches man nur noch in Sümpfen gelegentlich findet. Dafür leben auch umso mehr Paarhufer dort. Dazu gehören zum Beispiel Hirscharten, Wildschweine und Antilopen.

Der Staat Indien, wie wir ihn heute kennen, ist noch gar nicht so alt. Er wurde 1947 gegründet, nachdem sich das Land von den Kolonialherren, den Briten, lossagte. Die indische Kultur exisitert natürlich aber schon viel länger. In Teilen des heutigen Indiens gab es schon vor 4500 Jahren eine Hochkultur. Eine Hochkultur bedeutet quasi zivilisiertes, weiterentwickeltes Leben und Zusammenleben. Um eine Hochkultur zu sein, braucht man eine feste Religion – bei den Indern der Hinduismus – außerdem entwickelte Städte und ein geregeltes Leben in der Gemeinschaft. Zu dieser Zeit waren die meisten Menschen in Mitteleuropa nur Nomaden, das heißt, sie wanderten umher oder hatten nur kleine Dörfer, aber richtige Städte gab es zu dieser Zeit bei uns nicht. Auch eine eigene Schrift gehört zu einer Hochkultur. Natürlich hatten die eine solche, die aber bis heute nicht gänzlich entziffert worden ist. Hierzu kommt noch, dass sie bereits schon Kanalisationen, Seehäfen und Bäder hatten – ca. 2000 Jahre früher als die Römer. Ungefähr um das Jahr 500 nach Christus kam eine neue Religion nach Indien, der Islam, denn Indien wurde von den Arabern erobert. Diese gründeten dann die Mogulreiche. Viele kennen den Taj Mahal, den riesigen weißen Palast. Das ist eigentlich eine Grabmal, welches ein (islamischer) Mogul für seine Frau Mumtaz Mahal baute. 1489 entdeckte Portugal einen Seeweg nach Indien und begann es zu erobern. Ab 1505 fingen auch die anderen europäischen Mächte damit an, kleinere Küstenstützpunkte zu erobern. 1756 beginnt das Königreich Großbritannien Indien zu unterwerfen. Dabei verdränget es die Portugiesen und der englische König wird 1877 Kaiser von Indien. Die Inder begannen aber irgendwann, sich gegen die Briten zu wiedersetzen. Den entscheidenden Schritt schafften die Inder dann unter Mahatma Gandhi. Sie machten einen gewaltlosen Aufstand, das heißt, dass sie keine Waffen nutzten und auch ihre physische Kraft nicht einsetzten.

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Mahatma Gandhi: Jurist, Friedensaktivist und Gelehrter – abgedruckt auf einer indischen Banknote

Die Briten verließen zwar das Land, aber bevor sie sich endgültig zurückzogen, spalteten sie es in drei Länder auf. Der muslimische Teil wurde zu Pakistan und Kaschmir, der hinduistische Teil zu dem Indien, das wir heute kennen. Zuerst war Kaschmir ein eigenständiges Land, doch dann wurde es von Pakistan eingenommen. Da Kaschmir das aber nicht wollte, verkündete es, dass sie sich Indien anschließen wollten. Doch bis heute ist die Frage, wem Kaschmir nun gehört, nicht abschließend geklärt und das Land ist immer noch eine Krisenregion.

Nun ein paar Fakten zur Infrastruktur: Wie schon erwähnt, besitzt Indien ca. 1.148.000.000 Einwohner, wohingegen Deutschland nur ca. 82.000.000 aufbieten kann. Die Lebenserwartung in Indien ist jedoch viel geringer als in Deutschland. In Indien wird eine Frau durchschnittlich 66 Jahre alt, während eine Frau in Deutschland etwa 83 Jahre lang lebt. Die Männer in Indien haben auch nur eine Lebenserwartung von 64 Jahren, während sie in Deutschland ca. 77 Jahre leben. Die Bevölkerung in Indien ist im Durchschnitt 25 Jahre alt, in Deutschland 43.

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Harte körperliche Arbeit, mangelnde Hygiene und das Kastensystem bestimmen das Leben der Menschen in Indien: viele leben in bitterer Armut – auch Kinder!

Auch ist dort ein Viertel der Bevölkerung, das macht ca. 287.000.000 Menschen, zu arm, um sich genug Essen zu kaufen. Es gibt zwar auch in Deutschland Armut und es hat nicht jeder ein Dach über dem Kopf, doch ist das bei uns nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung – und es gibt Obdachlosenheime. Zudem verhungern die Menschen bei uns nicht. In Indien hingegen sind fast die Hälfte der Kinder, nämlich 46%, unterernährt. Auch sterben in Indien ca. 2,1 Mio Kinder, bevor sie ein Alter von 5 Jahren erreichen. Ein trauriger Punkt ist auch noch, dass bereits Kinder in Indien arbeiten müssen, damit sie für ihre Familien genug Geld erwirtschaften, dass sie überleben können.

Erschreckend ist auch noch, dass ein Drittel der Städte in Indien aus Elendvierteln, auch bekannt als Slums, bestehen. Man fragt sich nun, warum die armen Inder nicht einfach einen anderen Beruf ausüben oder zumindest danach streben. „Schuld“ daran ist das Kastensystem. Wie oben schon erwähnt, sind die meisten Inder Hindus. In dieser Religion gibt es viele hundert Götter und jeder hat seine Aufgabe. Darum glauben die Inder, dass sie in bestimmte Gruppen, also Kasten, hineingeboren worden sind, in welchen ihr Ansehen und Beruf gleich vorprogrammiert ist. Hier nun die Kasten im kurzen Überblick:

  • Oberste Kaste: Priester und Gelehrte
  • Zweite Kaste: Krieger und hohe Beamte
  • Dritte Kaste: Bauern und Händler
  • Vierte Kaste: Knechte und Diener (v. a. Unberührbare)

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Umweltverschmutzung und Armut sind besonders in den Städten auf den ersten Blick sichtbar.

Unberührbare sind die Ärmsten in Indien: sie dürfen – wenn überhaupt – nur die „niedersten“ Tätigkeiten ausüben (Kloaken reinigen). Unberührbare heißen auch so, weil körperlicher oder sogar Augenkontakt mit ihnen nach dem Kastenglauben dazu führen, dass man sich „beschmutzt“ fühlen und wieder „reinigen“ muss. Die Menschen, speziell die ganz Armen / Unberührbaren, nehmen die Demütigungen in ihrer Kaste, der Paria, hin, weil sie durch ihre Religion glauben, dass sie, wenn sie sterben, als Mensch oder Tier wiedergeboren werden. Das hängt davon ab, welches Karma sie sich erworben haben; das ist wie ein Sparbuch der guten und schlechten Taten, die sie in ihrem Leben begangen haben. Wenn sie dann sterben, werden die guten und schlechten Taten gegeneinander aufgewogen. Je mehr gute Taten man vollbracht hat, desto höher soll man im nächsten Leben wiedergeboren werden. Das bedeutet: wenn man in einer höheren Kaste ist, hat man in seinem vorherigen Leben viel Gutes vollbracht. Dasselbe Prinzip gibt es auch bei den unteren Kasten – nur umgekehrt.

Man vermeidet eine Vermischung der Kasten dadurch, dass man nicht untereinander heiratet. Die Trennung der Kasten ist in den Städten zwar mittlerweile nicht mehr so stark wie auf dem Land, aber es gibt sie immer noch. Auch interessant zu wissen ist, dass laut dem indischen Gesetz Mann und Frau gleichberechtigt sind. Aber es gibt viel mehr Männer als Frauen. In der Praxis gilt aber der Mann in Indien „mehr“ als die Frau. Das unterstreichen einige Beispiele:

  • Frauen sind in Indien schlechter ernährt, da der Mann bei den Mahlzeiten zuerst essen darf und darnach die Kinder essen. Die Frau bekommt lediglich das, was übrig bleibt. Da aber, wie oben schon erläutert, oftmals nur wenig zu essen da ist, bekommt die Frau also fast nichts.
  • Männer bleiben bei ihren Eltern und versorgen sie bis zum Tod. Die Frauen ziehen jedoch in den Haushalt der Männer. Das bedeutet, dass eine Familie prinzipiell nichts von einem Mädchen hat, außer dass es auch noch zusätzlich mit Essen versorgt werden muss. Deshalb versuchen solche Familien möglichst schnell, Ehemänner zu finden; damit diese die jungen Frauen heiraten wollen, muss der Vater der Braut ein Brautgeld, auch bekannt als Mitgift, zahlen. Das ist häufig mehr als das Jahreseinkommen der Familie der Braut. Da die meisten Männer nicht aus Liebe, sondern wegen des Geldes heiraten, passiert es oft, dass die Familie des Bräutigams mehr verlangt, als die Brauteltern zahlen können. Auch nach der Hochzeit kommen oft noch Geldforderungen. Leider versuchen manche Männer dann auch, wenn nichts mehr zu holen ist, die Frauen zu quälen oder gar umzubringen, weil sie dann für sie keinen Wert mehr hat und häufig nur als „Belastung“ empfunden wird.
  • In Indien haben Frauen häufig nur den „Wert“ von Dienerinnen ohne Rechte. Nicht selten werden Mädchen daher noch vor ihrer Geburt abgetrieben, was auch erklärt, warum es in Indien viel mehr Männer gibt. Jetzt wird das für die von Männern dominierte Gesellschaft aber zunehmend zum Problem.

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Ein typisches indisches Hochzeitspaar

Nun zum Abschluss noch etwas Aktuelles: Indien befindet sich seit einiger Zeit in einer Finanzkrise. Regierungschef Narenda Modi hat sogar verkündet, dass alle 500- und 1000-Rupienscheine ungültig werden. Das ist äußerst schlimm für die Bevölkerung, da 86% des Geldes aus solchen Scheinen bestanden. Darum leidet die Bevölkerung Indiens noch mehr unter Armut.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel viele nützliche Informationen liefern!

Müll im Meer- eine Gefährdung für die Umwelt

Ungefähr 6,4 Millionen Tonnen Müll landen jährlich im Meer. Das ist eine Fläche so groß wie Mitteleuropa und sie wächst ständig!

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So sieht es mittlerweile an vielen einst so schönen Stränden unserer Meere aus: Müll – so weit das Auge reicht

Der Müll in unseren Meeren besteht aus Feuerzeugen, Zahnbürsten, PET-Flaschen und Ähnlichem. All das besteht hauptsächlich aus Plastik. Leider werden die Plastikteilchen von Tieren viel zu oft mit Nahrung verwechselt. Seevögel ersticken oder erleiden tödliche Verstopfungen. Der Magen von toten Eissturmvögeln ist mittlerweile sogar ein anerkannter Nachweis für die Verschmutzung unserer Meere. Denn diese Vogelart ist ein Hochseevogel, das heißt, er ist überwiegend ans Meer gebunden, und auch seine Nahrung stammt aus dem Meer. Bei Untersuchungen fanden Wissenschaftler in rund 93 Prozent der gefundenen, toten Eissturmvögel Plastikteile.

Aber nicht nur für Vögel kann der Müll in den Meeren gefährlich sein. Auch für Quallen, Wale, Fische, Schildkröten und viele andere Meerestiere ist er lebensgefährlich. So frisst die Lederschildkröte, die größte lebende Schildkröte, fast ausschließlich Quallen. Immer öfter verwechselt sie jedoch Plastiktüten, die auf dem Meer treiben mit ihrer Hauptnahrung, der Qualle. Und auch Quallen, die in ihren Mägen Plastik enthalten, sind für die Schildkröte tödlich. Vor einigen Jahren fand man in Schottland sogar einen toten Zwergwal, der gestrandet war. In seinem Magen befanden sich über 800 kg Plastik.

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Viele Tiere, auch Vögel, verenden in einem Gewirr aus Plastikabfall

Ein großes Problem ist auch das sog. Mikroplastik:

Aus dem ganzen Müll im Meer entwickeln sich von Zeit zu Zeit sogenannte Müllstrudel, die von kreisförmigen Stömungen aufgenommen und herumgewirbelt werden. Der wohl bekannteste Müllstrudel ist der sogenannte „Great Pacific Garbage Patch“, der im Nordpazifik seit Jahrzenten im Meer umherwirbelt.

Gegen das Problem mit dem Müll in unseren Meeren muss dringend etwas unternommen werden. Weltweit gibt es viele Organisationen, die sich gegen Müll im Meer einsetzten, dennoch ist es bisher noch nicht gelungen, das Problem zu in den Griff zu bekommen. Denn um es ganz zu lösen, bräuchte man alle. : die Industrie, die Wirtschaft, die Bürger und am allermeisten die Politik. Es braucht globale Anstrengung, um unsere Meere wieder zu reinigen.

Um unserer Umwelt zu helfen, kann jeder etwas tun! Und zwar so viel Plastik wie möglich vermeiden!

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In der folgenden Doku erfahrt ihr noch mehr über den Müll in unseren Meeren und könnt euch somit selbst ein Bild machen:

Donald Trump ist Präsident… und jetzt?

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Der amtierende US-Präsident Donald Trump als „Artwork“

Donald John Trump, so heißt der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mit vollem Namen, der am 20 Januar um 12:00 Uhr den Dienst antreten wird. Nun fragt sich allerdings die ganze Welt, was er als Erstes tun wird. Laut eigenen Angaben will Barack Obamas Nachfolger zu allererst kriminelle Einwanderer abschieben, Zitat: „Before the wall, before anything“.  Er hat auch noch geplant, eine Mauer um die Südseite der USA bauen, für die Mexiko bezahlen wird. Schließlich baue keiner bessere Mauern als er, davon ist er überzeugt .

Außerdem möchte er die folgenden Dinge umsetzen:

  • TTIP zurückziehen (Freihandelsabkommen Europas mit den USA)
  • Die Wiedereingliederung der syrischen Flüchtlinge aufheben
  • Seinen Top-Generälen 30 Tage Zeit lassen, um einen sicheren Plan gegen die Terrororganisation IS zu entwickeln
  • NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen) von Grund auf ändern
  • das Klimaschutzabkommen mit Paris kündigen
  • Guantanamo Bay auf Kuba (umstrittenes Kriegsgefangenenlager) soll geöffnet bleiben
  • Die Foltermethode Waterboarding einführen
  • Den IS radikal bekämpfen
  • Den Außenhandel mit China eingrenzen, bis die chinesische Regierung die Währungsmanipulation (wie er sie bezeichnet) beendet

Allerdings muss Trump aktuell noch eine Hürde nehmen: die Stimmen für Hillary Clinton werden teilweise neu ausgezählt, da der Verdacht auf Wahlmanipulation besteht. In Bezirken mit elektronischen Wahlautomaten hatte Clinton nämlich gegenüber Bezirken mit Wahlzetteln aus Papier sieben Prozentpunkte weniger als Trump geholt, sprich: eine auffallend hohe Differenz.

Der Syrische Präsident Baschar al-Assad hofft währenddessen auf Unterstützung gegen die Rebellen und Terroristen in seinem Land. Im Gegenzug will er dann ein „natürlicher Verbündeter“ für Trump sein. Assad scheint demnach auf Trump zu „zählen“, ebenso wie der russische Präsident Wladimir Putin, dem sich Trump laut eigener Aussage annähern wolle.

Es bleibt abzuwarten, ob die Neuauszählung der Stimmen eine Wende bringt und Trump doch nicht ins Weiße Haus einzieht. Realistisch ist das allerdings nicht!