Spielzeug in Zeitschriften: wirklich super?

In den meisten Kinderzeitschriften befinden sich kleine Plastikspielzeuge als Beilage aufgeklebt oder in Folie verschweißt. Diese sollen kleine Kinder anlocken und dazu bringen, ihre Eltern zu überreden, die Zeitschrift zu kaufen.

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Typische Gimmicks in Kinderzeitschriften

Bild von Richard Jebe

Bei den Mädchen ist es meist  Schminke oder auch Schmuck. Dagegen finden sich bei den Jungen eher Spielzeugwaffen oder kleine Figuren von Superhelden. Häufig  gehen diese Dinge sehr schnell kaputt, sind bereits in der Verpackung sehr beschädigt oder werden nach kurzer Zeit uninteressant und landen im Müll. Auch Spielhandys oder MP3-Player sind keine Seltenheit. Qualitativ sind diese Plastikspielzeuge nicht besonders gut und außerdem – siehe Spielzeugwaffen – außerst fragwürdig.

In den Zeitschriften selbst befinden sich Artikel, Rätsel und auch Comics. Zudem sind Werbungen auf den hinteren Seiten abgebildet, z. B. für Brotdosen, Flaschen, Taschen und Bettbezüge. Auf diesen ist oft ein Motiv, das zur Zeitschrift passt, aufgedruckt! Rätsel kommen auch häufig vor und sind für die jüngeren Kinder ein Highlight.  Auch die Comics erwecken ihr Interesse.

Aber ist dieses Spielzeug wirklich so toll? Da es ja oft auffällig und groß verpackt wird, fällt es natürlich  direkt ins Auge! Selbst wenn das Spielzeug  schnell wieder kaputt geht, ist das auf den ersten Blick nicht so schlimm, da  ja im nächsten Monat eine neue Ausgabe der Zeitschrift mit neuem Spielzeug erscheint. Oft enthält dieses Spielzeug aber giftige Inhaltsstoffe, die den Kindern schaden können und beim Herstellungsprozess die Gesundheit der Arbeiter in Mitleidenschaft ziehen. Der kleine Spielzeugkram wird nicht in Deutschland, sondern überwiegend im Ausland (vor allem in China) hergestellt, da die Arbeiter dort weniger Geld „kosten“ und die Herstellungskosten so gering wie möglich gehalten werden können! Wenn eine Zeitschrift beispielsweiße drei Euro kostet, kostet die Beilage in Form von Plastikspielzeug nur wenige Cent in der Produktion. Zur Ausbeutung der Arbeiter und dem Gesundheitsaspekt kommt hinzu, dass dieses Plastikspielzeug aus Rohöl hergestellt wird. Diese Beilagen sind also nicht nur qualitativ schlecht, gesundheitsschädlich oder tragen zur Ausbeutung von Menschen in anderen Ländern bei, sondern verbrauchen auch noch wertvolle Ressourcen unseres Planeten.

Man sollte sich deshalb überlegen, ob man solche Zeitschriften unbedingt braucht oder ob man nicht womöglich auch auf eine (auch inhaltlich) hochwertigere Zeitschrift für Kinder und Jugendliche, z. B. den „floh!“ oder die „Stafette“ ausweichen könnte. Übrigens: der „floh!“ ist mit 131 Jahren die älteste Kinder- und Jugendzeitschrift der Welt und erfreut sich einer großen, begeisterten Leserschaft!

 

Umweltschule – Was ist das?

„Umweltschule“ – das ist eine Auszeichnung, um die sich Schulen in Europa bewerben können.

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Innerhalb eines Jahres müssen die Schulen, die sich um diese Auszeichnung bewerben, von verschiedenen Projekten zum Thema Umwelt zwei wählen und bearbeiten. Diese reichen von Energiesparmaßnahmen in und an der Schule bis zum Nistkastenbau für Vögel und Fledermäuse.

Eine Jury entscheidet, ob sich die Schule „Umweltschule“ nennen darf und vergibt dann nach eingehender Prüfung den Titel. Diese Auszeichnung gilt für ein Jahr, es kann aber mehrfach daran teilgenommen werden. Das Projekt gibt es seit 1994.

Die teilnehmenden Schulen nutzen die Möglichkeit, um den Schülern wichtige Impulse für ihr späteres Leben zu geben: Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit!
Allein 2015 zeichnete der Freistaat Bayern 275 Umweltschulen aus. Zu ihnen gehören das Gymnasium Seligenthal, das zum dritten Mal in Folge den Preis erhielt – und die Wirtschaftsschule Seligenthal, die seit 2009 jährlich ausgezeichnet wurde.

Das Projekt wird auch vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Safe the World – eine Internetseite zum Thema Umweltschutz von zwei Schülerinnen

Du interessierst dich für Umweltschutz und möchtest dir praktische Tipps holen, wie du aktiv deinen Beitrag leisten kannst?

Dann bist du bei uns genau richtig. Besuche uns im Internet unter

http://safe-the-world0.webnode.com/ oder auf Instagram (safe.the.world0)!

Gerne kannst du uns auch persönlich ansprechen. Wir gehen aufs Gymnasium in die Klasse 8d (Amelie Dimke, Lea Meesters)!

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Plastikflaschen vs. Glasflaschen

Gastbeitrag von Lea Meesters und Amelie Dimke (Klasse 8d, Gymnasium)

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Plastikflaschen vs. Glasflaschen

Plastikflaschen sind sehr beliebt, da sie ein sehr geringes Gewicht haben. Eine 1,5l Glasflasche wiegt nur circa 31 Gramm.

Glasflaschen dagegen sind viel schwerer.

Trotzdem denken viele Menschen, dass Glasflaschen umweltfreundlicher sind, aber stimmt das wirklich?

Als Antwort haben wir euch eine Rangordnung von umweltfreundlich zu umweltschädlich zusammengestellt:

  1. Mehrwegplastikflasche
  2. Mehrwegglasflasche
  3. Einwegplastikflasche
  4. Dose
  5. Einwegglasflasche

Hier sieht man, dass sich viele Menschen täuschen. Bei der Reinigung der Glasflaschen werden viele Chemikalien verwendet, die zum Teil in die Umwelt gelangen. Außerdem erfordert die Produktion und der Transport der Glasflaschen viel Energie. Mehrwegglasflaschen können aber bis zu 50mal wieder befüllt werden.

Mehrwegplastikflaschen sind am umweltfreundlichsten, da sie leicht sind, die Produktion wenig Energie erfordert und sie oft wiederverwendet werden können.

Am schädlichsten sind Einwegflaschen. Rund ¾ aller Erfrischungsgetränke werden in Einwegflaschen abgefüllt.

Ein großes Problem!

Mit einer Mehrwegquote von 80% könnten wir allein in Deutschland 400.000 Tonnen Plastikmüll und 1,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Aber woran erkennt man beim Einkauf überhaupt Mehrwegflaschen?

  • Oftmals ist in die Flaschen einfach das Wort Mehrweg eingestanzt
  • oder es ist eines von den Zeichen darauf, die wir unten abgebildet haben
  • leider sind nicht alle Mehrwegflaschen gekennzeichnet!

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Quelle: www.nabu.de/ umwelt-und-resourcen

Bild:http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1592922.1360153838/860×860/pfand-einweg.jpg

Das Umweltproblem – Die Müllmeere

Alle wissen, dass es ein Problem ist und es wird zum Glück auch etwas dagegen getan, z. B. im Rahmen der Initiative WHITE WAVES. Aber das genügt nicht. Das Problem lautet: Die Verschmutzung der Meere, besonders durch Plastikmüll!

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Die Fakten sind schockierend: Anfang 2015 erschien eine Studie, die besagte, dass im Jahr 2010 etwa 8 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane gelangten, das Konfidenzintervall (ein als realistisch angenommener, statistischer Schätzwert) lag dabei zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr. Mitte 2014 wurde gemeldet, dass an der Küste der Insel Hawaii Gebilde aus geschmolzenen Kunststoffen, Vulkangestein, Korallenfragmenten und Sandkörnern gefunden wurden. Dies sei so fest, dass es als eigenes Gestein, und zwar als „Plastiglomerat“ gilt – und den Meeren massiv zusetzt.

In den Meeren werden die Plastikteilchen durch dass UV-Licht und Wellenbewegungen Stück für Stück verkleinert und pulverisiert. Statt der üblichen Nahrung wird der „Müll“ von Meeresbewohnern (z. B. dem Plankton) aufgenommen.

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In diesen Plastikpartikeln können giftige und krebsverursachende Chemikalien enthalten sein. Diese Chemikalien gelangen in die Nahrungskette. Der Plankton wird mit den giftigen Chemikalien in sich z. B. von Krebsen gefressen. Diese wiederum werden von Fischen gefressen und … haben nicht die meisten von uns immer wieder Fischstäbchen oder sogar ein saftiges Seelachsfilet auf dem Teller?! Das ist damit gemeint, wenn von Nahrungskette in diesem Zusammenhang die Rede ist – es betrifft auch uns Menschen, die wir Meeresfrüchte und Fisch essen. So landen also diese giftigen Chemikalien des Plastikmülls, die vielleicht wir sogar bei unserem letzten Strandurlaub liegen gelassen haben und die dann ins Meer geweht wurde, in unserem Magen.

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Fazit: Gerade weil ein Teil der Menschheit zu egoistisch und bequem ist, um auf die Umwelt zu achten, sollten wir – auch in unserem gesundheitlichen Interesse – auf die Sauberkeit der Meere achten und keinen Müll liegen lassen. Das gilt nicht nur für Urlaubsstrände!

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Es wäre so schön, wenn der Müll und Unrat an diesem Strand nicht wären

WhatsApp – die Datenkrake kritisch unter die Lupe genommen

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Fast jeder kennt es, fast jeder hat es, fast jeder liebt es. Doch zu selten hinterfragt man den Dienst, den man tagtäglich nutzt. Das wollen wir heute ändern und schauen hinter die Kulissen des allseits bekannten Messengers!

Entstehung

WhatsApp wurde 2009 von dem ukrainisch-US-amerikanischen Unternehmer Jan Koum und dem US-amerikanischen Unternehmer und Programmierer Brian Acton gegründet. WhatsApp hatte bereits im Februar 2014 mehr als 450 Millionen Nutzer, die mindestens einmal pro Monat aktiv waren. Am 19. Februar 2014 kaufte Facebook Whatsapp für umgerechnet 13,81 Milliarden Dollar. Diese Summe gilt auch in Fachkreisen als extrem hoch. WhatsApp hat nun bereits 700 Millionen Nutzer, heruntergeladen wurde die Anwendung mehr als eine Milliarde Mal.

Sicherheit und Kritik

Warum war WhatsApp so günstig und kostet nun gar nichts mehr? Ganz einfach: WhatsApp finanziert sich wie Facebook durch Werbeeinnahmen. Manche munkeln, dass der Messengerdienst, der nun also seit geraumer Zeit Facebook gehört, auch eure Daten (z. B. Kontakte aus dem Adressbuch) verkauft, obwohl offiziell das Gegenteil behauptet wird.

Wie macht man damit Geld? Firmen sind daran interessiert, Persönlichkeitsprofile von Menschen anzulegen, um möglichst genau Angebote auf deren Bedürfnisse zuschneiden zu können.  Dabei geht es in erster Linie um Geld, nicht darum, dass man euch so mag und möchte, dass ihr kostenlos etwas bekommt. Interessen, Wünsche und Bedürfnisse teilen die User sich gegenseitig ebenso mit wie Informationen darüber, wie der Arbeitstag war. Daraus lassen sich schnell direkt oder indirekt Bedürfnisse ableiten. Hier ein Chat-Beispiel, wie es tausendfach in WhatsApp täglich vorkommen dürfte.

„Mein Tag war stressig. So wie immer im Marketing. Die Frau XY vom Kunden XY hat mich heute wieder total genervt. Meine Firma ist total blöd und zahlt mir wenig. Dabei würde ich so gerne shoppen gehen. Das neue Kleid bei XY in der Fußgängerzone in XY gefällt mir super. Die haben noch andere Marken von XY. Vielleicht kündige ich ja bald und finde einen besseren Job. Ich glaube, dass mein Kollege Franz Xaver Bierbichler auf mich steht. Ich mag ihn eigentlich auch ganz gern. Mal schaun, vielleicht bahnt sich ja eine Romanze an – dann ginge ich wieder gerne zur Arbeit!“

Was erfährt WhatsApp nun über die Person? Es weiß nun(,)

  • dass man unzufrieden mit seinem Job ist
  • dass man im Marketing-Bereich arbeitet
  • dass es einen Konflikt mit Frau XY von Firma XY gibt
  • den Namen der Firma / des Arbeitgebers (wenn man ihn nennt)
  • wo man seinen Lebensmittelpunkt hat
  • dass man mit dem Gehalt unzufrieden ist
  • dass man womöglich den Job wechseln möchte
  • dass man Mode der Marke XY mag
  • wo man shoppen geht
  • dass man mit einem Kollegen liebäugelt (Liebesleben, Namen anderer!)

Das und noch vieles mehr verrät man von sich mit nur einer Nachricht. Man meint, dass es nur das Gegenüber, z. B. die beste Freundin liest. WhatsApp verspricht zwar, Daten nur kurz auf dem Server zu „loggen“. Immer wieder aber ist der Anbieter in der Kritik, da Experten die Verschlüsselung als zu schwach einschätzen und somit auch Daten abgegriffen werden können. Die Realität sieht in der Regel anders aus als blanke Werbeversprechen. Durch eine Vielzahl an gesendeten Nachrichten (manche haben über 100.000!!! pro Kalenderjahr) ermöglicht man dem Messenger, ein Persönlichkeitsprofil von sich anzufertigen. Man möchte sich nicht ausmalen, was diese Informationen anrichten können – nicht nur für einen selbst.

Schon heute speichern sog. Cookies unsere Vorlieben, Wünsche oder Probleme, wenn wir z. B. auf Amazon surfen und ein bestimmtes Produkt kaufen. Jeder hat es schon einmal erlebt, dass man auf einer ganz anderen Seite im Internet unterwegs ist und plötzlich bekommt man Werbung eingeblendet, die genau unseren Wünschen entspricht. Nach diesem Prinzip funktioniert auch WhatsApp, nur gibt es der Datenriese bisher offiziell so nicht zu. Unser digitaler Fingerabdruck bei Amazon ist relativ schwach, da man zwar etwas bestellt, dabei aber den Hintergrund selten nennt (außer man schreibt eine Rezension, also eine Produktbeurteilung). In WhatsApp offenbaren wir anderen unsere Gefühle, Träume, Ängste. Das ist also schon ein ganz anderes „Kaliber“. Das machen wir, weil wir uns geschützt fühlen – wir und unser Handy, ganz privat also. Doch so ist es nicht!

WhatsApp wird vor allem für seine allgemeinen Nutzungsbedingungen kritisiert, die dem Unternehmen erlauben, Medien der Nutzer für eigene Zwecke zu verwenden. Ich persönlich wusste das nicht, bevor wir darüber in der Sozialpraktischen Grundbildung (SoG) in der Schule gesprochen haben. WhatsApp kann z. B. ein Bild, das man an jemanden verschickt, verwenden. Konkret heißt das: ihr verschickt ein Bild, auf dem womöglich ein Markenprodukt (Kleidung, Getränke) oder Personen zu sehen sind. WhatsApp kann dieses Bild zu Werbezwecken verkaufen oder zumindest weitergeben. Die Rechte an den Bildern tretet ihr zwar ab, verantwortlich seid ihr aber weiterhin für dessen Inhalt. So kann es sein, dass irgendwo auf der Welt eine Firma ein von euch gemachtes Bild von WhatsApp abkauft und in einer Zeitschrift oder einem Plakat abdruckt. Sollte nun z. B. ein Markenlogo zu sehen sein, haftet nicht WhatsApp, sondern ihr. Die Firma, dessen Logo (z. B. einer Kleidermarke) man auf dem Bild sieht, kann euch verklagen, da ihr unerlaubterweise das unter Copyright stehende Logo verwendet. Bisher sind keine solcher Klagen in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Dennoch besteht eine gewisse Gefahr. Und schon allein das Wissen darum, dass womöglich persönliche Fotos von sich und anderen an die Öffentlichkeit gelangen können, sollte einen aufhorchen und das eigene Chat-Verhalten überdenken lassen. WhatsApp hat übrigens Zugriff auf dein komplettes Adressbuch, deine Identität, deinen Standort und vieles mehr. Immer wieder gibt es auch Hinweise auf gravierende Sicherheitslücken, die beispielsweise Unbefugten Zugriff auf Nachrichten ermöglichen. Alleine die Tatsache, dass sich WhatsApp lange dagegen gewehrt hat, seine AGBs ins Deutsche zu übersetzen, sollte jeden Nutzer aufhorchen lassen. Schließlich ist nicht jeder des Englischen mächtig, geschweige denn dem nicht leicht zu durchdringenden Rechtstext, durch den sich Allgemeine Geschäftsbedingungen auszeichnen. Das fällt schon schwer, wenn der Text in der Muttersprache verfasst ist. Aber auch dann machen sich nur wenige die Mühe, ihn zu lesen!

Ein weiteres Problem in Zusammenhang mit WhatsApp ist die ständige Erreichbarkeit und der Zwang, häufig auf das Handy schauen zu müssen, um vermeintlich nichts zu versäumen – oder einfach, um dazuzugehören. Auch verlagert sich nicht selten das soziale Leben teilweise auf interaktive Netzwerke, in denen echte Emotionen durch sog. Emojis ersetzt werden, was zu Missverständnissen und Streitereien führen kann, wenn man sein Gegenüber in der Kommunikation nicht sieht. Schulen, Eltern, Erzieher und vor allem Betroffene selbst haben auch verstärkt mit Mobbing, Ausgrenzung und Hassnachrichten, dem sog. „Dissen“, zu kämpfen.

Fazit

Wer mit WhatsApp Nachrichten versendet, sollte darauf achten, dass diese keine oder nur wenige private Informationen enthalten. Vom Versenden von Fotos und Sprachmemos ist dringend abzuraten. Grundsätzlich scheint der Dienst in Ordnung, wenn man nur oberflächliche Gespräche führt, in denen man weder etwas über sich noch über andere verrät. Dennoch ist WhatsApp nicht automatisch vorab zu verurteilen. Aber die Frage bleibt: muss WhatsApp wissen, wann ich mich wo mit meinen Freunden zu einem Treffen verabrede und welchen Film man sich im Kino ansieht?

Der Schutz unserer Privatsphäre wird durch unsere Verfassung, das Grundgesetz, und somit durch die Demokratie gewährleistet. Es wäre schlimm, wenn wir uns selbst dieses Recht nehmen, indem wir zu wenig achtsam mit unseren Daten und denen anderer umgehen. Deshalb ist WhatsApp auch erst ab 16 Jahren offiziell erlaubt. Dahinter steht die Idee, dass man erst ab einem gewissen Alter selbstverantwortlich und reif mit gewissen Dingen verantwortlich umgehen kann. Und da WhatsApp auch immer andere betrifft, nämlich die, mit denen man chattet, ist es das auch: eine Verantwortung!

Gastbeitrag: Plastiktüten? Nein danke!

Gastbeitrag von Lea Meesters und Amelie Dimke (Klasse 8d, Gymnasium)

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Plastiktüten? Nein danke!

Plastiktüten stellen für uns Menschen sowie für Tiere eine große Gefahr dar. Nur ist uns das oft nicht bewusst. Plastiktüten gelangen häufig als Abfall in die Umwelt und von da aus in unsere Nahrung. Und wusstest du, dass eine Plastiktüte im Schnitt nur 25 Minuten in Gebrauch ist, dass für die Produktion einer 20g schweren Plastiktüte aber 40g Erdöl verwendet werden müssen? Warum aber benutzen wir dann Plastiktüten? Diese Frage haben wir uns gestellt und hier sind die Antworten:

– reißfest und stabil
– wasserabweisend
– billig in der Produktion
– günstig im Einkauf
– leicht und kompakt

Trotzdem aber schadet sie unserer Umwelt und bringt somit viele Nachteile mit sich:

– Nutzung von Erdöl bei der Produktion
– gelangt in unsere Nahrungskette
– viele Tiere verwechseln sie mit Nahrung
– langer Verrottungsprozess

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Zwar kann die Plastiktüte für uns Menschen sehr nützlich sein, aber wenn wir uns ihre Nachteile anschauen, sollten wir dann doch lieber zum Stoffbeutel greifen. Lösungen, die ihr ganz einfach anwenden könnt, findet ihr unter der Rubrik Tipps und Tricks auf unserer Homepage safe-the-world0.webnode.com

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut!

Wie gut sind Billigfluggesellschaften wirklich?

Passend zur Frühbucherzeit kämpfen die Fluggesellschaften regelrecht um den günstigsten Flugpreis, den sie den Kunden anbieten können. Dabei siegen meistens die Billigfluggesellschaften.

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Grundsätzlich sollte man aber die Augen offen halten und Angebote kritisch hinterfragen:

Wie schaffen es die Billigfluggesellschaften, so günstige Angebote machen zu können?

Die Billigfluggesellschaften erheben Gebühren für Dinge, die bei normalen Fluggesellschaften schon im Preis inbegriffen sind.

Wofür erheben Billigfluggesellschaften Gebühren?     

Bei den Billigfluggesellschaft werden für folgende Dinge Gebühren erhoben:

● Sitzplatzreservierung

● Verpflegung mit Essen und Trinken

● Kofferabgabe

●  Ausdrucken der Bordkarte

● Bezahlung mit Kreditkarte          

● Kinder bezahlen ab 2 Jahren den Erwachsenenpreis

●  SMS-Buchungsbestätigung

● Buchung über das Call-Center 

● Namensänderung

● Flugänderung

● zuviel Gepäck ( Diese Gebühr gibt es bei allen Airlines, nur das es bei den Billigfluggesellschaften teurer ist )

und viele weitere

Lohnt sich es mit Billigfluggesellschaften zu fliegen oder kostet es gleich viel wie bei den normalen Fluggesellschaften?

Wenn man ein Schnäppchen haben will, lohnt es sich auf jeden Fall, einen Flug bei einer Billigfluggesellschaften zu buchen. Man sollte aber folgende Dinge beachten:

Gepäch (Gewicht, Zulassungsbestimmungen)

Bordkarte selber ausdrucken

ACHTUNG: Es gibt zwei verschiedene Arten von Billigfluggesellschaften, nämlich solche, die die für die oben genannten Dinge keine Gebühren verlangen (z.B. airberlin ) und andere, die auf die oben aufgezählten Dinge Gebühren erheben (z.B. Ryanair, easyjet, …