Buchvorstellung: Chroniken der Unterwelt 2 – City of Ashes

Zur Autorin:

Die Autorin Cassandra Clare wurde am 25.Juli 1975  im Irak geboren und verbrachte die ersten Jahre ihre Lebens in England, Frankreich und der Schweiz. Später ging sie in Los Angeles und in New York zur Schule. Sie arbeitete zuerst für eine  Zeitschrift und fing an, viele kleine Geschichten und Bücher zu schreiben. So verschaffte sie sich einen Namen und begann auch, kleine Fortsetzungen oder Beifügungen zu bekannten Büchern zu schreiben. 2007 erschien der erste Band ihrer „Chroniken der Unterwelt“- Reihe. Seitdem ist sie eine sehr bekannte Jugendbuchautorin.

Kurzer Inhaltsüberblick:

In dem Buch Chroniken der Unterwelt 2 – City of Ashes geht es um den sogenannten Schattenjäger Jace und seine Schwester Clary, auch Clarissa genannt, die versuchen, sich gegen ihren Vater Valentin zu wehren, der nicht wie ein normaler Vater Zeit mit ihnen verbringen möchte, sondern versucht, mit ihnen und ihren sehr außergewöhnlichen Fähigkeiten gegen seine Feinde zu kämpfen.  Doch auch der Rat der Schattenjäger ist an den Kindern Valentins interessiert und schicken deshalb die Inquisitorin , die Jace zum Rat bringen soll. Diese ist jedoch voller Hass auf Jace, da er ja der Sohn das mörderischen Schattenjägers ist. Von Clary weiß sie nichts und hält sie für einen normale Mundie (steht für Mädchen im Schattenjägerjargon). Die beiden Stiefgeschwister von Jace, Isabell und Alec stehen voll und ganz hinter ihm und versuchen die Inquisitorin umzustimmen, indem sie sich gegen sie stellen und so fast selbst in Gefahr geraten!

Doch die beiden geben nicht auf und befreien Jace aus der Gewalt der alten Dame. Doch nicht nur sie  will den jungen Schattenjäger für sich, sondern auch Valentin versucht seinen Sohn auf seinen Seite zu ziehen. Er weiß, dass sich Jace zu einem sehr starken jungen Mann entwickelt hat und dass er mit ihm gegen seine Feinde im Rat der Schattenjäger kämpfen kann. Doch Jace versucht sich so gut es geht von seiner Schwester fernzuhalten und etwas Spannendes mit seinen Stiefgeschwistern zu  unternehmen. Auch Clary bemerkt einige merkwürdeige Eigenschaften an ihr, die ihr und den anderen Schatteljägern weiterhelfen können. Doch Valentin beginnt vor Wut auf Jace einen Kampf gegen den Rat, indem er die Dämonen zusammenruft  und so viele Schattenjägern den Tod finden. Doch dann entdeckt Jace die andere Seite der Inquisitorin.

Das Buch von Cassandra Clare erschien, nachdem der erste Band vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen worden ist. Mittlerweile gibt es sechs Bücher aus der Reihe  „Chroniken der Unterwelt“, die noch immer Bestseller sind und gerne von der Jugend  gelesen werden . In allen Büchern der Reihe geht es um die Hauptfiguren Jace und Clary. Der erste Band wurde 2013 auch verfilmt. Dort trat das Paar Jamie Campell Bower und Lily Collins in die Rollen des Jace und der Clary. Auch der Film ist sehr gut angekommen, doch ist es nicht sicher, ob ein zweiter Film abgedreht wird. Cassandra Clare hat außerdem auch noch die  „Chroniken der Schattenjäger“ und die „Chroniken des Magnus Bane“ geschrieben .

Das vorgestellte Buch umfasst 480 Seiten und ist im Arena-Verlag im Jahr 2011 erschienen. Geeignet ist das Werk für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Die Bücher der Reihe „Chroniken der Unterwelt“ heißen:

  • City of Bones ( Band 1)
  • City of Ashes (Band 2)
  • City of Glass (Band 3)
  • City of Fallen Angels (Band 4)
  • City of Lost Souls (Band 5)
  • City of Heavenly Fire (Band  6)

Obamas Besuch in Hiroshima

Der amerikanische Präsident Barack Obama besuchte am 27. Mai 2016 als erster amerikanischer Präsident die Gedenkstelle in Hiroshima und gedachte den mehr als 200.000 Opfern  der Atombombe.

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Gedenkstätte in Hiroshima

Was geschah in Hiroshima im August 1945?

Dass im 2. Weltkrieg viele Gräueltaten begangen wurden, ist wohl allgemein bekannt. Doch der Völkermord an den Juden war nicht das einzige erschreckende Ereignis während dieser Zeit. Im August 1945, als der Krieg in Europa durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht bereits zu Ende war, kam es in Japan zu einem historischen Ereignis, im negativen Sinne.

Der Konflikt zwischen den USA und Japan während des 2. Weltkriegs kann man an zwei größeren Ereignissen festmachen: Der Angriff auf Pearl Harbour, der verantwortlich war für den Kriegseintritt der USA von japanischer Seite, und der Atomangriff auf Hiroshima und Nagasaki von amerikanischer Seite aus.

Der Angriff auf Hiroshima geschah, wie gesagt, im Rahmen bzw. als Folge des 2. Weltkrieges. Der damalige amerikanische Präsident Harry S. Truman entschied sich dazu, am 6. August 1945 über der japanischen Stadt Hiroshima eine Atombombe abzuwerfen, wenig später am 9. August folgte eine weitere über Nagasaki. Diese Bombenangriffe richteten eine ungeahnte Zerstörung an und löschten unzählige Menschenleben aus. Allein bei dem Angriff auf Hiroshima starben mehr als 200.000 Menschen, die genaue Zahl ist noch immer nicht bekannt. Die wenigen Überlebenden werden wohl ihr restliches Leben lang mit den Folgen der Katastophe, deren unfreiwillige Zeugen sie wurden, zu kämpfen haben.

Die USA sind damit die erste und letzte Nation, die sich für den Einsatz von Atombomben in einem Krieg entschloss, trotz der veheerenden Folgen. Die USA rechtfertigte sich mit der Erklärung, dass der Atomangriff eine notwendige und richtige Maßnahme war, um Japan im September 1945 zur Kapitulation zu zwingen und den Krieg auch in Asien zu beenden, da dieser in Europa bereits im Mai 1945 beendet worden war.

Historikern zufolge sei Japan bereits wirtschaftlich am Ende gewesen und hätte die nötigen Mittel zur Kriegsführung so oder so nicht mehr lange aufrechterhalten können. Doch durch den Angriff auf Hiroshima und Nagasaki wurde Japan von einen Schlag auf den anderen vom „Täter“ zu einem „Opfer“ des zweiten Weltkriegs.

Heute befindet sich in Hiroshima eine Gedenkstätte zu Ehren der Opfer.

Obamas Besuch der Gedenkstätte

Bis jetzt hat noch kein einziger amerikanischer Präsident Hiroshima besucht und so Verantwortung für die Taten seines Landes übernommen und den Opfern gedacht. Es gibt sogar noch immer Stimmen in Amerika, die den Atomangriff nicht als falsches Handeln einstufen.

Barack Obama dagegen besuchte am 27. Mai 2016 die Gedenkstätte zusammen mit dem japanischen Präsidenten und einem ganzen Gefolge aus Menschen, zum Beispiel Überlebenden der Katastrophe. Obama sprach sich bereits 2009 für eine atomwaffenfreie Politik aus und auch wenn er dieses Versprechen vielleicht nicht ganz einhalten konnte, so zeigt dieser enorme Schritt doch, wie ernst es ihm mit dem Weltfrieden ist. Eine Entschuldigung für den Angriff in Hiroshima sprach er, wie zuvor bereits angekündigt, nicht aus. Vermutungen besagen, dass dafür eine Entschuldigung für den Angriff auf Pearl Harbour von japanischer Seite aus nötig gewesen wäre, um eine Entschuldigung für den Atomangriff zu erhalten.

Doch auch ohne eine offizielle Entschuldigung hat der Besuch Obamas eine wichtige symbolische Bedeutung. Denn die Beziehung zwischen Japan und den USA war seit dem zweiten Weltkrieg von den Ereignissen getrübt und abgekühlt.

Ich denke, dass es wichtig ist, in der heutigen Zeit, in der die politische Lage mehr als nur unsicher ist, alte Konflikte aus dem Weg zu schaffen. Gute Beziehungen zwischen den einzelnen Staaten sind der Ausgangspunkt, um die aktuellen Verhältnisse zu verbessern. Die Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki und die Folgen waren tragisch und sollten für alle Nationen als Mahnung dienen, um zukünftigen Einsätzen von Atombomben entgegenzuwirken, denn nach wie vor gibt es Staaten wie Nordkorea, die mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen.

Im Folgenden findet ihr eine Reportage von ZDF-History über geschichtliche Hintergründe der Katastrophe in Hiroshima, um sie noch besser verstehen zu können:

MONDSÜCHTIG: Die Mini-Krimireihe (Kapitel 6)

Mond, Planet, Universum, Andromeda, Dark Side

KAPITEL 6

ERNEUTER BESUCH BEI DEN ELTERN

Auf dem Kommissariat ließen sich Belle und Andrew  die Krankenakte von der Mutter des Opfers schicken. Aus ihr schlussfolgerten sie, dass die Mutter wohl behauptete, ein zweites Gesicht zu haben und zu wissen, was in der Zukunft passieren würde. Die beiden Komissare fuhren erneut zu den Eltern;dieses Mal aber sprachen sie nur mit der Mutter. Die Mutter erzählte ihnen von ihrer Vision: ,,Letzte Woche ging ich früh ins Bett, weil  ich mich den Tag über nicht sehr wohl gefühlt hatte. So also ging ich schlafen, doch als ich eingeschlafen war, hatte ich einen merkwürdigen Traum; Im Dunkeln trat eine junge Frau, also meine Tochter, aus ihrem Hau. Als sie ins Freie trat, überraschte sie eine Gestalt verkleidet als Mond mit einem Messer in der Hand. Er zerrte sie in den Garten. Dort verschwand er hinter einem Baum und man hörte 11 Schreie. Dann verschwand die Mondgestalt wieder in der Ferne; das einzige, was man noch hören konnte, war das Wegfahren eines Autos. „Nach dieser Aussage konnten die Kriminalisten nun zu zumindest feststellen, was passiert war – wahrscheinlich. Aber als Beweis konnte natürlich ein Traum nicht dienen. Sie verabschiedeten sich von der Mutter und fuhren zum Kommissariat zurück.

Buchrezension zu „Counting by 7s“ von Holly Goldberg Sloan

Fakten zum Buch

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„Glück ist eine Gleichung mit 7“ ist der deutsche Titel des Buches „Counting by 7s“, geschrieben von Holly Goldberg Sloan. Die deutschsprachige Version erschien 2015 im Verlag „Hanser“. Das Taschenbuch kostet 8,10 Euro, das gebundene Buch 16,90 Euro.

„Counting by 7s“ wurde für den „Dorothy Canfield Fisher Book Award 2014“ nominiert und gewann den Preis „best book for young readers“ in North Carolina, Pennsylvania und Michigan.

Über die Autorin

Holly Goldberg Sloan, geboren 1985, ist neben ihrer Tätigkeit als Autorin auch noch Regisseurin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin. „Counting by 7s“ ist nach „I’ll be there“ erst ihr zweites Buch.

Zum Inhalt

„7 Dinge, die man über Willow Chance wissen sollte“ – so beginnt die Autorin den Klappentext. Da Auflistungen in dem Buch keine geringe Rolle spielen, möchte ich mich meine Inhaltsangabe ebenfalls so gestalten.

7 Dinge, die man über das Buch „Counting by 7s“ wissen sollte:

  1. Willow Chance ist eine hochbegabte Zwölfjährige.
  2. Sie hat ein Faible für Krankheiten, Pflanzen und die Zahl sieben.
  3. Sie ist ein Mädchen, das nicht recht in das System unserer Gesellschaft passt und es auch gar nicht möchte.
  4. Durch ein großes Missverständnis, das aus einer Schularbeit, einer zu hohen Punktzahl und einem Fehler der zwischenmenschlichen Kommunikation entsteht, muss sie regelmäßig zu dem Schulpsychologen Dell Duke.
  5. Dort lernt sie die Geschwister Mai und Quang-ha kennen, die die ersten potenziellen Freundschaftskandidaten seit langem sind.
  6. Durch einen Autounfall verliert sie ihre Eltern und muss sich nun, neben der Trauer, auch noch ganz anderen Schwierigkeiten und Problemen stelllen.
  7. Zusammen mit Dell Duke, Mai, Quang-ha und deren Mutter sucht Willow nach ihrem Platz im Leben.

Eigene Meinung

Holly Goldberg Sloan behandelt ein Thema, das wohl in zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern aufgegriffen wird: Ein Kind/Jugendlicher verliert seine Eltern/Angehörigen und er/sie muss sich nun alleine im Leben zurecht finden. Dabei geht „Counting by 7s“ ganz anders an dieses und andere problematische Themen heran als alle anderen Bücher, die ich bis jetzt zu diesem Themenbereich gelesen habe. Man begleitet Willow und ihre Freunde auf einer Reise, die für alle Charaktere einen Neubeginn beinhaltet.

Sharon Creech, Autorin von „Walk Two Moons“, sagte über das Buch: „Willow Chance subtly drew me into her head and her life, so much so that I was holding my breath for her by the end. Holly Goldberg Sloan has created characters who will stay with you long after you finish the book“ und ich kann mich dieser Aussage nur anschließen.

Meiner Meinung nach schreibt Sloan auf eine Art und Weise, die einen Willows Gedanken und Gefühle nicht nur nachvollziehen, sondern beinahe selbst fühlen lassen. Ihre Sicht auf die Welt lässt einen sein eigenes Weltbild überdenken.

Die einzige Kritik, die ich anbringen könnte, ist, dass Sloan in der Erzählperspektive sehr stark hin- und herspringt. Willow, welche den Großteil der Geschichte erzählt, spricht in der Ich-Perspektive, während die Parts aller anderen Charaktere, die Passagenweise die „zentrale Position“ einnehmen, in der dritten Person geschrieben sind. Dies kann anfangs zu ein wenig Verwirrung führen, weil teilweise nicht sofort ersichtlich ist, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

Denjenigen unter euch, die auch mal gerne zu einem englischsprachigen Buch greifen, kann ich nur wärmstens empfehlen „Counting by 7s“ in der original englischen Version zu lesen. Allerdings ist diese vom Sprachniveau her durchaus anspruchsvoll und setzt entsprechende Sprachkenntnisse voraus. Im Vergleich dazu sind John Greens Bücher, wie zum Beispiel „Paper Towns“ („Margos Spuren“), „The fault in our stars“ („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) oder „An abudance of Katherines“ („Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen]“), die vielleicht eher auch auf Englisch gelesen werden, bedeutend leichter zu verstehen.

 

 

Die Katastrophe von Tschernobyl jährt sich zum 30. Mal

Vorletzten Dienstag, am 26. April, jährte sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Nun werde ich den Verlauf, die Gründe und die leider zahlreichen schlimmen Folgen des Atomunfalls erklären.

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Vermeintlich weit weg und doch so gefährlich nah: das Atomkraftwerk Tschernobyl

Verlauf und Gründe

26.04.1986, 1:22 Uhr:  Im Block 4 des Reaktors im Atomkraftwerk Tschernobyl, welches in der Ukraine an der Grenze zu Russland liegt, haben die Ingenieure einen riskanten Test vor: sie wollen prüfen, wie der Reaktor bei einem Stromausfall reagiert. Deshalb wollen sie, trotz Einwände einiger Kollegen, den Strom ausschalten.

30 Sekunden später: Schon als die Ingenieure den Versuch vorbereiten, stellen sich Komplikationen heraus: die Leistung des Reaktors sinkt auf etwa unter ein Prozent, obwohl vorhergesehen war, den Reaktor auf etwa 25 Prozent seiner Leistung herunterzufahren. Außerdem ertönt ein Klopfen aus dem Reaktor, was bei einigen Beteiligten noch mehr Unsicherheit auslöst. Doch weder das eine noch das andere stimmt den leitenden Ingenieur um, da „der Test nur ein bis zwei Minuten dauern wird“. Eine sehr leichtsinnige Entscheidung und rückblickend betrachtend der Auslöser einer riesigen Katastrophe.

26.04.1986, 1:23 Uhr: Der Test wird gestartet. Der Strom wird abgeschaltet und das Wasser im Reaktor verringert. Schon nach  wenigen Sekunden eskaliert die Situation: das verbliebene Wasser im Reaktor fängt an zu brodeln und die Leistung des Reaktors steigt erheblich. Der Schichtleiter versucht eine Notabschaltung, doch ohne Erfolg. Die Leistung erhöht sich weiter. Der Druck im Reaktor ist so hoch, dass er die Brennstäbe verbiegt und sie nicht mehr in die Einschublöcher passen, was die rettende Lösung wäre. Es ist zu spät. Einige Augenblicke später erschüttert eine gewaltige Explosion den Reaktor, bei der radioaktives Material in die Atmosphäre geschleudert wird. Das Feuer in Block 4 greift auf das Dach von Block 3 über. Wenige Sekunden nach der ersten Explosion folgt eine zweite. Der Qualm dieser Explosion trägt wieder Unmengen von radioaktiven Material in die Atmosphäre.

Die Folgen

Das Gebäude:  Feuerwehrleute beginnen Wasser in den Reaktorkern zu pumpen. Als das nichts hilft, werden mithilfe von Militärhubschraubern 5000 Tonnen löschendes Material wie Blei, Bor, Sand und Lehm in das Feuer geschüttet. Zusätzlich schicken die Verantwortlichen ca. 600.000 – 800.000 Arbeiter, die herausgeschleuderte radioaktive Brocken mit Schaufeln wieder in den Krater werfen sollen, hinein, da Roboter bei dieser enormen Strahlung bald nicht mehr funktionieren. Diese Arbeiter, sogenannte Liquidatoren („Beseitiger“), werden jedoch über die enorme Strahlung und die daraus folgende Lebensgefahr nicht informiert, was ich in Hinblick auf diese lebensbedrohliche Situation nicht zumutbar finde. Denn dadurch sind sich die jungen Männer dem Ernst der Lage nicht bewusst, bleiben länger als die als Schutzmaßnae hervorgesehene Zeit, nämlich 45 Sekunden, im Einsatz und legen die ohnehin mangelhafte Schutzkleidung nieder, weil es zu heiß ist – mit der Folge, dass sie einer 300.000 Mal größeren Strahlung ausgesetzt werden, als es bei uns in Deutschland als Jahresdosis gesundheitlich unbedenklich eingestuft wird. Später wurde mit ferngesteuerten Kränen ein Sarkophag aus Stahlbeton um den Reaktor gebaut. Dieser ist allerdings mittlerweile marode und es bedarf einer neuen Konstruktion, die schon in Bau ist.

Die betroffenen Menschen: In Hinblick auf die Gesundheit der Menschen ist wohl der größte Fehler, dass die Verantwortlichen die betroffene Bevölkerung erst anderthalb Tage nach dem Unfall über die Katstrophe informieren. Erst dann werden die Gegend um Tschernobyl evakuiert und die Menschen mit Bussen weggebracht. Insgesamt werden so 300.000 Menschen umgesiedelt, darunter auch Bürger der jetzigen Geisterstadt Prypjat.

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Auch außerhalb des 30. Kilometerradius wird im 1990 eine gleich hohe Strahlung wie im direkten Umkreis des Reaktors gemessen. Doch die Menschen, die in diesem Umfeld wohnen, leben sogar ganze fünf Jahre ahnungslos in dem Strahlungsumfeld. Außerdem zieht bei dem Unfall „die Wolke“ (radioaktiv!) bis nach Mitteleuropa, weshalb die Kinder, die damals geboren worden sind oder sich im Freien aufgehalten haben – in der Nähe des Reaktions natürlich ungleich größer – einem verstärkten Krebsrisiko ausgesetzt sind. Über die Zahl der Toten wird noch heute gestritten (Experten gehen davon aus, dass mittlerweile über 30.000 wissenschaftliche Beiträge über die Folgen von Tschernobyl existieren); sie wird zwischen 60.000 und 1.440.000 geschätzt. Überlebende

Abschließend kann man sagen, dass die Folgen dieses Atomunglücks viel größer sind als der kleine, leichtsinnige aber doch fatale Fehler, den die Ingenieure damals, vor 30 Jahren, begangen haben. Deshalb sollte sich die ganze Welt einmal überlegen, ob die Atomkraft vielleicht doch nicht für den Menschen gemacht ist und ob wir lieber ein bisschen mehr für ökologischen Strom bezahlen wollen, anstatt zu riskieren, dass vielleicht nur durch einen einzigen Fehler im Umgang mit der Atomkraft das Leben von Millionen oder sogar das eigene in Gefahr gerät.

Fairtradeschool – Was ist das ?

Wie ihr sicher alle wisst, ist unser Gymnasium eine sog. Fairtradeschool:

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Damit sich eine Schule Fairtradeschool nennen darf, muss sie fünf Kriterien erfüllen. Diese sind auf der Fairtrade-Internetseite wie folgt angegeben:

Kriterium 1
Gründung eines Fairtrade-Schulteams bestehend aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie weiteren Interessierten.

Kriterium 2
Erstellen eines Fairtrade-Kompasses, der vom Rektor/der Rektorin unterzeichnet werden muss.

Kriterium 3
Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule.

Kriterium 4
In mindestens zwei Klassenstufen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern der Faire Handel im Unterricht behandelt werden.

Kriterium 5
Mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben.

Sind diese Kriterien erfüllt, darf sich die Schule Fairtrade-Schule nennen.
Diese Kampagne soll den Teilnehmern für eine lange Zeit positive Eindrücke vermittelen.

Diese Auszeichnung soll also das Konzept Fairtrade an das Leben von Schülern und Schülerinnen heranbringen und sie positiv prägen, damit sie verantwortlich mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen lernen und ein Gespür dafür entwickeln können.

Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Sylvia Löhrmann, der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Air Force One (AFO): Das Flugzeug des amerikanischen Präsidenten

Die Air Force One, das Flugzeug des Präsidenten der USA, ist aus vielen Filmen bekannt, wie beispielsweise dem Film ,, Air Force One“.

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Die Air Force One (kurz : AFO) ist eine 747-200 des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die AFO ist im Besitz der US Air Force und existiert nur einmal. Die “aktuelle“ AFO ist ein Nachfolger von vielen anderen Flugzeugen von verschieden Herstellern. In den nächsten Jahren wird die aktuelle 747-200 durch eine Boeing 747-8 ersetzt . Bei jeder Ankunft, wie zuletzt in Hannover oder dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau, kommen viele Luftfahrtbegeisterte zu den Flughäfen, um bei der Ankunft des „hohen Besuchs“ dabei zu sein – und vor allem die Maschine des Präsidenten zu begutachten.

Jede Flüge des Flugzeuges werden drei Tage vorher festgelegt, damit man die Begleitung von Tank- und Frachtflugzeugen planen kann. Neben der Air Force One gibt es auch noch eine kleinere Air Force Two; diese ist eine Boeing 757. In Hannover kam vor kurzem der aktuell amtierende amerikanische Präsident Barack Obama das letzte Mal in seiner Amtszeit an Bord der Air Force One nach Deutschland. Die Nachfolger werden dann mit der brandneuen Boeing 747-8 fliegen.

US-Vorwahlen 2015/2016: Allgemeines, Bewerber und Stand der Dinge

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Allgemeines

In einer Vorwahl  wird ein Kandidat, der in der Regel einer politischen Partei angehört, für eine später anstehende reguläre Wahl bestimmt. Am bekanntesten sind die Vorwahlen in Amerika, bei denen die Präsidentschaftskandidaten der zwei großen Parteien (Demokraten und Repuplikaner) nominiert werden. Über ein ganzes Jahr werden in den verschiedenen Bundestaaten die Bewerber gekürt. Man wählt bei den Vorwahlen Delegierte. Durch ihre Wahl erhalten die Delegierten das Mandat, sich auf diesen Nominierungsparteitagen für einen der parteiinternen Kandidaten auszusprechen. Die Demokraten verteilen ihre Delegierten an die unterschiedlichen Bewerber exakt im Verhältnis der erzielten Wählerstimmen, wohingegen bei den Republikanern das „winner-take-all“-Prinzip gilt. Das heißt: der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen bekommt prompt alle Delegiertenstimmen zugesprochen. Am Ende braucht der Kandidat bei den Demokraten 2383 Delegierte für den Sieg, bei den Republikanern 1237. Wenn diese Zahl nicht erreicht wird, wäre auf dem Parteitag ein zweiter Wahlgang nötig, bei dem die meisten Delegierten nicht mehr an das Vorwahlergebnis gebunden sind.

Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2016

Die 58. Wahl des Präsidenten ist auf den 8. November 2016 terminiert . Formal werden an diesem Tag nur die Wahlmänner des Electrola College bestimmt, die ihre Stimmen für die Ämter des Präsident und des Vizepräsident abgeben werden. Die eigentliche Präsidentenwahl, bei der die Wahlmänner ihre Stimmen abgeben, findet 41 Tage später am 18. Dezember 2016 statt, ist aber nur von formaler Bedeutung.

Bewerber der Demokraten

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Artwork: Kandidatin Hillary Clinton

Bewerber der Demokraten:

  • Hillary Clinton (ehemalige US-Außenministerin , Senatorin aus New York und First Lady (als Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton).
  • Bernie Sanders (Senator aus Vermont, ehemals Mitglied des House of Representatives und Bürgermeister von Burlington).
  • Martin O’Malley (2007–2015 Gouverneur von Maryland)
  • Lincoln Chafee (Ex-Gouverneur und Ex-Senator von Rhode Island)
  • Ex-Senator Jim Webb

Martin O’Mally, Lincoln Chafee und Jim Webb zogen ihre Kandidatur nach einiger Zeit zurück.

Bewerber der Republikaner

Die  Kandidaten mit den meisten Chancen waren und sind der Texaner Ted Cruz, Rend Paul und Marco Rubio. Von ihnen ist seit Mitte März nur noch Ted Cruz im Rennen.

Seit Ende Juli 2015 dominiert in fast allen nationalen und bundesstaatlichen Umfragen der bekannte Immobilienunternehmer und Milliardär Donald Trump das Bewerberfeld.

 

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Artwork: Donald Trump

Trump hatte vor allem durch umstrittene Aussagen über illegale Immigration und seine teils harschen Attacken gegen innerparteiliche Mitbewerber für erhebliches Aufsehen gesorgt. Seine stark polarisierende Art führte zu einer enormen (auch internationalen) Medienpräsenz. Nicht zuletzt hebt sich Trump vom übrigen Bewerberkreis durch die Tatsache ab, dass er seinen Wahlkampf fast vollständig aus eigenen Mitteln finanziert.

Stand der Dinge

Demokraten: Sanders hat zwar in einigen Staaten gewonnen und Druck auf Clinton gemach, dennoch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Clinton die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.

Republikaner: bei den Republikaner waren noch Donald Trump, Ted Cruz und John Kasich im Rennen. Cruz und Kasich haben aber aufgegeben und ihren Wahlkampf eingestellt. Somit ist Trump der letzte Kandidat der Republikaner und wird somit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Präsidentschaftskandidat seiner Partei.